Jennys Mutter wurde 1922 in Lucknow, Nordindien geboren, kam dann mit 8 Jahren nach Allahabad. Später arbeitete sie als Sekretärin für einen Offizier der Royal Army und wurde, als ihr Chef zum General avancierte, standesgemäß ebenfalls in den Offiziersrang befördert.
Bei der Royal Army traf sie während des Krieges auch Jennys Vater, der dort für Öffentlichkeitsarbeit zuständig war.
Meine Eltern haben meinem Bruder und mir emotionale Sicherheit geboten. Ich wurde ohne irgendwelchen Repressalien erzogen, wahrscheinlich weil ich nie Probleme gemacht habe – war gut in der Schule und an Allem interessiert.

Mein Vater war Geschäftsführer einer internationalen Werbefirma und war sehr viel im Ausland aber immer wenn er am Wochenende da war, hat er sehr viel mit uns unternommen. Er wurde in Hastings an der Kanalküste geboren und ich glaube ich habe meine Liebe zur Nature und Landschaften von ihm. Wir haben als Familie oft alte Bürge und Schösser besucht. Meine Mutter hat uns in die großen Museen in London mitgenommen – Natural History Museum, British Museum (viele archäologische Funde aus der ganzen Welt, ägyptischen Mumien usw), in die großen Kunstaustellungen und Kunstmuseen wie National Gallery, the Tate.
Die Eltern waren mit den bekannten Schauspieler Richard Pearson und seiner Frau Pat, ebenfalls eine frühere Schauspielerin, befreundet. Deren älterer Sohn ging eine zeitlang mit Jennys Bruder zur Schule, wodurch es zu dem Kontakt zwischen den Familien kam.
Mein Eltern waren ganz stolz auf mich und meinen Erfolg. Sie haben mich immer besucht, wenn ich Auftritte auf großen Bühnen hatte, wie bei der Aufführung der beiden Stücke des englischen Bühnenautors William Martin Russel „Educating Rita“ im TamS (Theater am Sozialamt in Schwabing) und „Blutsbüder“ im Deutschen Schauspielhaus, Hamburg. Und sie reisten natürlich auch an, als ich1991 in der Rolle der Bianca im Cole Porter Musical Kiss Me, Kate im Deutschen Theater von München auftrat
Und natürlich waren sie in Jenny’s Place zu Gast.
Mein Vater war ein Fan von fetzigem Rock n Roll, auch von ABBA. Für ihn beschränkte Jazz sich auf Louis Armstrong. Nachdem er meine Nuages CD angehört hatte, fragte er mich. „Magst du diese Art Musik?“ Als ich Pianist Walter Lang, der auf der CD mitspielte, das sagte, mussten wir so lachen – die CD gewann der Quartalbestenpreis der Deutschen Schallplattenkritik!
Diese Foto wurde am 80sten Geburtstag meiner Mutter, 2002 gemacht.
Leider scheint die Sonne auf den kahlen Kopf meines Bruders


Martin ist Januar 1951 geboren. Also ist er fast 4 Jahre älter als ich. Ich war für ihn halt die kleine Schwester und ich glaube nach dem er in die Pubertät kam, haben wir kaum mit einander gesprochen. Ich bin 1973 von England wegezogen, er ist 1978 nach Australien ausgewandert. Wir haben erst als Erwachsenen richtig miteinander gesprochen, eigentlich erst, als ich ihn in Australien besucht habe und mögen uns sehr; haben herausgefunden, dass wir beiden die selbe Art vom Kino-Filmen und die selben Bücher mögen.
Mit 4 Jahren bin ich die Schule gekommen und im Oktober 5 geworden. In die erste Klasse mit mir ging auch ein schwedisches Mädchen, Nina Söderbaum.
Das Foto zeigt mich daher beim Dekorieren schwedischer Weihnachtsplätzchen, denn bei uns in England gibt es diese Tradition so nicht.
Ich trage eine Schuluniform, was von der ersten Klasse an Pflicht ist.

Hier beim Camping mit meiner Pfadpfinderin-Truppe. Bemerke die selbst aus Holz und Schnur gemachten Schuhregal im Zelt und die selbst ausgesuchten Holzpfeilen die in die Erde für die Gummistiefel eingerammt wurden!mit ca. 6 Jahren Brownie also eine junge
Brownies sind junge Pfadfinderinnen
Pfadfinder sind in Mannschaften à ca. 6 und die heißen ‚patrols. Unsere waren nach den Planeten genannt.Meine hieß Mars

