Mit dem Preis werden, nach der Neuausrichtung 1991, ursprünglich alle zwei, inzwischen alle drei Jahre Münchner AutorInnen ausgezeichnet, die sich um das literarische Bild der Stadt besonders verdient gemacht haben. Dotiert ist er mit 10.000€
- 2026: Friedrich Ani
- Genre: Krimi, Lyrik, Drehbuch
- Fokus: Melancholische Psychokrimis (Tabor Süden); Spezialist für Vermisstenfälle.
- 2023: Dagmar Leupold
- Genre: Roman, Essay, Lyrik
- Fokus: Sprachreflexive Prosa; blickt oft auf Kunst, Musik und klassische Erzählstrukturen.
- 2020: Christine Wunnicke
- Genre: Historischer Roman, Hörspiel
- Fokus: Exzentrische historische Stoffe; subtiler Humor und skurrile Charaktere.
- 2017: Mirjam Pressler
- Genre: Kinder-/Jugendbuch, Übersetzung
- Fokus: Bedeutende Jugendbuchautorin; übersetzte u. a. die Tagebücher der Anne Frank. [1]
- 2014: Hans Pleschinski
- Genre: Roman, Essay, Editionen
- Fokus: Historische Stoffe mit stilistischer Eleganz und feiner Ironie (Königsallee).
- 2011: Keto von Waberer
- Genre: Erzählung, Roman
- Fokus: Psychologisch dichte Beziehungsgeschichten und weibliche Identitäten im Alltag.
- 2008: Tilman Spengler
- Genre: Roman, Essay, Publizistik
- Fokus: Verknüpfung von Historie und Politik; Schwerpunkt auf der Kultur Chinas.
- 2005: Herbert Rosendorfer
- Genre: Satire-Roman, Erzählung, Dramatik
- Fokus: Skurril-phantastische Romane (Briefe in die chinesische Vergangenheit).
- 2002: Uwe Timm
- Genre: Roman, Novelle, Essay
- Fokus: Historisch-autobiografische Recherche mit Leichtigkeit (Die Entdeckung der Currywurst).
- 1999: Ernst Augustin
- Genre: Phantastischer Roman
- Fokus: Surreale, halluzinatorische Romane über Identität (war gelernter Psychiater).
- 1997: Günter Herburger
- Genre: Roman, Lyrik, Kinderbuch
- Fokus: Experimentelle Prosa und sozialkritische Texte; fasziniert vom Marathonlauf.
- 1995: Hermann Lenz
- Genre: Roman, Erzählung
- Fokus: Großer autobiografischer Eugen-Rapp-Zyklus; leise, verinnerlichte Prosa.
- 1993: Gert Hofmann
- Genre: Roman, Erzählung, Hörspiel
- Fokus: Meister des Grotesken; thematisierte deutsche Geschichte und Isolation.
- 1991: Carl Amery
- Genre: Roman, Science-Fiction, Essay
- Fokus: Vordenker der Ökobewegung; schrieb politisch-philosophische Science-Fiction.
Der Jury unter dem Vorsitz des Stadtdirektors Maximilian Leuprecht gehörten an: Niels Beintker (Journalist), Christine Knödler (Publizistin, Autorin), Dorothee Lossin (MVHS), Jürgen Moises (Süddeutsche Zeitung), Denijen Pauljevic (Autor), Michael Schleicher (Journalist) sowie die Stadträt*innen Thomas Niederbühl (Die Grünen – Rosa Liste – Volt), Angelika Pilz-Strasser (Die Grünen – Rosa Liste – Volt), Sabine Bär (CSU mit Freie Wähler), Beatrix Burkhardt (CSU mit Freie Wähler) und Klaus Peter Rupp (SPD)
