„Unser Volk überdauert!“, lautet die Botschaft eines farbintensiven Gemäldes von Ceija Stojka (1933–2013), einer renommierten Künstlerin aus der Volksgruppe der Lovara-Romni. Kurz vor ihrem Tod schenkte sie das Werk Alexander Diepold, dem Leiter des soziokulturellen Zentrums Madhouse für Sinti und Roma in München. Das Exponat zeigt die Idylle einer opulenten Naturlandschaft, die jedoch durch schwarze“Der„Der Baum aus Bergen-Belsen: Die machtvolle Botschaft eines Gemäldes von Ceija Stojka“ weiterlesen
Kategorie-Archive: Minderheiten
Die Arheilger Straße in Darmstadt – Ein unscheinbarer Ort mit antiziganistischer Vergangenheit
Die Arheilger Straße in Darmstadt ist heutzutage eine unspektakuläre kleine Nebenstraße. Dennoch erlangte sie Anfang der 1980er Jahre traurige Bekanntheit: Wo sich heute Bäume, etwas Rasen und ein eher trister Parkplatz befinden, stand einst ein von Roma bewohnter Wohnkomplex. Den ließ der damalige Oberbürgermeister Günther Metzger (SPD) gleich zu Beginn seiner Amtszeit, 1983 – in“Die„Die Arheilger Straße in Darmstadt – Ein unscheinbarer Ort mit antiziganistischer Vergangenheit“ weiterlesen
„Jede Gesellschaft steht und fällt mit ihrer Fähigkeit zum Dialog“ – Imam Benjamin Idriz‘ Rede anlässlich der Präsentation der Erklärung des ‚Bayerischen Dialogforums Religion und Integration‘
Anlässlich der Präsentation einer ‚Gemeinsamen Erklärung‘ des Bayerischen Dialogforums Religion und Integration, hielt Benjamin Idriz, Imam der Penzberger Moschee, eine eindringliche Rede, die an einen toleranten, respektvollen Austausch der diversen Konfessionen und Kulturen appellierte: „(…) Dialog bedeutet nicht, Unterschiede zu beseitigen. Dialog bedeutet, Unterschiede auszuhalten, ohne die Würde des anderen infrage zu stellen. Gerade darin“„Jede„„Jede Gesellschaft steht und fällt mit ihrer Fähigkeit zum Dialog“ – Imam Benjamin Idriz‘ Rede anlässlich der Präsentation der Erklärung des ‚Bayerischen Dialogforums Religion und Integration‘“ weiterlesen
…noch mehr Tore für Utopia – und ein Foul: Eindrücke des interkulturellen „Gemeinsam füreinander“ Cups 2026, einer Initiative der Polizei München
Dieses Turnier empfiehlt sich – vor und auf dem Spielfeld – all jenen MitbürgerInnen, die es bunt in unserer Stadt lieben! Das Polizeipräsidium München veranstaltete am Donnerstag, 14.05.2026, bereits zum vierten Mal den „Gemeinsam Füreinander Cup“ auf der Bezirkssportanlage an der Agilolfingerstraße in München-Giesing. Das interkulturelle Fußballturnier hat sich in den vergangenen Jahren zu einem“…noch„…noch mehr Tore für Utopia – und ein Foul: Eindrücke des interkulturellen „Gemeinsam füreinander“ Cups 2026, einer Initiative der Polizei München“ weiterlesen
„Nie werden wir mitgedacht!“ – Alltagssplitter aus dem Leben von Patricia Koller, der Vorsitzenden des Behindertenverbandes Bayern und Initiatorin der alljährlichen Kundgebung „Randgruppenkrawall“ auf dem Marienplatz (18.7.2026), außerdem Stimmen und Fallbeispiele zum Thema „Inklusion“
Stichwortgeber für Patricias bitteres „Nie-werden-wir-mitgedacht“ Fazit, war ein Laternenmast, den man aus unerfindlichen Gründen mitten auf einem sowieso schon engen Bürgersteig errichtet hatte. Der führte hinter dem Asam Schlösserl steil bergauf, respektive bergab. Um heimzukommen, musste Patricia ihn mit ihrem voluminösen Elektrorollstuhl umschiffen. Eine gefährliche Situation, die auf dem Hinweg, an einer weiteren Stelle, noch“„Nie„„Nie werden wir mitgedacht!“ – Alltagssplitter aus dem Leben von Patricia Koller, der Vorsitzenden des Behindertenverbandes Bayern und Initiatorin der alljährlichen Kundgebung „Randgruppenkrawall“ auf dem Marienplatz (18.7.2026), außerdem Stimmen und Fallbeispiele zum Thema „Inklusion““ weiterlesen
