DreiMahl e.V. in München: Eine interkulturelle Running Dinner-Reihe im Zeichen gelebter Gemeinschaft

Manchmal begegnen einem diese magischen Momente, in denen die Welt für ein paar Stunden genau so funktioniert, wie sie sollte: voller Wärme, ohne Vorurteile und getragen von tiefer, menschlicher Verbundenheit. Genau so ein Erlebnis schenkte mir die zweite Ausgabe der neuen Veranstaltungsreihe „DreiMahl“. „(…) ein dialogorientiertes Begegnungsformat, das Menschen mit unterschiedlichen politischen Haltungen durch gemeinsames“DreiMahl„DreiMahl e.V. in München: Eine interkulturelle Running Dinner-Reihe im Zeichen gelebter Gemeinschaft“ weiterlesen

„Doch auch in anderen Ländern schlagen Herzen…“ – Zehn Jahre Münchner Rat der Religionen: Eine Nachlese zum Friedensgebet 2026 und eine Würdigung für Imam Benjamin Idriz

Die Gäste beendeten das Friedensgebet zum zehnjährigen Bestehen des Münchner Rats der Religionen mit einem gemeinsamen Lied. Eine Zeile daraus brachte mich ins Grübeln: „Doch auch in anderen Ländern schlagen Herzen…“ Sie huldigte in besonderer Weise dem menschlich Verbindenden, das einmal mehr im Mittelpunkt der interreligiösen Gesänge und Rezitationen gestanden hatte – als umfassendes, in“„Doch„„Doch auch in anderen Ländern schlagen Herzen…“ – Zehn Jahre Münchner Rat der Religionen: Eine Nachlese zum Friedensgebet 2026 und eine Würdigung für Imam Benjamin Idriz“ weiterlesen

Eine Freundin lehrt zu leben: Uta Horstmann in Momentaufnahme

Um meine Freundin Uta zu treffen, musste ich sie einmal mehr in einem Krankenhaus besuchen. Erfreulicherweise wirkte sie tiefenentspannt und wird nicht lange stationär bleiben müssen. Dennoch finde ich es unendlich unfair – vom Leben, vom Schicksal oder wem auch immer – dass sie ihren Ruhestand nicht ungetrübt genießen kann, nachdem sie ihr ganzes Berufsleben“Eine„Eine Freundin lehrt zu leben: Uta Horstmann in Momentaufnahme“ weiterlesen

„Dageblieben und hingeschaut“ – Meine zehn Jahre mit Sinti und Roma – Die Geschichten hinter den Jubiläumsgästen bei Madhouse München. Mit Fotografien von Stadtspaziergänger Sigi Müller, Oliver Stey und Claudia Cane

„Aus einer skeptischen ersten Begegnung ist eine Freundschaft geworden (…), aus einer Journalistin eine Wegbegleiterin und aus jemandem, der vor 10 Jahren erst einmal lernen sollte, wie wir [Sinti] ticken, wurde jemand, der heute selbst ein Teil unserer Geschichte ist (…)“ Aus der Laudatio von Alexander Diepold zum 10jährigen Madhouse-Jubiläum von Gaby dos Santos, 2.9.26″„Dageblieben„„Dageblieben und hingeschaut“ – Meine zehn Jahre mit Sinti und Roma – Die Geschichten hinter den Jubiläumsgästen bei Madhouse München. Mit Fotografien von Stadtspaziergänger Sigi Müller, Oliver Stey und Claudia Cane“ weiterlesen

Von Brüchen und der Zukunft: Gedanken zu Elisabeth Tworeks inspirierender Laudatio für Gunna Wendt (Bayerischer Poetentaler 2026)

Laudatios lassen mich unberührt, wenn sie zu verkopft sind. Teilweise kann ich ihnen nicht einmal bis zum Ende folgen. Inhaltlich bewegen sie sich oft weit weg von den eigentlich Gepriesenen – mir mangelt es da an der Würdigung des Menschlichen als dem Ausgangspunkt für die jeweilige künstlerische Entwicklung. Ganz anders verhält es sich bei der“Von„Von Brüchen und der Zukunft: Gedanken zu Elisabeth Tworeks inspirierender Laudatio für Gunna Wendt (Bayerischer Poetentaler 2026)“ weiterlesen