Hier in Finnland als Aupair-Mädchen mit 16 mit dem 9 Monat alten Sohn und seiner 3 jährigen Schwester. Wir waren in dem Ferienhaus der Mutter. Sie war schwedischer Abstammung, verheiratet mit einem Finnen. Die Mutter und Oma haben mich engagiert, weil sie Englisch üben wollen. Irgendwann hat das kleine Mädchen mit gehauen und als ich fragte warum, sagte ihre Mutter: sie spricht dich auf Schwedisch an, auf Finnisch und du reagierst nicht
War für 3 Wochen während der Schulferien.Die Bezeichnung au pair heißt sowas wie für Kost und Logis. Ist ja kein Job

Ich habe in der Produktion eines Passionsspiels die Jungfrau Maria auf der Bühne gespielt. Hinter mir ist der Erzengel Gabriel, die mir die Ankündigung flüstert.
In der Produktion wurde auch gesungen.
War ein großer Erfolg aber durch die Publicity habe ich meinen ersten anonymen Anrufe bekommen
Das war in Bromley; Kent – die nächst größere Stadt von Beckenham, wo ich aufgewachsen bin Südost London

Ab 1930 spielte er professionell in Nürnberg, 1939 ging er nach Berlin. Er machte dort Aufnahmen mit der Goldenen Sieben (1939), mit Benny de Weille (1940) und Willy Berking (1940–1941), sowie in der nationalsozialistischen Propaganda-Bigband Charlie and His Orchestra.
Seine Spielweise auf dem Schlagzeug war vor allem durch Gene Krupa geprägt. Der Sohn einer griechischen Jüdin und eines deutschen Ingenieurs überstand als „unentbehrlicher“ Swingmusiker die NS-Zeit.
Er gilt als eine Hauptfigur des frühen europäischen Bigband-Jazz nach 1945. Mit seinen Bands brachte er es bis auf die Titelseite von Stars and Stripes, der Zeitung der amerikanischen Streitkräfte. Aus seinem Club in München (Studio 15) übertrug der Bayerische Rundfunk ab 1957 regelmäßig Livekonzerte.
Ab 1964 spielte er hauptsächlich in Trios und oft mit amerikanischen Solisten in Europa.
1980 erhielt Brocksieper den Deutschen Schallplattenpreis.

1981 Begegnung von Jenny Evans mit der Jazzlegende, die ihr Mentor wird!
Wie war Freddy in der Zusammenarbeit denn so? Erinnerst Du einen besonderen Moment?
Vermutlich 1976
von links Bandleader Klarinettist Christian Gad (dieses Jahr gestorben)
oben auf den Schultern vom Banjospieler Endrik Ernst, der Trompeter Kurt Petzug. Rr war auch bildender Künstler.
Rechts stehen der Drummer Jochen.. der immer noch mit dem Ten Dollar Jazzband auftritt.
Vorne rechts der Posaunist. Neben ihm Gaby Gad, die Klavier spielte (RIP).
Jenny in der Mitte auf dem SChoß von meinem damaligen Freunde Kontrabassist Paul Stoll (RIP)

Jenny ca 1978 bei einem Auftritt mit den Jazzkids im Memoland


1981 Im Pop-Club? (TV-Sendung oder Club?)
mit „Old Socks, New Shoes“ – Band
(Dixieland neu interpretiert)
von links an der Gitarre Gori..?,
Jenny mit Mikro,
in der Mitte der schottische Trompeter George Burt (RIP), rechts der englische Saxofonist Pete Robinson (RIP), dahinter an Drums Dieter Grönke (RIP)

Jenny tritt 1985 als „Hofmarschallin“ in Augsburg auf
n diesem Jahr hatte Augsburg seine 2.000 Jahrgründungsfest gefeiert.
Ich wurde für die Perlachier Faschingsgesellschaft engagiert, die (Stadt)Geschichte? mit Songs zu erzählen.

Helge Rohwedder – zu ihm habe ich überhaupt keinen Kontakt
Wie hast Du ihn kennengelernt?
Meine Band Old Socks New Shoes war ab 5 Uhr in der Früh bei einem Marathonfasching im Greyhound Diskothek engagiert. Muss ca. 1979 gewesen sein. Er und eine Frau waren die einzigen Gästen. Dann kam er ins Schwabinger Podium, wo wir gespielt haben
Er war der ehemalige Pächter vom P1
Wie prägend war er für dein Werdegang?
Er war ein großer Fan von Frank Sinatra und da habe ich Sinatra gehört.
Prägend war er eigentlich nur, weil er die Gastronomie in Jenny’s Place gemacht hatte. Sonst eigentlich nicht
Rechts ein Foto, das von mir 1986 in Jenny’s Place von einem Fotografen der Männer Vogue gemacht wurde (jetzt Gentlemen’s Quaterly)