„In der Erinnerung liegt die Kraft, Gerechtigkeit zu erneuern. (…)“ – Zum Gedenken an die Deportation der 141 Münchner Sinti und Roma, am 13. März 1943, das Programm 2026 der Landeshauptstadt, sowie die Abschrift einer Predigt von Dekan Felix Reuter (Ökumenischer Gedenkgottesdienst, 11.3.25)
Warum nicht endlich die Vergangenheit ruhen lassen und über die Verbrechen unserer Vorfahren das gern zitierte „Ei“ schlagen? Diese Frage köchelt schon lange in unserer Gesellschaft vor sich hin und kocht pünktlich auf – und gerne auch mal über, sobald Jahrestage anstehen. Auch ich selbst habe mir diese Frage schon gestellt, insbesondere, wenn Gedenkstunden mal“„In„„In der Erinnerung liegt die Kraft, Gerechtigkeit zu erneuern. (…)“ – Zum Gedenken an die Deportation der 141 Münchner Sinti und Roma, am 13. März 1943, das Programm 2026 der Landeshauptstadt, sowie die Abschrift einer Predigt von Dekan Felix Reuter (Ökumenischer Gedenkgottesdienst, 11.3.25)“ weiterlesen
Alexander Diepold ist neuer Vorsitzender der Bundesvereinigung der Sinti & Roma in Deutschland – Eine Würdigung in Freundschaft von Gaby dos Santos
„Ich weiß nicht, ob ich Dir wirklich dazu gratulieren kann“ , lautete meine verhaltene Reaktion, als mir Alexander neulich – so ganz nebenbei – an der Pforte zum Münchner Rathaus von seiner Ernennung zum Vorsitzenden der Bundesvereinigung der Sinti und Roma (BVSR) in Deutschland berichtete. Natürlich fiel meine Reaktion nicht deshalb verhalten aus, weil ich“Alexander„Alexander Diepold ist neuer Vorsitzender der Bundesvereinigung der Sinti & Roma in Deutschland – Eine Würdigung in Freundschaft von Gaby dos Santos“ weiterlesen
„Wir erinnern an Himmlers ‚Auschwitz Erlass‘ vom 16.12.1942, der die Deportation ‚unserer Menschen‘ besiegelte…“
Aus diesem Anlass lädt Madhouse München, das soziokulturelle Zentrum für Sinti und Roma, zu einer Gedenkstunde mit anschließendem Umtrunkin den Senatssaal im Bayerischen Landtag,am Freitag, den 12. Dezember 2025, um 19h (Einlass 18h) PROGRAMM in Übersicht: Begrüßung & Abendmoderation: Alexander Diepold/Madhouse München Begleitende Bild-/Klang-Sequenzen begleiten, kontrastieren und kommentieren das Geschehen. Zum Teil handelt es sich um“„Wir„„Wir erinnern an Himmlers ‚Auschwitz Erlass‘ vom 16.12.1942, der die Deportation ‚unserer Menschen‘ besiegelte…““ weiterlesen
22 Stimmen für 22 Minuten kostbaren Erinnerns – Impressionen der Premiere von „RITUAL“, einem Dokumentarfilm von Bahre Srebrenica, produziert von ausARTen – Perspektivwechsel durch Kunst, ergänzt durch Zitate aus einem Post von Erkan Inan
„Was machen wir, wenn wir jemanden verlieren, den wir lieben?“, lautete die Frage, die mich an diesem verregneten Sonntag Mittag aus meiner kuscheligen Mansarde ins Nasskalte gelockt hatte und weiter zur Matinee ins City Kino. Beleuchtet wurde diese maßgebliche Frage im 22-minütigen Dokumentarfilm RITUAL von Bahre Srebrenica, in dem sich 22 Kunst- und Kulturschaffende aus“22„22 Stimmen für 22 Minuten kostbaren Erinnerns – Impressionen der Premiere von „RITUAL“, einem Dokumentarfilm von Bahre Srebrenica, produziert von ausARTen – Perspektivwechsel durch Kunst, ergänzt durch Zitate aus einem Post von Erkan Inan“ weiterlesen
Fotokunst in retrospektiver Fülle: Milly Orthens Langzeitzyklus „Sinti & Roma, gestern und heute“: Bis 19.12.2025 in der Volkshochschule München Neuhausen (Neuhauser Trafo) zu sehen
Als Kind habe sie die Lebensweise der Sinti und Roma derart fasziniert, dass sie sich mitunter wünschte, von ihnen entführt zu werden, „denn ‚Zigeuner‘ “ – so nannte man diese Volksgruppen damals noch gemeinhin – „…klauen Kinder“. Mit dieser Reminiszenz eröffnete am 25. Oktober 2025 die Fotografin Milly Orthen (DGPh) in der Volkshochschule München Neuhausen ihre“Fotokunst„Fotokunst in retrospektiver Fülle: Milly Orthens Langzeitzyklus „Sinti & Roma, gestern und heute“: Bis 19.12.2025 in der Volkshochschule München Neuhausen (Neuhauser Trafo) zu sehen“ weiterlesen
