„Traumstadt“ Schwabing als Kulisse für drei Retrospektiven im Regen

„(…) Viel Hintergründiges, subtile Ironie und eine Atmosphäre von Sehnsucht und Phantasie durchwehen die Gassen der Traumstadt (…)“ So beschreibt BayernKultur jenes Utopia, mit dem der Schriftsteller Peter Paul Althaus Schwabing ein Denkmal setzte. Dessen literarische Dichte durfte ich vor vielen Jahren in einem musikalisch-rezitativen Dialog zwischen dem Vibraphonisten Wolfgang Lackerschmid und dem Schauspieler Christian Quadflieg“„Traumstadt“„„Traumstadt“ Schwabing als Kulisse für drei Retrospektiven im Regen“ weiterlesen

Wahlverwandtschaft: Mit Freundinnen und Freunden durch die Dunkelheit – Eine Danksagung -🌹

Als auf der Trauerfeier für meinen Ex-Mann Edir dos Santos die Manhã de Carnaval aus dem Filmklassiker Orfeu Negro einsetzte, beamte mich die Melancholie dieser urbrasilianischen Klänge zurück in die Tage unserer Hochzeit in Rio vor über 30 Jahren. Ein Mann und eine Frau streben im Labyrinth eines Großstadtmolochs vergeblich nacheinander – ein Synonym par“Wahlverwandtschaft:„Wahlverwandtschaft: Mit Freundinnen und Freunden durch die Dunkelheit – Eine Danksagung -🌹“ weiterlesen

„Jede Gesellschaft steht und fällt mit ihrer Fähigkeit zum Dialog“ – Imam Benjamin Idriz‘ Rede anlässlich der Präsentation der Erklärung des ‚Bayerischen Dialogforums Religion und Integration‘

Anlässlich der Präsentation einer ‚Gemeinsamen Erklärung‘ des Bayerischen Dialogforums Religion und Integration, hielt Benjamin Idriz, Imam der Penzberger Moschee, eine eindringliche Rede, die an einen toleranten, respektvollen Austausch der diversen Konfessionen und Kulturen appellierte: „(…) Dialog bedeutet nicht, Unterschiede zu beseitigen. Dialog bedeutet, Unterschiede auszuhalten, ohne die Würde des anderen infrage zu stellen. Gerade darin“„Jede„„Jede Gesellschaft steht und fällt mit ihrer Fähigkeit zum Dialog“ – Imam Benjamin Idriz‘ Rede anlässlich der Präsentation der Erklärung des ‚Bayerischen Dialogforums Religion und Integration‘“ weiterlesen

Kunst schaffen mit Herz, Hirn und Humor! Ein Update-Besuch bei der inklusiven Freien Bühne München

Einmal mehr als Seelenbalsam erwies sich mein kürzlicher „Update-Besuch“ bei der inklusiven Freien Bühne München (FBM). Über Jahre mitzuerleben, wie eine wünschenswerte Vision – die des gemeinschaftlichen Kunstschaffens von Menschen mit und ohne Behinderung – nicht nur Wirklichkeit wird, sondern auch stetig an Format gewinnt, tut gut und ist bitter nötig. Besonders in einer Zeit,“Kunst„Kunst schaffen mit Herz, Hirn und Humor! Ein Update-Besuch bei der inklusiven Freien Bühne München“ weiterlesen

…noch mehr Tore für Utopia – und ein Foul: Eindrücke des interkulturellen „Gemeinsam füreinander“ Cups 2026, einer Initiative der Polizei München

Dieses Turnier empfiehlt sich – vor und auf dem Spielfeld – all jenen MitbürgerInnen, die es bunt in unserer Stadt lieben! Das Polizeipräsidium München veranstaltete am Donnerstag, 14.05.2026, bereits zum vierten Mal den „Gemeinsam Füreinander Cup“ auf der Bezirkssportanlage an der Agilolfingerstraße in München-Giesing. Das interkulturelle Fußballturnier hat sich in den vergangenen Jahren zu einem“…noch„…noch mehr Tore für Utopia – und ein Foul: Eindrücke des interkulturellen „Gemeinsam füreinander“ Cups 2026, einer Initiative der Polizei München“ weiterlesen

„Nie werden wir mitgedacht!“ – Alltagssplitter aus dem Leben von Patricia Koller, der Vorsitzenden des Behindertenverbandes Bayern und Initiatorin der alljährlichen Kundgebung „Randgruppenkrawall“ auf dem Marienplatz (18.7.2026), außerdem Stimmen und Fallbeispiele zum Thema „Inklusion“