Welche Vision hattest Du für Jennys Place?
Ich hatte überhaupt keine Vision gehabt. Helge als Fan vom amerikanischen Show-Biz hätte mich am Liebsten auf einer Bühne In Las Vegas gesehen. Ich kann mir was Schlimmeres nicht vorstellen!
Bin zwar Deiner Meinung, aber was findest Du persönlich so schlimm an Las Vegas?
Es war und ist immer noch meine persönlichen musikalisches Ansprüchen zu erfüllen. Am Anfang hatte ich nur einen Pianisten engagiert. Der vor langem verstorbenen schweizer Pianisten Rio Gregory hat sehr oft bei mir gespielt. Er kannte sehr viele Songs und konnte er hat mir Sachen vorgeschlagen und zu mir gesagt, ich glaube die oder die wäre deine Tonart. Ich hatte das Real Vocal Book eine Sammlung von amerikanischen Standards mit Noten und Texten und ich habe es einfach aufs Klavier gelegt und gesungen. Rio hatte früher die Ascona Bar in Schwabing, eine Piano Bar.
Hat sie sich erfüllt?Als die Menschen herausgefunden haben, dass jeden Abend gute Musik zu hören war, kamen sie. Dann hat es sich bei den Musikern rumgesprochen und sie kamen. Der E-Bassist Wolfgang Schmid hat auch Rudi Martini mein späteren Ehemann mitgenommen. Rudi sagte immer:
Ich kam in ihr Lokal und da hat sie eine Ballade gesungen und ich stand wie ein kleiner Junge vorm Christbaum“!!
Wer hat den die Musik zu Jenny’s Place komponiert?
Das war der leider zu früh verstorbene Pianist und Komponist Franz Bartzschhttps://de.wikipedia.org/wiki/Franz_Bartzsch
Er kam mit dem Regisseur ins Jenny’s Place. Als es zu dem Engagement als weibliche Hauptdarstellerin kam, hat er mir eine Piano-Aufnahme von dem Lied geschickt. Ich sagte ihm, mir fällt kein Text dazu ein. Und er sagte, ich kann mir am Anfang des Refrains die Zeile „in Jenny’s Place…“.vorstellen. Und sofort fiel mir eine Text ein.
Welche Bedeutung räumst Du nachträglich Jenny’s Place ein?
Früher war ich einfach die englische Sängerin, dann wurde ich die Jenny vom Jenny’s Place. Ich konnte die Musiker engagieren, die ich wollte und ich hatte einen Proberaum. Ich habe sehr viel Musiker dort kennengelernt und viele sprechen mich darauf an
Welches waren die Bekanntesten Namen, die dort zu Gast waren?
Es waren so viele. Die ganzen Lach und Schieß Akteure: Werner Schneyder, Dieter Hildebrandt, Beatrix Richter war Stammgast. Die Gloria von Thurn und Taxis war in ihrer noch punkiger Zeit oft bei mir. Auch sehr viele von den Medien wie Journalist und Herausgeber Heinz van Nouhuys der auch einen Artikel über mich in seinem Zeitschrift „Lui“ unter Pseudonym verfasste.
Und Musikern…die Trompeter Dusko Goykovich und Benny Bailey, Pianist Tommy Flanagan, Drummer Art Taylor. Sowie die noch sehr junge Pianisten wie Walter Lang, Tizian Jost und Roberto di Goia
Was für Erinnerungen hast du an deine damalige Bedienung Petra Windisch?
Alle haben sie geliebt. Sie war eine richtige Erscheinung, mit ihrer tiefen Stimme und gewinnender Art.
Jenny mit Schimanski 1987, in Jenny’s Place bei Tageslicht mit offenen Vorhängen fotografiert