Nachlese zu Daniel Fischers Gypsy Jazz Tagen 2025, am 11.10., zwischen Künstlernähe und Hochkultur
Seit nunmehr 10 Jahren bereichert der Gitarrist und Veranstalter Daniel Fischer die Münchner Musikszene mit seinen Gypsy Jazz Tagen, so auch wieder in diesem Jahr, unter anderem mit einem beeindruckenden, weil kontrastierenden doppelten Programmangebot am 11.10.2025: Beim ersten Solo von Tschavolo Schmitt filmten alle Anwesenden mit; rechts im Bild Alexander Diepold, Chef des soziokulturellen Zentrums“Nachlese„Nachlese zu Daniel Fischers Gypsy Jazz Tagen 2025, am 11.10., zwischen Künstlernähe und Hochkultur“ weiterlesen
An die Münchner Fans von Gypsy Jazz appelliert… hat EX-OB Christian Ude, mit einer engagierten Rede im Deutschen Theater
‼️Ein unverzichtbares Ausrufezeichen, mitten hinein in den glamourösen Rahmen der Gypsy Jazz Tage im Deutschen Theater, setzte Münchens ehemaliger OB Christian Ude in seiner Eröffnungsrede, indem er die noch immer unbefriedigende Situation der Sinti und Roma als deutsche Minderheit ansprach. In gebotener Ausführlichkeit, wie ich finde, denn ob als ZuschauerIn oder interpretatorisch: Wer in Gypsy“An„An die Münchner Fans von Gypsy Jazz appelliert… hat EX-OB Christian Ude, mit einer engagierten Rede im Deutschen Theater“ weiterlesen
Spatium Memorial “ŠTO TE NEMA?” – Dreißig Jahre nach dem Genocid von Srebrenica präsentiert Erkan Inan (ausARTen) in einer Ausstellung das Archiv des aufwühlenden Denkmals von Aida Šehović; Momentaufnahmen der Vernissage von Alexander Diepold (Madhouse KULTUR)
Für jedes einzelne Opfer steht eine kleine Keramik-Tasse und erinnert an die über 8.000 Menschen, die daraus den Kaffee, den Hinterbliebene einschenken, nie mehr werden trinken können, weil sie, genau fünfzig Jahre nach Ende des Zweiten Weltkriegs, in Srebrenica selbst Opfer eines Verbrechens an der Menschlichkeit/crime against humanity wurden: Am 11. Juli 1995, im letzten“Spatium„Spatium Memorial “ŠTO TE NEMA?” – Dreißig Jahre nach dem Genocid von Srebrenica präsentiert Erkan Inan (ausARTen) in einer Ausstellung das Archiv des aufwühlenden Denkmals von Aida Šehović; Momentaufnahmen der Vernissage von Alexander Diepold (Madhouse KULTUR)“ weiterlesen
Ein Gruppenbild „für die Ewigkeit, aber auch nicht länger“, plädiert für den Erhalt der pluralistischen Münchner Stadtgesellschaft! Mit Christian Ude als Galionsfigur gegen Rechtsextremismus, im SalonCuisine von Gaby dos Santos
„Mein herrlich buntes München niemals missen müssen!“ Das wünsche ich mir seit jeher und nun erst recht, nach dem Fotoshooting vom 15. April 2025. Stattgefunden hat es im familiären Ambiente meines SalonCuisine, mit einem Dutzend MitbürgerInnen, die erfolgreich genau diese multikulturelle Farbigkeit abbilden, respektive sich für ihren Erhalt engagieren. Mich zu dieser Rund angeregt und,“Ein„Ein Gruppenbild „für die Ewigkeit, aber auch nicht länger“, plädiert für den Erhalt der pluralistischen Münchner Stadtgesellschaft! Mit Christian Ude als Galionsfigur gegen Rechtsextremismus, im SalonCuisine von Gaby dos Santos“ weiterlesen
Antiziganistisch verrannt: Markus Lanz! Emotionale Wortmeldungen aus der Community sowie Einladung zum Gespräch an Markus Lanz seitens der Bundesvereinigung der Sinti & Roma
„(…) Der soziale Friede in der Stadt stehe auf dem Spiel. (…)“ Karin Welge, OB von Gelsenkirchen, in Folge zitiert von Markus Lanz in seiner Talkshow „Die AfD habe in Gelsenkirchen insbesondere deshalb so punkten können, weil insbesondere Sinti und Roma in einem Problemviertel der Stadt soziale Unruhen verursachten…“, lautete, sinngemäß zusammengefasst, die Erklärung von“Antiziganistisch„Antiziganistisch verrannt: Markus Lanz! Emotionale Wortmeldungen aus der Community sowie Einladung zum Gespräch an Markus Lanz seitens der Bundesvereinigung der Sinti & Roma“ weiterlesen
