Zwar droht uns hierzulande im Fall eines Fehlurteils nicht, unschuldig im Todestrakt zu landen, doch das Risiko, sich vor der Trümmern der eigenen Existenz respektive hinter Gittern wiederzufinden, ist auch in unserem Justizsystem sehr real. Das hat auf dramatische Weise der Justizskandal um Gustl Mollath gezeigt. „Auch der Münchner Benedikt Toth sitzt seit sechzehn Jahren,“zweifelHAFT„zweifelHAFT – Die Causa Benedikt Toth, der nach einem fragwürdigen Indizienprozess eine lebenslange Haftstrafe verbüßt: Details und eine Petition von Marie Velden & Susanne von Lieven-Jell“ weiterlesen
Autor-Archive:Gaby dos Santos
Münchens große Zeit – Ein Ausblick von Schriftstellerin Gunna Wendt auf die legendäre Münchner Bohème um 1900
Wie ein Shangri-La für Kunst- und Kulturschaffende, nur unter weißblauen statt tibetischen Himmeln, präsentiert sich im Rückblick die bayerische Hauptstadt um 1900 – und eng verwoben mit dem Begriff „Münchner Bohème“. Erwähnt man ihn, klingelt es bei den allermeisten von uns, was jedoch sich genau damit verbindet, hat Gunna Wendt in nachstehendem Beitrag auf den“Münchens„Münchens große Zeit – Ein Ausblick von Schriftstellerin Gunna Wendt auf die legendäre Münchner Bohème um 1900“ weiterlesen
25.3.2022: „TONI NETZLE – Für immer Simpl“: Hintergründe zur Uraufführung des Historicals von Gaby dos Santos, mit Schauspielerin Marion Niederländer, über die legendäre Münchner Promiwirtin im Swinging München der 1960er – 1990 Jahre, in der Kulturbühne Spagat in Nord-Schwabing
Die zwischenzeitliche Gretchen-Frage, ob ich überhaupt jemals wieder auftreten oder gar eine weitere Bühnen-Collage produzieren würde, hat jetzt posthum Toni Netzle für mich beantwortet – und zwar mit einem doppelten „Ja!“. Geschuldet ist diese Entscheidung Tonis fortwährendem Einfluss auf mich, als einer der prägenden Menschen in meinem Leben und insbesondere als eine ständige künstlerische Weggefährtin“25.3.2022:„25.3.2022: „TONI NETZLE – Für immer Simpl“: Hintergründe zur Uraufführung des Historicals von Gaby dos Santos, mit Schauspielerin Marion Niederländer, über die legendäre Münchner Promiwirtin im Swinging München der 1960er – 1990 Jahre, in der Kulturbühne Spagat in Nord-Schwabing“ weiterlesen
„Die unheilvolle Narbe“: Dokumentarfilm von Constanze Hegetusch zu den medizinischen Versuchen an Sinti-Kindern in der NS-Zeit, aus der Reihe „Lebenslinien“
Rita ist Zwilling. Doch ihre Zwillingsschwester stirbt bei medizinischen Experimenten durch die Nationalsozialisten. Rita überlebt schwer verletzt und wird ihrer Mutter zurückgegeben. Fortan sind Mutter und Tochter symbiotisch verbunden. Seite an Seite kämpfen sie für die Anerkennung der Sinti und Roma als Opfer des Nationalsozialismus und um Wiedergutmachung. Weil Ritas Mutter Sinteza ist, soll sie“„Die„„Die unheilvolle Narbe“: Dokumentarfilm von Constanze Hegetusch zu den medizinischen Versuchen an Sinti-Kindern in der NS-Zeit, aus der Reihe „Lebenslinien““ weiterlesen
20. Januar 1942: Die Wannsee-Konferenz – Bürokratisierung eines Völkermords: Zum 80. Jahrestag ein Beitrag von Maria Ossowski, Kulturkorrespondentin für die ARD beim RBB sowie eine ZDF-Dokumentation am 24.1./22h
Kalte Sachlichkeit – Die Konferenz dauerte 90 Minuten. Es gab keinen Beschluss. Aber 15 Männer in hohen Ämtern, acht mit Doktortitel und nur zwei ohne Abitur, haben das Morden im Osten, das längst im Gang war, legalisiert und bürokratisiert. „Das Besondere an der Konferenz liegt darin, dass es sich um eine Staatssekretärskonferenz handelt – d.h.“20.„20. Januar 1942: Die Wannsee-Konferenz – Bürokratisierung eines Völkermords: Zum 80. Jahrestag ein Beitrag von Maria Ossowski, Kulturkorrespondentin für die ARD beim RBB sowie eine ZDF-Dokumentation am 24.1./22h“ weiterlesen