Was für eine Bedeutung hatte Hannes für dich?
Musikalisch eigentlich keine so bedeutende. Er kam immer ins Jenny’s Place zum einsteigen. Seine Komposition Soul Batocada hat mir gefallen und ich habe einen Text drauf geschrieben – „Easy“ auf meiner „Whisper Not“ LP von wann?
Gründungsmitglied J.I.M. 1989? war das?
Magst Du was zu Deinem Auftritt in „Manaus“ erzählen?
Es war lustig, wir haben viel gelacht. Der Roland Biswurm, Hannes, Charly Campbell und viele anderen mehr. Naomi Isaacs, Annette Hopfenmüller und ich haben den Chor gespielt. Es war meine Idee uns mit Putzkittel und verschiedenen Kopfputz auszustatten!
Tourneen, Einzelgigs und Firmengalas in den 1990er Jahren
Die Zeit Deiner internationalen Tourneen war schwerpunktmäßig Ende der 1980er und in den 1990er Jahren? Korrekt?
richtig
Du warst auf Tournee auch in Japan. Unter anderem habe ich dazu notiert „mit Shakespeare“. Kannst du mir noch was dazu erzählen?
Ich wurde nach Japan von einer jungen Japanerin eingeladen. Dort habe ich eine Produktion von Shakespeares Maß für Maß in japanischer Sprache besucht. Ich wurde nach der Vorstellung der englischen Regisseurin Glen Walford vorgestellt. Ich hatte schon Anfang der 1980er ein Stück vom Bühnen Autor Willy Russel gespielt Educating Rita und dann wurde ich 1989 für das Willy Russel Musical „Blutsbrüder“ im Schauspiel Hamburg vorgeschlagen und die Regie hatte diese Glen Walford, die ich zufällig in Tokyo kennengelernt habe.
Welches exotische Land, in dem du auf Tour warst, hatte ich besonders beeindruckt?
Nicht unbedingt ein exotisches Land aber meine Tournee im Nordosten der damaligen Sowjetunion hat mich sehr beeindruckt. Die Band hieß „The Leningrad Dixieland Jazzband“! Am Anfang haben wir in einer Leningrader Jazzclub gespielt, dann fuhren wir mit dem Zug nach Novgorod – eine Strecke von ca. 200km. Wir waren 9 Stunden unterwegs! Dann zurück und weiter in einem ganz kleinen Flugzeug in dem die Bauern auch ihre Hühner mitnahmen nach Petrosawodsk in Karelien. Von dort aus flogen wir auf Einladung von einer Gruppe sowjetischen Kulturbonzen nach Archangelsk am Weißen Meer, was damals wegen der geografischen Lage für Westlichen eine geschlossene Stadt war.
Ich habe die Russen als sehr an Allem kulturellen interessierten Volk kennengelernt. Da war Nichts in den Geschäften. Beim Metzger nur Fett und Knochen waren im Angebot, in den Kaufhäuser nur grauen Kleidungsstücken aber die Frauen waren alle möglichst farbig angezogen. Als ich in Leningrad angekommen bin, habe ich mich auf meinem Hotelzimmer mit dem Bandleader mein Repertoire und Programm fürs Konzert besprochen. Als wir im Wagen unterwegs zum Auftritt fuhren, sind fast sofort von einem Mann mit großem russischen Mütze aufgehalten wurden. Ich habe dem Bandleader gefragt, was gewesen ist und er sagt, ich wurde gefragt, was ich so lange dort gemacht habe. Auch fragte ich einmal, als ich eine lange Schlange von Menschen sah, warum sie dort waren. Er antwortete, wahrscheinlich haben sie gehört, dass es was zum kaufen gibt.
2002 war ich von der Band eingeladen im Moskau zu singen. Es war genauso grau, außer überall Riesenposter für Autos und alles mögliche.
Leider habe ich keine Fotos von damals.
Bist Du je in London aufgetreten? Oder irgendwo sonst in GB?
Immer wieder einmal
Wie hat Deine Familie auf Deinen Erfolg reagiert?
Haben sie Dich on stage gesehen?
Wie kam es eigentlich zum Peter Kreuder Projekt?
Der alte Pianist Otto Weiss hat sehr oft den alten Schlager von Marika Rökk Für eine Nacht voller Seligkeit als Ballade gespielt und die Melodie hat mir gefallen. Der Montenegrinischer Kontrabassist Branko Pejakovich hat die Noten in meine Tonart transkribiert und der Song wurde über die Jahren zu meinem regelmäßiger Abschiedslied.
Ende der 90er Jahre habe ich ein Konzert in Bad Füßing, mit einigen Jazzlegenden gegeben – Hazy Osterwald Trompete, Hugo Strasser Klarinette, Max Greger und Ambros Seelos Tenor Saxofon….ich weiß die Musiker von der Rhythmusgruppe nicht mehr.

Auf jeden Fall fragte mich Ambros was ich so momentan tue und ich sagte ihm, ich hätte gerade eine Live-CD`??Welche aufgenommen mit großer musikalischer Bandbreite, u.a. mit Musik vom libanesischen Oud-Virtuosen Rabih Abou Khalil und „Für eine Nacht voller Seligkeit“ von Peter Kreuder.
Er kenne die Witwe von Peter Kreuder gut und werde ihr davon berichten, so Ambros. Irgendwann habe ich eine Email von Ingrid Kreuder bekommen. Sie habe gehört, ich hätte einen Song von ihrem Mann aufgenommen. Ob ich ihr eine CD mit Rechnung schicken könnte. Ingrid kommt ursprünglich aus München-Trudering lebt aber am Lake Michigan USA. Wir sind im Kontakt geblieben und sie hat mir mal geschrieben, sie fliegt nach München demnächst und ob ich ein Konzert in der Zeit geben würde. Ich hatte tatsächlich ein Konzert im Schwabinger Café Deller und wir haben uns verabredet.
Ich dachte, es wär eine nette Idee andere Kompositionen von Peter Kreuder zu singen und ich habe mir Noten besorgt. Die Kompositionen waren richtig schön aber die Texte grauenhaft und meistens aus Filmen der NS-Zeit zB Was du mir erzählt hast von Liebe und Treu das war Lüge alles Lüge…..in Russland gibt es Mädchen so viel wie Sand am Meer und stirbt mal eins aus Liebe dann nimmt es das nicht schwer….[Hammer, dass es mal sowas gab!!!] Also für mich unsingbar und ich habe dann englischen Texte zu ein paar seiner Songs geschrieben. Sie hat sich sehr gefreut aber gesagt, aber eigentlich dürfen Sie nicht aber ich gebe Ihnen meine Erlaubnis.
Am 16.12.2009 wurde die CD im Rahmen eines Live-Konzerts im Bayerischen Rundfunk aufgenommen.
1999 war mein Bruder mit seiner Frau und Töchter für ein Jahr in England und ich dachte, es wäre schön, wenn alle beieinander sind. Außerdem ist das Heiraten in England wesentlich unkomplizierter. Rudi hat hier gefragt, was wir bräuchten. Zuerst seine Abstammungsurkunde. Geburtsurkunde gilt nicht, Rudi hatte dem Beamten warum „Meinen Sie mein Vater auf einmal Chinesen!“. Und da ich Engländerin war umso schwieriger. In England brauchst du nichts. Nicht einmal eine Scheidungsurkunde, wenn du geschieden wärst. Die Standesbeamtin sagte einfach, Bigamie sei ungesetzlich.