„Traumstadt“ Schwabing als Kulisse für drei Retrospektiven im Regen

„(…) Viel Hintergründiges, subtile Ironie und eine Atmosphäre von Sehnsucht und Phantasie durchwehen die Gassen der Traumstadt (…)“ So beschreibt BayernKultur jenes Utopia, mit dem der Schriftsteller Peter Paul Althaus Schwabing ein Denkmal setzte. Dessen literarische Dichte durfte ich vor vielen Jahren in einem musikalisch-rezitativen Dialog zwischen dem Vibraphonisten Wolfgang Lackerschmid und dem Schauspieler Christian Quadflieg“„Traumstadt“„„Traumstadt“ Schwabing als Kulisse für drei Retrospektiven im Regen“ weiterlesen

Wahlverwandtschaft: Mit Freundinnen und Freunden durch die Dunkelheit – Eine Danksagung -🌹

Als auf der Trauerfeier für meinen Ex-Mann Edir dos Santos die Manhã de Carnaval aus dem Filmklassiker Orfeu Negro einsetzte, beamte mich die Melancholie dieser urbrasilianischen Klänge zurück in die Tage unserer Hochzeit in Rio vor über 30 Jahren. Ein Mann und eine Frau streben im Labyrinth eines Großstadtmolochs vergeblich nacheinander – ein Synonym par“Wahlverwandtschaft:„Wahlverwandtschaft: Mit Freundinnen und Freunden durch die Dunkelheit – Eine Danksagung -🌹“ weiterlesen

„Jede Gesellschaft steht und fällt mit ihrer Fähigkeit zum Dialog“ – Imam Benjamin Idriz‘ Rede anlässlich der Präsentation der Erklärung des ‚Bayerischen Dialogforums Religion und Integration‘

Anlässlich der Präsentation einer ‚Gemeinsamen Erklärung‘ des Bayerischen Dialogforums Religion und Integration, hielt Benjamin Idriz, Imam der Penzberger Moschee, eine eindringliche Rede, die an einen toleranten, respektvollen Austausch der diversen Konfessionen und Kulturen appellierte: „(…) Dialog bedeutet nicht, Unterschiede zu beseitigen. Dialog bedeutet, Unterschiede auszuhalten, ohne die Würde des anderen infrage zu stellen. Gerade darin“„Jede„„Jede Gesellschaft steht und fällt mit ihrer Fähigkeit zum Dialog“ – Imam Benjamin Idriz‘ Rede anlässlich der Präsentation der Erklärung des ‚Bayerischen Dialogforums Religion und Integration‘“ weiterlesen

Kunst schaffen mit Herz, Hirn und Humor! Ein Update-Besuch bei der inklusiven Freien Bühne München

Einmal mehr als Seelenbalsam erwies sich mein kürzlicher „Update-Besuch“ bei der inklusiven Freien Bühne München (FBM). Über Jahre mitzuerleben, wie eine wünschenswerte Vision – die des gemeinschaftlichen Kunstschaffens von Menschen mit und ohne Behinderung – nicht nur Wirklichkeit wird, sondern auch stetig an Format gewinnt, tut gut und ist bitter nötig. Besonders in einer Zeit,“Kunst„Kunst schaffen mit Herz, Hirn und Humor! Ein Update-Besuch bei der inklusiven Freien Bühne München“ weiterlesen

…noch mehr Tore für Utopia – und ein Foul: Eindrücke des interkulturellen „Gemeinsam füreinander“ Cups 2026, einer Initiative der Polizei München

Dieses Turnier empfiehlt sich – vor und auf dem Spielfeld – all jenen MitbürgerInnen, die es bunt in unserer Stadt lieben! Das Polizeipräsidium München veranstaltete am Donnerstag, 14.05.2026, bereits zum vierten Mal den „Gemeinsam Füreinander Cup“ auf der Bezirkssportanlage an der Agilolfingerstraße in München-Giesing. Das interkulturelle Fußballturnier hat sich in den vergangenen Jahren zu einem“…noch„…noch mehr Tore für Utopia – und ein Foul: Eindrücke des interkulturellen „Gemeinsam füreinander“ Cups 2026, einer Initiative der Polizei München“ weiterlesen

„Nie werden wir mitgedacht!“ – Alltagssplitter aus dem Leben von Patricia Koller, der Vorsitzenden des Behindertenverbandes Bayern und Initiatorin der alljährlichen Kundgebung „Randgruppenkrawall“ auf dem Marienplatz (18.7.2026), außerdem Stimmen und Fallbeispiele zum Thema „Inklusion“