„Final Curtain für das Rockmuseum München“ aus der Linsenperspektive von Sigi Müller, der einen letzten, nostalgisch anmutenden Stadtspaziergang für seine AZ-Kolumne dorthin unternommen hat
Die Formulierung „den Umzug rocken“, mit der Fotograf Sigi Müller in seiner heutigen AZ-Kolumne den Auszug des Rockmuseums München aus dem Olympiaturm umschreibt, mutet eher als Euphemismus des Tages an, denn was sich tatsächlich in der Fotoreportage abspielt, ist nicht weniger, als das Ende einer Ära! Rockmuseum Abbau München Fotos Sigi Müller 04.01.22 Bei Durchsicht“„Final„„Final Curtain für das Rockmuseum München“ aus der Linsenperspektive von Sigi Müller, der einen letzten, nostalgisch anmutenden Stadtspaziergang für seine AZ-Kolumne dorthin unternommen hat“ weiterlesen
„Es muss jetzt kulturpolitisch nachgebessert werden“: Offener Brief des Netzwerks Freie Szene München u.a. zur Ungleichbehandlung von Kunst- und Kultur bei den aktuellen Hygiene-Verordnungen in Bayern
Zum neuen Jahr wendet sich das Netzwerk Freie Szene München, eine Interessenvertretung freier Münchner Darstellender KünstlerInnen, mit einem Offenen Brief an die bayerische Politik. Wir haben einen Offenen Brief geschrieben, der an noch nicht erfüllte Forderungen erinnern soll, bevor die neue Infektionsschutzverordnung beschlossen wird. Aber wir wollen auch einen gewissen Überblick über die Münchner Situation geben. Nach“„Es„„Es muss jetzt kulturpolitisch nachgebessert werden“: Offener Brief des Netzwerks Freie Szene München u.a. zur Ungleichbehandlung von Kunst- und Kultur bei den aktuellen Hygiene-Verordnungen in Bayern“ weiterlesen
Equal Pay, Scharfzüngiges und fast ein Bühnentod – Zu Molières 400. Geburtstag biografische Enthüllungen von Eva Giesel (Litag Theaterverlag München) in ihrem Blog „TheaterBoulevard“
Equal Pay – man mag es kaum glauben – fand schon im 17. Jahrhundert statt! Praktiziert hat es der legendäre Bühnenautor und Schauspieler Molière, der in diesem Jahr seinen 400. Geburtstag begeht. Molières Theatertruppe um 1670 Eva Giesel, Chefin des Litag Theaterverlags München schreibt dazu in einer aktuellen Würdigung: Ein Emanzipationsvorreiter war Molière als Leiter“Equal„Equal Pay, Scharfzüngiges und fast ein Bühnentod – Zu Molières 400. Geburtstag biografische Enthüllungen von Eva Giesel (Litag Theaterverlag München) in ihrem Blog „TheaterBoulevard““ weiterlesen
ZIRKA – Zentrum für interdisziplinäre Raum- und Kulturarbeit: Erste neue Nutzer für „Halle 23“ im Kreativlabor nach einiger Aufregung in 2021 – Pressetext, Video-Clips und weiterführende Links
Ein wenig erschlagen von soviel kreativer Fülle fühle ich mich schon, nachdem ich zu vorliegendem Pressetext nachrecherchiert habe. Aber mehr noch fühle ich mich davon elektrisiert, zumal ich konzeptionelle Ansätze wiederfinde, die mir schon lange ein Anliegen waren. Insbesondere das – meiner Meinung nach unverzichtbare – interdisziplinäre Arbeiten in Kunst und Kultur schlägt sich bereits“ZIRKA„ZIRKA – Zentrum für interdisziplinäre Raum- und Kulturarbeit: Erste neue Nutzer für „Halle 23“ im Kreativlabor nach einiger Aufregung in 2021 – Pressetext, Video-Clips und weiterführende Links“ weiterlesen
„Mein Freund der Baum“ – Drama um eine Linde in den vier Akten des Stirb und Werde, in Bildern erzählt von Fotograf Sigi Müller, bekannt durch seine wöchentliche AZ-Kolumne als „Stadtspaziergänger“