Am 5. Mai 2015 stirbt Rudi Martini,
Jennys Ehemann und Produzentm nach langer Krankheit


Von wann ist die Aufnahme links???


https://www.sueddeutsche.de/kultur/nachruf-trauer-um-jazzer-rudi-martini-1.2464508
Sie lernte ihren Mann und späteren Manager in ihrem eigenen Jazzclub, Jenny’s Place, kennen. Seit frühester Kindheit schon begeistert Rudi Martini sich für alles, was mit Jazz zu tun hat. An der Städtischen Orchestervorschule München studierte er Klavier, Klarinette und Schlagzeug; es folgte eine Ausbildung zum Industriekaufmann und Werbefachmann. Er hat in vielen Bereichen der Musikindustrie gearbeitet: als Werbeleiter und PR-Manager für den Instrumentenhersteller Paiste Cymbals & Gongs in der Schweiz, als PR-Manager für die amerikanische Plattenfirma WEA Musik Germany in Hamburg und als A+ R Manager und PR-Manager für Global Music Group in München. Quelle: http://www.rudi-martini.de
Hast Du noch weitere Fotos von Rudi? Von Dir und Rudi? Habe auch Herbie angefragt
Vor 10 Jahren zur Zeit meines 60. Geburtstag ging es meinem Ehemann Rudi Martin sehr schlecht. Bei ihm wurde 2009 eine vorderlabiale Demenz diagnostiziert, die nicht nur geistigen Schäden verursacht, sondern auch körperlichen. 2012 kam er ins Rollstuhl, 2013 konnte er nicht mehr schlucken und im September 2014 wurde ihm eine Magensonde gesetzt, weil er nicht mehr schlucken konnte und dann ist er im Mai 2015 gestorben. Ich wusste schon, dass er sterben würde, aber sein Tod hat mich sehr schockiert. Aber ich habe mir eine Trauerzeit quasi „verordnet“ und danach ging’s mir besser. Ich über so viele Jahre mit der Pflege meines Mannes und dann habe ich Zeit für mich genommen, habe meinen Bruder in Australien, Familie und Freundinnen in der USA besucht, auch meine Schulfreundinnen in England.
Nach Rudis Tod habe ich für die VdK einmal die Woche als sog. Pflegebegleiterin eines Demenzkranken zur Verfügung gestellt. Ich habe seit vielen Jahren Kontakt zum VdK durch einen Mann, der 1945 als 16 jähriger Panzersoldat starke Verbrennungen erlitten hat und dem eine Bein verlor. Er war ein großer Fan von mir und von ihm hat ich bekam ich auf einem Bierdeckel geschriebenen Vertrag bei einem Minigolftournier für Behinderten aufzutreten! Sein Sohn ist der Landesgeschäftsführer von Bayern und ich habe ihn gebeten mir Infos über rollstuhlgerechten Wohnungsumbau gebeten. Dabei habe ich die VdK Mitgliedschaft für uns beiden gestartet. Sie waren sehr hilfreich mit Finanzierungsmlglichkeiten usw.
Nach Rudis Tod habe ich für die VdK einmal die Woche als Pflegebegleiterin eines an Demenz erkrankten. Mit der Pandemie wurde alles zukompliziert.
Beruflich nach Rudis Tod 2015
Ich habe 2018 mit einem Freund telefoniert und er hat das Gespräch abgebrochen, weil sein Freund Dan Lucas im Finale der Sendung The Voice Senior teilgenommen hat.
Ich haben auch eingeschaltet, habe mir eigentlich nicht viel dabei gedacht, war nur entsetzt, dass die Sänger im Finale der ersten Staffel so schlecht waren…
Ich habe recherchiert und die Konditionen herausgefunden: Über 60, kein Plattenvertrag.
Also habe ich am ersten Vorsingen hier in München teilgenommen, mit Hard Days Night von den Beatles à capella. Dann wurde ich nach Berlin zum Vorsingen eingeladen.
Das Foto ist entstanden, nachdem ich durch das sogenannte „Blind Singing“ gekommen war.