Stichwortgeber für Patricias bitteres „Nie-werden-wir-mitgedacht“ Fazit, war ein Laternenmast, den man aus unerfindlichen Gründen mitten auf einem sowieso schon engen Bürgersteig errichtet hatte. Der führte hinter dem Asam Schlösserl steil bergauf, respektive bergab. Um heimzukommen, musste Patricia ihn mit ihrem voluminösen Elektrorollstuhl umschiffen. Eine gefährliche Situation, die auf dem Hinweg, an einer weiteren Stelle, noch“„Nie„„Nie werden wir mitgedacht!“ – Alltagssplitter aus dem Leben von Patricia Koller, der Vorsitzenden des Behindertenverbandes Bayern und Initiatorin der alljährlichen Kundgebung „Randgruppenkrawall“ auf dem Marienplatz (18.7.2026), außerdem Stimmen und Fallbeispiele zum Thema „Inklusion““ weiterlesen

Hans-Jochen Vogel, der Influencer anderer Machart: Ein Impuls von Heinrich Bedford- Strohm, Vorsitzender des Weltkirchenrats (WCC) am 1.2.26 in Marktschwaben

Der heutige Vormittag ist für mich ein berührender Vormittag. So viele Menschen hier zu sehen, zu wissen, dass noch viel mehr Menschen gekommen wären, wenn der Platz gereicht hätte, das ist ein beredtes Zeugnis dafür, dass es ein sehr besonderer Mensch war, an den wir heute zwei Tage vor seinem 100. Geburtstag denken. Hans-Jochen Vogel“Hans-Jochen„Hans-Jochen Vogel, der Influencer anderer Machart: Ein Impuls von Heinrich Bedford- Strohm, Vorsitzender des Weltkirchenrats (WCC) am 1.2.26 in Marktschwaben“ weiterlesen

Alexander Diepold ist neuer Vorsitzender der Bundesvereinigung der Sinti & Roma in Deutschland – Eine Würdigung in Freundschaft von Gaby dos Santos

„Ich weiß nicht, ob ich Dir wirklich dazu gratulieren kann“ , lautete meine verhaltene Reaktion, als mir Alexander neulich – so ganz nebenbei – an der Pforte zum Münchner Rathaus von seiner Ernennung zum Vorsitzenden der Bundesvereinigung der Sinti und Roma (BVSR) in Deutschland berichtete. Natürlich fiel meine Reaktion nicht deshalb verhalten aus, weil ich“Alexander„Alexander Diepold ist neuer Vorsitzender der Bundesvereinigung der Sinti & Roma in Deutschland – Eine Würdigung in Freundschaft von Gaby dos Santos“ weiterlesen

„Wir erinnern an Himmlers ‚Auschwitz Erlass‘ vom 16.12.1942, der die Deportation ‚unserer Menschen‘ besiegelte…“

Aus diesem Anlass lädt Madhouse München, das soziokulturelle Zentrum für Sinti und Roma, zu einer Gedenkstunde mit anschließendem Umtrunkin den Senatssaal im Bayerischen Landtag,am Freitag, den 12. Dezember 2025, um 19h (Einlass 18h) ​PROGRAMM in Übersicht: Begrüßung & Abendmoderation: Alexander Diepold/Madhouse München Begleitende Bild-/Klang-Sequenzen begleiten, kontrastieren und kommentieren das Geschehen. Zum Teil handelt es sich um“„Wir„„Wir erinnern an Himmlers ‚Auschwitz Erlass‘ vom 16.12.1942, der die Deportation ‚unserer Menschen‘ besiegelte…““ weiterlesen

22 Stimmen für 22 Minuten kostbaren Erinnerns – Impressionen der Premiere von „RITUAL“, einem Dokumentarfilm von Bahre Srebrenica, produziert von ausARTen – Perspektivwechsel durch Kunst, ergänzt durch Zitate aus einem Post von Erkan Inan

„Was machen wir, wenn wir jemanden verlieren, den wir lieben?“, lautete die Frage, die mich an diesem verregneten Sonntag Mittag aus meiner kuscheligen Mansarde ins Nasskalte gelockt hatte und weiter zur Matinee ins City Kino. Beleuchtet wurde diese maßgebliche Frage im 22-minütigen Dokumentarfilm RITUAL von Bahre Srebrenica, in dem sich 22 Kunst- und Kulturschaffende aus“22„22 Stimmen für 22 Minuten kostbaren Erinnerns – Impressionen der Premiere von „RITUAL“, einem Dokumentarfilm von Bahre Srebrenica, produziert von ausARTen – Perspektivwechsel durch Kunst, ergänzt durch Zitate aus einem Post von Erkan Inan“ weiterlesen