Des Anstands sonnige Blase: Mit Sinti & Roma auf einer Münchner Massendemo gegen Rechtsextremismus, Theresienwiese/8.2.2025
Die Mittagssonne schien fröhlich auf die Februarkälte, ohne wirklich zu wärmen. Foto: Alexander Diepold/Madhouse KULTUR der Sinti & Roma Dennoch strömten immer mehr MünchnerInnen mit Kind und Kegel auf die Theresienwiese, ausgestattet mit einer wahren Armada einfallsreich gestalteter Schilder… Fotos: Alexander Diepold …oder auch beschrifteten T-Shirts, wie nachstehendes, das sich meine Freundin Daniela aus gegebenem“Des„Des Anstands sonnige Blase: Mit Sinti & Roma auf einer Münchner Massendemo gegen Rechtsextremismus, Theresienwiese/8.2.2025“ weiterlesen
Tcha Limberger, Virtuose der Gipsy-Music aus Belgien, swingte und jammte mit der Münchner Community der Sinti & Roma zwei Abende lang! Rückblick in Bildern und Videos
Die Herzenswärme an diesen beiden Abenden strahlte mit soviel Intensität, dass man weder auf das Geschehen blicken, noch überhaupt anwesend sein musste, um sie zu spüren… So die Meinung aller Anwesenden, mit denen ich über die Veranstaltung gesprochen habe, nachdem ich leider nicht teilnehmen konnte. „Das war am Freitag wunderschön. Es war eine Atmosphäre voller“Tcha„Tcha Limberger, Virtuose der Gipsy-Music aus Belgien, swingte und jammte mit der Münchner Community der Sinti & Roma zwei Abende lang! Rückblick in Bildern und Videos“ weiterlesen
„Rechtsextremismus betrifft uns ALLE!“ TV-Star Katerina Jakob und Sinto-Aktivist Alexander Diepold am Stand von Christian Udes überparteilicher Unterschriften-Sammlung gegen Rechtsextremismus
Dass irgendwie alles mit allem verbunden ist, bewahrheitete sich einmal mehr beim Zusammentreffen von TV-Star Katerina Jakob und Alexander Diepold, dem unermüdlichen Aktivisten für die Belange von Sinti und Roma in München! Auf ersten Blick verbindet die kosmopolitische Künstlerin, die u.a. die große Emma Thompson in Wiedersehen in Howards End synchronisiert hat und den Selfmade-Geschäftsführer von“„Rechtsextremismus„„Rechtsextremismus betrifft uns ALLE!“ TV-Star Katerina Jakob und Sinto-Aktivist Alexander Diepold am Stand von Christian Udes überparteilicher Unterschriften-Sammlung gegen Rechtsextremismus“ weiterlesen
«…BLUTEN TUN WIR ALLE GLEICH!» Acht Jahre nach dem OEZ-Attentat: Impressionen der Gedenkfeier in Fotos, Videos und Zitaten sowie Infos zur Broschüre «Tell Their Stories» (NS-Dokumentationszentrum)
«Wir sind nicht alle reich, aber bluten tun wir alle gleich!» Nur zwanzig Minuten vor seinem Tod veröffentlichte der 19jährige Sinto Giuliano Kollmann diese Lines in seinem Whatsapp-Status! „Als Gedächtnisstütze für einen späteren Rap-Song“, dachte er. Stattdessen gerieten diese Worte zu einem bitteren, vorahnungsvoll anmutenden Vermächtnis, denn um 17.50 eröffnete ein Attentäter das Feuer. Dessen“«…BLUTEN„«…BLUTEN TUN WIR ALLE GLEICH!» Acht Jahre nach dem OEZ-Attentat: Impressionen der Gedenkfeier in Fotos, Videos und Zitaten sowie Infos zur Broschüre «Tell Their Stories» (NS-Dokumentationszentrum)“ weiterlesen
Hexen leben nicht nur in Ghana! – Hintergründe und Impressionen zur Sonderausstellung „Witches in Exile“ im Museum Fünf Kontinente in München
Die Hexe als Relikt eines historischen Aberglaubens zu betrachten, das höchstens noch zu Halloween gepflegten Grusel verbreitet, wäre ein Irrtum! „Auch noch heute führt der Glaube an böse Magier und Schadenszauber zu Hexenjagd und Morden (…) Offizielle Hinrichtungen vermeintlicher Hexen sind, ebenso wie Lynchmorde selbst im 21. Jahrhundert dokumentiert (…)“ > MEHR Prof. Dr. Johannes“Hexen„Hexen leben nicht nur in Ghana! – Hintergründe und Impressionen zur Sonderausstellung „Witches in Exile“ im Museum Fünf Kontinente in München“ weiterlesen