Staffel: 2; Folge: Blinds; 2;
Ausstrahlungszeitraum bis: 2019-12-01;
Person: Jenny; – Copyright: SAT.1/André Kowalski; Fotograf: Andre Kowalski;
Bildredakteur: Susi Lindlbauer; Dateiname: 1729401.JPG;
Rechtehinweis: Dieses Bild darf bis eine Woche nach Ausstrahlung honorarfrei fuer redaktionelle Zwecke und nur im Rahmen der Programmankuendigung verwendet werden. Spaetere Veroeffentlichungen sind nur nach Ruecksprache und ausdruecklicher Genehmigung der ProSiebenSat1 TV Deutschland GmbH moeglich. Nicht fuer EPG! Verwendung nur mit vollstaendigem Copyrightvermerk. Das Foto darf nicht veraendert, bearbeitet und nur im Ganzen verwendet werden. Es darf nicht archiviert werden. Es darf nicht an Dritte weitergeleitet werden. Aneinanderreihung/Zusammenlegung/Kopplung von Bildern zum Zweck der Erstellung von Slide-Shows o.ä. nicht gestattet; Verbindung/Einfügen/Anfügen von Werbung nicht gestattet.
Bei Fragen: foto@prosiebensat1.com
Voraussetzung fuer die Verwendung dieser Programmdaten ist die Zustimmung zu den Allgemeinen Geschaeftsbedingungen der Presselounges der Sender der ProSiebenSat.1 Media SE.;
Hier muss ich mich beim Sender erkundigen
Nach den Blind Sessions haben das Duo Boss Hoss und der Sänger Sascha für mich auf den Auswahl-Knopf gedrückt. Daraufhin begab ich mich zu ihnen,
Auf dem Foto rechts
sitzt Boss Hoss Mitglied Alec Völkel sneben mir, auf
Ich sagte, „Ja mei 3 schöne junge Männer! Weiß nicht zu wem ich gehen soll?“. Ich hatte wirklich zuvor keinen der Sänger in der Jury gekannt. Alec Völkel meinte daruaf: „Komm zu uns, dann hast du zwei!“ Schlagfertig erwiderte ich: „So eine bin ich nicht. Ich geh zu Sascha!“

Ausstrahlungszeitraum bis: 2019-12-01;
Person: Jenny; Sasha; Dateiname: 1729461.JPG;
Copyright: SAT.1/André Kowalski;

Meine Songs konnte ich LEIDER selbst nicht aussuchen..
Bei der „Blind Audition“ wurde mir die Ballade „Alone Again, Naturally„, vom irischen Singer-Songwriter Gilbert O’Sullivan zugewiesen. Die Liveband war sehr gut; ich habe ein Arrangement von Diana Krall gesungen.
Später, beim sog. Sing-Off musste ich ausgerechnet „Close To You“ von den Carpenters singen – So ziemlich das von mir meist gehasste Lied, mit einem grauenhaft schmalzigen Text. Wer sich dafür interessiert, möge es im Internet recherchieren!
Auf obigem Publikum mit ihrer Tochter zu sehen, ist die frühere Münchner Sängerin Alexa Rodrian, die jetzt in Berlin wohnt, wo die Show ausgezeichnet wird.
Bei der zweiten Runde also der Sing-Off bei der ich „Close To You“ singen musste, werden vom sogenannten Coach, also ich meinem Fall Sascha, die 2 SängerInnen ausgewählt, die ins Finale kommen. Ich habe dieses Finale angeschaut und es wirkte auf mich wie eine Show aus den 70er Jahre, inszeniert mit zwei Senioren Tänzer, die eine Floor Show machten… Daher war ich im Nachhinein SOO happy, dass ich nicht von Sascha ausgewählt wurde!
CD „Without You“, Jennys bislang persönlichstes Album erscheint 2020,
mitten in der Pandemie
Jenny Evans (vocals, song writer)
Geoff Goodman (electric guitar)
Alexander Haas (acoustic &12 string guitar)
Anna Rehker (cello)
Márcio Tubino (sax, flute, percussion)
Release: 2020
Music & Lyrikcs: Jenny Evans
Ist das richtig, dass das gesamte Repertoire dieser CD von Dir stammt?