Freundschaft als Biotop: Marynas deutsch-ukrainischer Geburtstag gibt zu denken…

Ein weiterer Geburtstag, fern der Heimat gefeiert, wo Putins Krieg nunmehr im vierten Jahr wütet‼️ Daher verbirgt sich hinter obigem Foto von Daniela Koch soviel mehr, als „nur“ der Schnappschuss einer fröhlichen Geburtstagsrunde im Münchner Zoo Hellabrunn. Das galt insbesondere für Geburtstagskind Maryna (3.v.li.), denn unweigerlich verleiten Jahrestage dazu, einen sentimental verklärten Blick auf die“Freundschaft„Freundschaft als Biotop: Marynas deutsch-ukrainischer Geburtstag gibt zu denken…“ weiterlesen

An die Münchner Fans von Gypsy Jazz appelliert… hat EX-OB Christian Ude, mit einer engagierten Rede im Deutschen Theater

‼️Ein unverzichtbares Ausrufezeichen, mitten hinein in den glamourösen Rahmen der Gypsy Jazz Tage im Deutschen Theater, setzte Münchens ehemaliger OB Christian Ude in seiner Eröffnungsrede, indem er die noch immer unbefriedigende Situation der Sinti und Roma als deutsche Minderheit ansprach. In gebotener Ausführlichkeit, wie ich finde, denn ob als ZuschauerIn oder interpretatorisch:   Wer in Gypsy“An„An die Münchner Fans von Gypsy Jazz appelliert… hat EX-OB Christian Ude, mit einer engagierten Rede im Deutschen Theater“ weiterlesen

Susanne von Lieven-Jell: Kulturpolitische Allrounderin und Fotografin aus dem Herzen Münchens

Mein erstes, wunderbar anregendes Treffen mit Susanne von Lieven-Jell in der realen Welt, also jenseits von Facebook & Co. liegt noch gar nicht lange zurück. Es fand am 1. Juli 2024 statt. Doch erschien mir das Umfeld unseres Treffens beinahe schon wieder surreal, weil Susannes Altbauwohnung in einer Gegend liegt, die sich noch etwas von“Susanne„Susanne von Lieven-Jell: Kulturpolitische Allrounderin und Fotografin aus dem Herzen Münchens“ weiterlesen

Zweifel, Engagement und unermüdliche Recherche: Wie Marie Velden und Susanne von Lieven-Jell den „Parkhausmord“ mit investigativem Gespür neu aufrollten

Als die Autorin Marie Velden im Frühjahr 2021, im Auftrag des Magazins FOCUS – Echte Verbrechen begann, den sogenannten „Parkhausmord“ von 2006 an der Münchner Millionärin Charlotte Böhringer neu zu recherchieren, ahnte sie nicht, dass sie damit den Grundstein für eine außergewöhnliche Initiative legen würde. Zusammen mit ihrer langjährigen Freundin, der Fotografin Susanne von Lieven-Jell,“Zweifel,„Zweifel, Engagement und unermüdliche Recherche: Wie Marie Velden und Susanne von Lieven-Jell den „Parkhausmord“ mit investigativem Gespür neu aufrollten“ weiterlesen

Spatium Memorial “ŠTO TE NEMA?” – Dreißig Jahre nach dem Genocid von Srebrenica präsentiert Erkan Inan (ausARTen) in einer Ausstellung das Archiv des aufwühlenden Denkmals von Aida Šehović; Momentaufnahmen der Vernissage von Alexander Diepold (Madhouse KULTUR)

Für jedes einzelne Opfer steht eine kleine Keramik-Tasse und erinnert an die über 8.000 Menschen, die daraus den Kaffee, den Hinterbliebene einschenken, nie mehr werden trinken können, weil sie, genau fünfzig Jahre nach Ende des Zweiten Weltkriegs, in Srebrenica selbst Opfer eines Verbrechens an der Menschlichkeit/crime against humanity wurden: Am 11. Juli 1995, im letzten“Spatium„Spatium Memorial “ŠTO TE NEMA?” – Dreißig Jahre nach dem Genocid von Srebrenica präsentiert Erkan Inan (ausARTen) in einer Ausstellung das Archiv des aufwühlenden Denkmals von Aida Šehović; Momentaufnahmen der Vernissage von Alexander Diepold (Madhouse KULTUR)“ weiterlesen

Ein Gruppenbild „für die Ewigkeit, aber auch nicht länger“, plädiert für den Erhalt der pluralistischen Münchner Stadtgesellschaft! Mit Christian Ude als Galionsfigur gegen Rechtsextremismus, im SalonCuisine von Gaby dos Santos