Wahrscheinlich stand sie schon, als in München noch Hexen verfolgt wurden, und bestimmt hätte sie viel zu erzählen gehabt, hätte sie reden können, die alte Linde im Nordteil des Englischen Gartens. Englischer Garten Linde Fotos Sigi Müller, 21.4.2017 Was mag zu ihren Lebzeiten alles um sie herum passiert sein? Solche Fragen stelle ich mir oft,“„Mein„„Mein Freund der Baum“ – Drama um eine Linde in den vier Akten des Stirb und Werde, in Bildern erzählt von Fotograf Sigi Müller, bekannt durch seine wöchentliche AZ-Kolumne als „Stadtspaziergänger““ weiterlesen
„Heute bin ich die beste Version meiner selbst“- Sängerin Linda G. Thompson: SILVER CONVENTION & LES HUMPHRIES SINGERS, in einem AZ-Interview von Daniela Schwan
„Die Kunst besteht darin, mit viel Lebenserfahrung und Reflexionen im Alter seine eigene Nummer Eins zu werden.“ So lautet sinngemäß das Fazit von Sängerin Linda G. Thompson. In der Disco-Ära gelingt ihr so mancher Nummer-Eins-Hit, in späteren Jahren die Hohe Kunst eines erfüllten Lebens – Keine Selbstverständlichkeit nach derartigen Höhenflügen. Nachstehendes Interview, das kürzlich in“„Heute„„Heute bin ich die beste Version meiner selbst“- Sängerin Linda G. Thompson: SILVER CONVENTION & LES HUMPHRIES SINGERS, in einem AZ-Interview von Daniela Schwan“ weiterlesen
„Sprache pflegt sich selbst zu pflegen“ – Kommentar von Gaby dos Santos zur Souveränität von Sprache sowie eine Youtube-Wortmeldung zur Problematik des Genderns von Dieter Hallervorden
Die zahllosen Wortmeldungen – meist im Fortissimo-Modus – zur Gender-Diskussion empfinde ich zunehmend als Platte mit nervigem Sprung! Dies begründet sich vor allem durch die aggressive Tonart, in der die selbsternannten Hüterinnen und Hüter der deutschen Sprache gegen all diejenigen zu Felde ziehen, die die Parität von Mann und Frau auch sprachlich widerspiegeln möchten. Doch“„Sprache„„Sprache pflegt sich selbst zu pflegen“ – Kommentar von Gaby dos Santos zur Souveränität von Sprache sowie eine Youtube-Wortmeldung zur Problematik des Genderns von Dieter Hallervorden“ weiterlesen
„Whistleblower“ – Der Fotograf und AZ-Kolumnist Sigi Müller enthüllt …
Ich bin Fotograf und ich habe mir mein Handy danach ausgesucht, welches die beste Kamera hat und auch gut filmt. Natürlich arbeite ich beruflich nicht mit dieser Kamera, aber wenn es mal schnell gehen muss, beispielsweise bei einem Banküberfall, und ich keinen Fotoapparat dabei habe, was zwar nie passiert, aber man kann ja nie wissen“„Whistleblower“„„Whistleblower“ – Der Fotograf und AZ-Kolumnist Sigi Müller enthüllt …“ weiterlesen
Sergej Djagilew und die Magie seiner „Ballets Russes“ präsentiert im Jahreskalender 2021 von MIR – dem Zentrum russischer Kultur in München
Man muss nicht zwingend über eigenes Geld verfügen, solange man nur genug für eine Vision entbrennt … Dieses Credo bestätigt auf eindrucksvolle Art der Werdegang von Sergej Djagilew, der Schöpfer der bis heute sagenumwobenen Ballets Russes. Das galt für seine Anfänge als visionärer Impresario ebenso, wie für sein weiteres Leben, womit er sich in die“Sergej„Sergej Djagilew und die Magie seiner „Ballets Russes“ präsentiert im Jahreskalender 2021 von MIR – dem Zentrum russischer Kultur in München“ weiterlesen
Die Wellen des Hasses brechen! Sabine Leutheusser-Schnarrenberger und Gunna Wendt liefern mit „Unsere gefährdete Demokratie“ einen engagierten Beitrag zur Populismus- und Hate-Speech-Debatte/ab Januar bei Hirzel (Pressemitteilung)