Ich hatte bereits über die Jahre ein paar Paar Songs geschrieben aber nach Rudis Tod habe ich angefangen persönliche und emotionale Texte und Melodien zu schrieben. Ich habe sie in einer ungewöhnlichen Besetzung mit akustischer und E-Gitarre, Cello und einem Saxofonisten-Flötisten, der auch Perkussion spielt produziert.
Deine neue CD „Even Without You“ ist Mitten in der Pandemie erschienen. Gab es überhaupt …ein Release-Konzert?: Ja mit begrenztem Publikum im Jazzclub „Unterfahrt“.
Eine neue Liebe tritt in Jennys Leben: Jim Neumaier
Jim ist wie ich Jahrgang 1954 und hat Rudi (geb. 1940) durch das Reiten 1970 als 16 Jähriger im Reitstall seines zukünftigen Schwiegervaters kennengelernt.
Rudi hat mich nach mal zu ihm im Notzingermoos mitgenommen. Er hat dort seine Raumaustattungsbetrieb und auch Land für seine Pferde. Dort hat auch Rudis Mietpferd sein Lebensabend verbracht.
Rudi und ich waren öfters bei ihm eingeladen und ich verstand mich gut mit ihm und seiner Frau.
Sie waren auch beide bei Rudis Trauerfeier, 2015. Jims Frau ist 2019 gestorben und wir blieben im Kontakt.