Stichwortgeber für Patricias bitteres „Nie-werden-wir-mitgedacht“ Fazit, war ein Laternenmast, den man aus unerfindlichen Gründen mitten auf einem sowieso schon engen Bürgersteig errichtet hatte. Der führte hinter dem Asam Schlösserl steil bergauf, respektive bergab. Um heimzukommen, musste Patricia ihn mit ihrem voluminösen Elektrorollstuhl umschiffen. Eine gefährliche Situation, die auf dem Hinweg, an einer weiteren Stelle, noch“„Nie„„Nie werden wir mitgedacht!“ – Alltagssplitter aus dem Leben von Patricia Koller, der Vorsitzenden des Behindertenverbandes Bayern und Initiatorin der alljährlichen Kundgebung „Randgruppenkrawall“ auf dem Marienplatz (18.7.2026), außerdem Stimmen und Fallbeispiele zum Thema „Inklusion““ weiterlesen

Hans-Jochen Vogel, der Influencer anderer Machart: Ein Impuls von Heinrich Bedford- Strohm, Vorsitzender des Weltkirchenrats (WCC) am 1.2.26 in Marktschwaben

Der heutige Vormittag ist für mich ein berührender Vormittag. So viele Menschen hier zu sehen, zu wissen, dass noch viel mehr Menschen gekommen wären, wenn der Platz gereicht hätte, das ist ein beredtes Zeugnis dafür, dass es ein sehr besonderer Mensch war, an den wir heute zwei Tage vor seinem 100. Geburtstag denken. Hans-Jochen Vogel“Hans-Jochen„Hans-Jochen Vogel, der Influencer anderer Machart: Ein Impuls von Heinrich Bedford- Strohm, Vorsitzender des Weltkirchenrats (WCC) am 1.2.26 in Marktschwaben“ weiterlesen

Alexander Diepold ist neuer Vorsitzender der Bundesvereinigung der Sinti & Roma in Deutschland – Eine Würdigung in Freundschaft von Gaby dos Santos

„Ich weiß nicht, ob ich Dir wirklich dazu gratulieren kann“ , lautete meine verhaltene Reaktion, als mir Alexander neulich – so ganz nebenbei – an der Pforte zum Münchner Rathaus von seiner Ernennung zum Vorsitzenden der Bundesvereinigung der Sinti und Roma (BVSR) in Deutschland berichtete. Natürlich fiel meine Reaktion nicht deshalb verhalten aus, weil ich“Alexander„Alexander Diepold ist neuer Vorsitzender der Bundesvereinigung der Sinti & Roma in Deutschland – Eine Würdigung in Freundschaft von Gaby dos Santos“ weiterlesen

„Wir erinnern an Himmlers ‚Auschwitz Erlass‘ vom 16.12.1942, der die Deportation ‚unserer Menschen‘ besiegelte…“

Aus diesem Anlass lädt Madhouse München, das soziokulturelle Zentrum für Sinti und Roma, zu einer Gedenkstunde mit anschließendem Umtrunkin den Senatssaal im Bayerischen Landtag,am Freitag, den 12. Dezember 2025, um 19h (Einlass 18h) ​PROGRAMM in Übersicht: Begrüßung & Abendmoderation: Alexander Diepold/Madhouse München Begleitende Bild-/Klang-Sequenzen begleiten, kontrastieren und kommentieren das Geschehen. Zum Teil handelt es sich um“„Wir„„Wir erinnern an Himmlers ‚Auschwitz Erlass‘ vom 16.12.1942, der die Deportation ‚unserer Menschen‘ besiegelte…““ weiterlesen

22 Stimmen für 22 Minuten kostbaren Erinnerns – Impressionen der Premiere von „RITUAL“, einem Dokumentarfilm von Bahre Srebrenica, produziert von ausARTen – Perspektivwechsel durch Kunst, ergänzt durch Zitate aus einem Post von Erkan Inan

„Was machen wir, wenn wir jemanden verlieren, den wir lieben?“, lautete die Frage, die mich an diesem verregneten Sonntag Mittag aus meiner kuscheligen Mansarde ins Nasskalte gelockt hatte und weiter zur Matinee ins City Kino. Beleuchtet wurde diese maßgebliche Frage im 22-minütigen Dokumentarfilm RITUAL von Bahre Srebrenica, in dem sich 22 Kunst- und Kulturschaffende aus“22„22 Stimmen für 22 Minuten kostbaren Erinnerns – Impressionen der Premiere von „RITUAL“, einem Dokumentarfilm von Bahre Srebrenica, produziert von ausARTen – Perspektivwechsel durch Kunst, ergänzt durch Zitate aus einem Post von Erkan Inan“ weiterlesen