In den sozialen Medien erleben wir zunehmend Verleumdungen, Beleidigungen und Einschüchterungen. Diese wirken als Radikalisierungstreiber und führen auch zu körperlicher Gewalt gegen Menschen, die sich für unsere Gesellschaft einsetzen. Gerade weil die Angriffe vom Engagement abschrecken, werden sie zu einer Gefahr für unsere Demokratie, die auf Teilhabe beruht. Ausgehend von elf Gesprächen mit Mandatsträgern und“Die„Die Wellen des Hasses brechen! Sabine Leutheusser-Schnarrenberger und Gunna Wendt liefern mit „Unsere gefährdete Demokratie“ einen engagierten Beitrag zur Populismus- und Hate-Speech-Debatte/ab Januar bei Hirzel (Pressemitteilung)“ weiterlesen
„Music was his first love and it will be his last …“ – Zum Tod von Musiklegende John Miles persönliche Reminiszenzen in Bild und Text von Fotograf und AZ-Stadtspaziergänger SIGI MÜLLER
Als ich den John Miles song „Music“ zum ersten Mal hörte, schrieben wir die 70er. Alles war bunt, quietschbunt. Die Autos, die Outfits, die Welt einfach. 9. Dezember 2010, John Miles bei der Nokia Night of the Proms, Olympiahalle München Foto Sigi Müller Musik was my first love…… Aber gleich danach kam damals Sabine. Sabine“„Music„„Music was his first love and it will be his last …“ – Zum Tod von Musiklegende John Miles persönliche Reminiszenzen in Bild und Text von Fotograf und AZ-Stadtspaziergänger SIGI MÜLLER“ weiterlesen
Benefiz-Gala 2021 am 16.12./20.15h in TV und Internet: „Tech meets Art“ unterstützt Kunst und Kultur in Krisenzeiten
Ein abruptes AUS für die Bethlehem-Rallye der Kunst und Kulturschaffenden auch in diesem Jahr! Daher haben sich die Initatoren von „Tech meets Art“, Oliver Zeller und Martin Weinel auch 2021 wieder zu einer Benefiz-Gala entschlossen.
Großfürstin Maria Pawlowna – … die Fünfte! … Weitere Auflage der hollywoodreifen Biografie von Schriftstellerin Gunna Wendt über die russische Adlige, die es „vom Zarenpalast bis zu Coco Chanel“ schaffte
Wohl kaum jemandem steht alljährlich ein veritables Barockschloss für Lesungen zur Verfügung, noch dazu auf einer traumhaft schönen Blumeninsel, wie der Mainau … Schriftstellerin Gunna Wendt jedoch erfreut sich dieses Privilegs schon seit Jahren, auf Grund einer glücklichen Fügung: Das Herzogspaar mit Sohn Lennart, 1911 Bei der Protagonistin einer ihrer Biografien handelt es sich um“Großfürstin„Großfürstin Maria Pawlowna – … die Fünfte! … Weitere Auflage der hollywoodreifen Biografie von Schriftstellerin Gunna Wendt über die russische Adlige, die es „vom Zarenpalast bis zu Coco Chanel“ schaffte“ weiterlesen
„Infektionsschutzgesetz: Entwurf missachtet die Bedeutung der Kultur“: Pressemitteilung des Deutschen Kulturrats vom 8.12.2021
Wertvolle Informationen und Tipps für Kunst- und Kulturschaffende, mit weiterführenden Links finden sich in den Wochenreports und Pressemitteilungen des Deutschen Kulturrats, die ich punktuell im GdS-Blog veröffentliche: In der heutigen Pressemitteilung des Deutschen Kulturrats geht es um die Richtlinien des neuen Infektionsschutzgesetzes und inwieweit darin die grundgesetzlich verbriefte Kunstfreiheit Beachtung findet. Nachstehend die Pressemitteilung des Deutschen KulturratsPressemitteilung Infektionsschutzgesetz: Entwurf“„Infektionsschutzgesetz:„„Infektionsschutzgesetz: Entwurf missachtet die Bedeutung der Kultur“: Pressemitteilung des Deutschen Kulturrats vom 8.12.2021″ weiterlesen
Hinter jedem Türchen ein Mord! – Marie Bastides alljährlich tödlicher Adventskalender
Mit literarischem Gusto begeht sie Morde und andere Untaten, alle Jahre wieder, täglich im Dezember bis zum Heiligen Abend. Hinter den Türchen von Marie Bastides Adventskalender lauern weder die traditionellen Bildchen, die die genügsamen Kindern der Nachkriegszeit erfreuten, noch die Schokohäppchen für die schon verwöhnteren 70ies-Sprößlinge oder gar Kosmetika & Co. für Kind gebliebene Erwachsene“Hinter„Hinter jedem Türchen ein Mord! – Marie Bastides alljährlich tödlicher Adventskalender“ weiterlesen