Richtig bewusst ist mir seine freundlicher Art geworden, als er mich Sommer 2020 eingeladen hat, mit ihm seinen Stammtisch in Ebersberg zu besuchen. Als wir erschienen, haben diese alte Männer sich richtig gefreut ihn zu sehen. Auch als wir dann bei ihn die Hunde Gassi geführt haben, hat seine ältere Tochter die mit ihm und Familie dort wohnt, sich gefreut mich zu sehen. Dann abends sind wir zum Geburtshaus seiner Frau, wo die jüngere Tochter (auch Raumaustattermeisterin) mit ihrer Familie wohnt. Dort war die restliche Großfamilie mit seinem Cousin und seiner Töchtern. Dort haben alles freudig gelächelt als wir ankamen. Sie haben mich alle gekannt vom Jims 50sten Geburtstag. Dort habe ich – typisch für mich – auch „Leaving On A Jetplane“ gesungen und alle haben mitgesungen. Das Lied habe ich zu Jims großem 70ste Geburtstag auch gesungen. Alle auch ich haben Tränen in den Augen gehabt.
Dann habe ich ohne irgendetwas dabei zu denken Jim zum Essen eingeladen. Zuerst dachte ich, wir kämen von so total anderen Welten. Er wie er’s nennt einer Cowboymusik liebende Handwerker und ich eine auf die Kunst in all seiner Formen fokusiert Frau – auf der bildenden Kunst und klassischer Musik, Literatur und Theater. Das würde nie hinhauen. Aber ich habe ihm das Buchheim Museum am Starnberger See, das Franz-Marc Museum am Kochelsee (für das ich auch den englischen Audio-Guide übersetzt und produziert habe) gezeigt und er war begeistert. Er sagte mir, „Wenn ich das Alles in meinem Beruf vorher gesehen hätte, hätte ich meinen Kunden viel mehr über zum Beispiel Farben und Formen erzählen können“. Auch war er nie auf einem Konzert von mir. Danach sagte er mir, wenn er gewusst hätte, was für eine Macht ich hätte, hätte er sich nie getraut! Das ich mächtig bin, war mir nicht bewusst! Wir können sehr viel lachen miteinander und als ich ihm mal erklärte, ich sei ja Hedonistin, konnte er das total gut verstehen. Nach mehreren Krankheiten ist mir bewusst, dass man die Welt jeden genießen Tag soll und Nichts
Schlüsselsong: „Send in the Clowns“
A Little Night Music ist ein Musical mit Musik und Text von Stephen Sondheim und einem Buch von Hugh Wheeler aus dem Jahr 1973. Es handelt vom romantischen Leben mehrerer Paare und wurde durch den Ingmar-Bergmann-Film Das Lächeln einer Sommernacht aus dem Jahr 1955 inspiriert.
Der Song wird von Desiree im zweiten Akt des Musicals gesungen. Die Schauspielerin Desiree trifft ihre alte Liebe Fredrik und fragt ihn, ob er noch aus seinem Leben „gerettet“ werden möchte. Fredrik antwortet, dass er Desiree liebt, sich aber nicht dazu durchringen kann, sich von seiner Frau zu trennen. Nun reflektiert Desiree in der Ballade über ihr Leben und Fredrik. Es geht nicht um Zirkusclowns, sondern um Narren, wie Sondheim 1990 in einem Interview erklärte:
„Ich wollte theatralische Bilder in dem Song verwenden, weil sie eine Schauspielerin ist […] Der Ausspruch wird im Theater verwendet: wenn die Show nicht gut läuft, ‚lasst uns die Clowns reinschicken‘; mit anderen Worten, ‚Lasst uns Witze machen!‘
Wenn ich einen Song schreibe, will ich immer wissen, wie er enden wird, deshalb hat sich „Send in the Clowns“ erst gefestigt, als ich den Gedanken dazu entspann: […] ‚Wir sind Narren‘ […]“Stephen Sondheim
Am Ende des Musicals gesteht Fredrik seine Liebe zu Desiree, und beide versprechen, ein gemeinsames Leben zu beginnen; hier wird „Send in the Clowns“ als Reprise wiederholt.
Desiree Armfeldt: Selbstverliebte, einst erfolgreiche Schauspielerin, die jetzt in einem eindeutig nicht „glamourösen Leben“ durch die Landschaft tourt. Hatte seit Jahren seit ihrer Affäre Liebe für Fredrik
Fredrik Egerman: Ein erfolgreicher verwitweter Anwalt mittleren Alters. Er ist mit der 18-jährigen Anne verheiratet und hat einen Sohn aus seiner früheren Ehe, Henrik. In der Vergangenheit waren er und Desiree ein Liebespaar
https://de.m.wikipedia.org/wiki/A_Little_Night_Music
Isn’t it rich?
Are we a pair?
Me here at last on the ground,
You in mid-air,
Where are the clowns?
Isn’t it bliss?
Don’t you approve?
One who keeps tearing around,
One who can’t move,
Where are the clowns?
There ought to be clowns?
Just when I’d stopped opening doors,
Finally knowing the one that I wanted was yours
Making my entrance again with my usual flair
Sure of my lines
No one is there
Don’t you love farce?
My fault, I fear
I thought that you’d want what I want
Sorry, my dear!
But where are the clowns
Send in the clowns
Don’t bother, they’re here
Isn’t it rich?
Isn’t it queer?
Losing my timing this late in my career
But where are the clowns?
There ought to be clowns
Well, maybe next year
© Warner Chappell Music, Inc
Ist es nicht reich?
Isn’t it rich?
Sind wir ein Paar?
Are we a pair?
Ich hier endlich auf dem Boden,
Me here at last on the ground,
Du in der Luft,
You in mid-air,
Wo sind die Clowns?
Where are the clowns?
Ist es nicht Glückseligkeit?
Isn’t it bliss?
Sind Sie nicht einverstanden?
Don’t you approve?
Einer, der ständig herumreißt,
One who keeps tearing around,
Einer, der sich nicht bewegen kann,
One who can’t move,
Wo sind die Clowns?
Where are the clowns?
Es soll Clowns geben?
There ought to be clowns?
Gerade als ich aufgehört hatte, Türen zu öffnen,
Just when I’d stopped opening doors,
Endlich wusste ich, dass das, was ich wollte, deins war
Finally knowing the one that I wanted was yours
Ich trete wieder mit meinem gewohnten Flair auf
Making my entrance again with my usual flair
Sicher meiner Zeilen
Sure of my lines
Niemand ist da
No one is there
Liebst du Farce nicht?
Don’t you love farce?
Meine Schuld, fürchte ich
My fault, I fear
Ich dachte, dass du willst, was ich will
I thought that you’d want what I want
Tut mir leid, mein Lieber!
Sorry, my dear!
Aber wo sind die Clowns?
But where are the clowns
Schickt die Clowns rein
Send in the clowns
LINKS
https://www.diabetes-online.de/a/das-leben-ist-doch-schoen-1662465
| https://www.jazzzeitung.de/jazz/2012/03/portrait-evans.shtml | Die Jahreszeiten der Liebe Die Sängerin Jenny Evans im Gespräch mit Marcus Woelfe |
25 Jahre, das heißt: sechs CDs (ihre aktuelle Gonna Go Fishin’ stieg gleich nach Veröffentlichung auf Platz 9 in den Jazzcharts ein), der »Förderpreis für Interpretierende Kunst« der Stadt München, ihr eigener Jazzclub »Jenny’s Place«, Mitwirkung in Musicals und Theaterstücken, viele Radio- und Fernsehsendungen und Konzerte und Tourneen mit vielen, internationalen Top-Musikern nicht nur in Deutschland und Europa, sondern auch im Nahen Osten, in Japan und Russland.
Wochenanzeiger München > Zeitungen > Münchner Wochenanzeiger
Zwei Jubiläumskonzerte: Portrait Jenny Evans, 7.5.2003
https://www.wochenanzeiger.de/article/32922.html
https://www.jazzzeitung.de/jazz/2003/06/portrait-evans.shtml
Jazzzeitung: Ursula Gaiser
Song for my father > Spezielle Geschichte? Von wann?
Jenny Evanas – vocal Dusko Goykovich – tp, flh Gianni Basso – ts David Gazarov – p
Branko Pejakovic – b Rudi Martini – d