Freundschaft als Biotop: Marynas deutsch-ukrainischer Geburtstag gibt zu denken…

Ein weiterer Geburtstag, fern der Heimat gefeiert, wo Putins Krieg nunmehr im vierten Jahr wütet‼️ Daher verbirgt sich hinter obigem Foto von Daniela Koch soviel mehr, als „nur“ der Schnappschuss einer fröhlichen Geburtstagsrunde im Münchner Zoo Hellabrunn. Das galt insbesondere für Geburtstagskind Maryna (3.v.li.), denn unweigerlich verleiten Jahrestage dazu, einen sentimental verklärten Blick auf die“Freundschaft„Freundschaft als Biotop: Marynas deutsch-ukrainischer Geburtstag gibt zu denken…“ weiterlesen

An die Münchner Fans von Gypsy Jazz appelliert… hat EX-OB Christian Ude, mit einer engagierten Rede im Deutschen Theater

‼️Ein unverzichtbares Ausrufezeichen, mitten hinein in den glamourösen Rahmen der Gypsy Jazz Tage im Deutschen Theater, setzte Münchens ehemaliger OB Christian Ude in seiner Eröffnungsrede, indem er die noch immer unbefriedigende Situation der Sinti und Roma als deutsche Minderheit ansprach. In gebotener Ausführlichkeit, wie ich finde, denn ob als ZuschauerIn oder interpretatorisch:   Wer in Gypsy“An„An die Münchner Fans von Gypsy Jazz appelliert… hat EX-OB Christian Ude, mit einer engagierten Rede im Deutschen Theater“ weiterlesen

Susanne von Lieven-Jell: Kulturpolitische Aktivistin und Fotografin aus dem Herzen Münchens

Mein erstes, wunderbar anregendes Treffen mit Susanne von Lieven-Jell in der realen Welt, also jenseits von Facebook & Co. liegt noch gar nicht lange zurück. Es fand am 1. Juli 2024 statt. Doch erschien mir das Umfeld unseres Treffens beinahe schon wieder surreal, weil Susannes Altbauwohnung in einer Gegend liegt, die sich noch etwas von“Susanne„Susanne von Lieven-Jell: Kulturpolitische Aktivistin und Fotografin aus dem Herzen Münchens“ weiterlesen

Zweifel, Engagement und unermüdliche Recherche: Wie Marie Velden und Susanne von Lieven-Jell den „Parkhausmord“ mit investigativem Gespür neu aufrollten

Als die Autorin Marie Velden im Frühjahr 2021, im Auftrag des Magazins FOCUS – Echte Verbrechen begann, den sogenannten „Parkhausmord“ von 2006 an der Münchner Millionärin Charlotte Böhringer neu zu recherchieren, ahnte sie nicht, dass sie damit den Grundstein für eine außergewöhnliche Initiative legen würde. Zusammen mit ihrer langjährigen Freundin, der Fotografin Susanne von Lieven-Jell,“Zweifel,„Zweifel, Engagement und unermüdliche Recherche: Wie Marie Velden und Susanne von Lieven-Jell den „Parkhausmord“ mit investigativem Gespür neu aufrollten“ weiterlesen

Spatium Memorial “ŠTO TE NEMA?” – Dreißig Jahre nach dem Genocid von Srebrenica präsentiert Erkan Inan (ausARTen) in einer Ausstellung das Archiv des aufwühlenden Denkmals von Aida Šehović; Momentaufnahmen der Vernissage von Alexander Diepold (Madhouse KULTUR)

Für jedes einzelne Opfer steht eine kleine Keramik-Tasse und erinnert an die über 8.000 Menschen, die daraus den Kaffee, den Hinterbliebene einschenken, nie mehr werden trinken können, weil sie, genau fünfzig Jahre nach Ende des Zweiten Weltkriegs, in Srebrenica selbst Opfer eines Verbrechens an der Menschlichkeit/crime against humanity wurden: Am 11. Juli 1995, im letzten“Spatium„Spatium Memorial “ŠTO TE NEMA?” – Dreißig Jahre nach dem Genocid von Srebrenica präsentiert Erkan Inan (ausARTen) in einer Ausstellung das Archiv des aufwühlenden Denkmals von Aida Šehović; Momentaufnahmen der Vernissage von Alexander Diepold (Madhouse KULTUR)“ weiterlesen