„Mein herrlich buntes München niemals missen müssen!“ Das wünsche ich mir seit jeher und nun erst recht, nach dem Fotoshooting vom 15. April 2025. Stattgefunden hat es im familiären Ambiente meines SalonCuisine, mit einem Dutzend MitbürgerInnen, die erfolgreich genau diese multikulturelle Farbigkeit abbilden, respektive sich für ihren Erhalt engagieren. Mich zu dieser Rund angeregt und,“Ein„Ein Gruppenbild „für die Ewigkeit, aber auch nicht länger“, plädiert für den Erhalt der pluralistischen Münchner Stadtgesellschaft! Mit Christian Ude als Galionsfigur gegen Rechtsextremismus, im SalonCuisine von Gaby dos Santos“ weiterlesen

Reprise des Erfolgsstücks „BAR JEDEN MITGEFÜHLS“ aus der Kulturschmiede kairoisis gUG. der evangelischen Theologin und Kulturschaffenden Sabine Böhlau, im Kulturzentrum Giesinger Bahnhof, Zeitraum 2. bis 6. April, Regie: Anette Weber

Schon lange wollte ich Sabine Böhlau portraitieren, die für gleich zwei Bereiche steht, die mir ein Herzensanliegen sind: Der christliche Glaube, mit den vielfältigen Werten, für die er stehtsowie das Multiversum von Kunst und Kultur. Nun ist mir Timo Lechner zuvorgekommen, mit einem umfassenden Portrait im evangelischen „Sonntagsblatt“, der zentralen Content-Plattform aller Redaktionen im Evangelischen Presseverband. Netterweise“Reprise„Reprise des Erfolgsstücks „BAR JEDEN MITGEFÜHLS“ aus der Kulturschmiede kairoisis gUG. der evangelischen Theologin und Kulturschaffenden Sabine Böhlau, im Kulturzentrum Giesinger Bahnhof, Zeitraum 2. bis 6. April, Regie: Anette Weber“ weiterlesen

Antiziganistisch verrannt: Markus Lanz! Emotionale Wortmeldungen aus der Community sowie Einladung zum Gespräch an Markus Lanz seitens der Bundesvereinigung der Sinti & Roma

„(…) Der soziale Friede in der Stadt stehe auf dem Spiel. (…)“ Karin Welge, OB von Gelsenkirchen, in Folge zitiert von  Markus Lanz in seiner Talkshow „Die AfD habe in Gelsenkirchen insbesondere deshalb so punkten können, weil insbesondere Sinti und Roma in einem Problemviertel der Stadt soziale Unruhen verursachten…“, lautete, sinngemäß zusammengefasst, die Erklärung von“Antiziganistisch„Antiziganistisch verrannt: Markus Lanz! Emotionale Wortmeldungen aus der Community sowie Einladung zum Gespräch an Markus Lanz seitens der Bundesvereinigung der Sinti & Roma“ weiterlesen

Des Anstands sonnige Blase: Mit Sinti & Roma auf einer Münchner Massendemo gegen Rechtsextremismus, Theresienwiese/8.2.2025

Die Mittagssonne schien fröhlich auf die Februarkälte, ohne wirklich zu wärmen. Foto: Alexander Diepold/Madhouse KULTUR der Sinti & Roma Dennoch strömten immer mehr MünchnerInnen mit Kind und Kegel auf die Theresienwiese, ausgestattet mit einer wahren Armada einfallsreich gestalteter Schilder… Fotos: Alexander Diepold …oder auch beschrifteten T-Shirts, wie nachstehendes, das sich meine Freundin Daniela aus gegebenem“Des„Des Anstands sonnige Blase: Mit Sinti & Roma auf einer Münchner Massendemo gegen Rechtsextremismus, Theresienwiese/8.2.2025“ weiterlesen

München-Kippa, Stolpersteine, J.E.W.S. & Co: Update zu Terry Swartzbergs Engagement gegen Antisemitismus, in der Gedenkkultur sowie bei der Aufklärung Jugendlicher über Antisemitismus und Judentum

Nun lagert also auch im NS-Dokumentationszentrum München, wie schon seit einigen Jahren im Haus der Geschichte Bonn, eine der ebenso phantasie- wie liebevoll konzipierten Kippot von Journalist und, wie er sich selbst bezeichnet, Ethical Campaigner Terry Swartzberg. Seine Kippa-Kampagne startete er vor fast genau 12 Jahren, zunächst konzipiert als Selbstversuch, bevor er dazu überging, sie“München-Kippa,„München-Kippa, Stolpersteine, J.E.W.S. & Co: Update zu Terry Swartzbergs Engagement gegen Antisemitismus, in der Gedenkkultur sowie bei der Aufklärung Jugendlicher über Antisemitismus und Judentum“ weiterlesen