Lena Christ hat sich selbst erfunden und wieder ausgelöscht, ihr Ende inszeniert als Freitod einer großen Tragödin. Jedes Detail – vom Ort des Todes über die Trauerkleider ihrer Töchter bis hin zum genauen zeitlichen Ablauf – hatte sie vorher geplant. In ihrem Testament gibt sie genaue Anweisungen, wie mit ihrem schriftstellerischen Nachlass zu verfahren sei.“Lena„Lena Christ + 31.6.1920 – Zum Todestag den es gar nicht gibt, Schriftstellerin Gunna Wendt“ weiterlesen
Kategorie-Archive: Frauen in Kunst und Kultur
Lena Christ. Die Glückssucherin. Ein Frauenschicksal um 1900, von Gunna Wendt
Mit ihrem literarischen Debüt, den »Erinnerungen einer Überflüssigen«, rettete Lena Christ (1881-1920) ihre hochdramatische Lebensgeschichte vor dem Vergessen. Als Schriftstellerin hatte sich die uneheliche, unerwünschte Tochter aus dem bayerischen Glonn neu erschaffen und in der Kunst eine Heimat gefunden. Hundert Jahre später folgt die renommierte Biografin Gunna Wendt in diesem Buch dem Weg einer Frau,“Lena„Lena Christ. Die Glückssucherin. Ein Frauenschicksal um 1900, von Gunna Wendt“ weiterlesen
»My Japanese Heart« – die neue CD von Pianistin Masako Ohta, erschienen bei Winter & Winter
Um sich in Abgeschiedenheit und Ruhe japanischen Meisterwerken in tiefer Konzentration widmen zu können, hatte sich Pianistin Masako Ohta vor einiger Zeit ins Waldhaus Grandsberg im Bayerischen Wald zurückgezogen. Das Ergebnis ist die im Juni 2020, beim renommierten Label Winter & Winter erschienene CD „My Japanese Heart“. In dieser Produktion nimmt uns die in München“»My„»My Japanese Heart« – die neue CD von Pianistin Masako Ohta, erschienen bei Winter & Winter“ weiterlesen
Ninotschka, eine „Schwabinger Muse“ – Tatjana Lukina, Präsidentin des russischen Kulturzentrums MIR, erinnert an Nina von Kikodse, die wahre „barfüssige Gräfin“ der Münchner Bohème, in einer Episode aus dem Buch „Russische Spuren in Bayern“
Man schrieb Juli 1985. Zwei Monate Spielzeit gingen zu Ende. Wir waren gute Verlierer im Kampf gegen die Münchner Biergärten. Am letzten Tag rief mich wie üblich der Theaterdirektor an, um zu berichteten, dass es wieder sehr wenig Vorbestellungen gäbe, aber spielen müssten wir trotzdem, weil eine russische Fürstin – Nina von Kikodse – angerufen“Ninotschka,„Ninotschka, eine „Schwabinger Muse“ – Tatjana Lukina, Präsidentin des russischen Kulturzentrums MIR, erinnert an Nina von Kikodse, die wahre „barfüssige Gräfin“ der Münchner Bohème, in einer Episode aus dem Buch „Russische Spuren in Bayern““ weiterlesen
„Ingeborg Schober – Eine Poptragödie“: Vom Schicksal der ersten Musikjournalistin Deutschlands: Ein Historical von Gaby dos Santos, Livemusik: Rocksängerin Claudia Cane
Claudia Cane singt „Mercedes Benz“ vor einer Bildcollage zu Janis Joplin, der Ingeborg Schober eine Biografie widmete Ingeborg Schober befand sich über Jahrzehnte auf Tuchfühlung mit den Stars der internationalen Rock- und Popszene, sah den Erfolg späterer Kultbands wie „Kraftwerk“ voraus und verewigte die Idole der Jugendbewegung in zahlreichen Artikeln, Rundfunkbeiträgen und Büchern. Die vorliegende“„Ingeborg„„Ingeborg Schober – Eine Poptragödie“: Vom Schicksal der ersten Musikjournalistin Deutschlands: Ein Historical von Gaby dos Santos, Livemusik: Rocksängerin Claudia Cane“ weiterlesen
Geburtstagsretrospektive für TONI NETZLE: Fotos, Erinnerungen sowie das zweiteilige AZ-Interview zum 90. von Daniela Schwan, 24./25.3.2020
Die AZ sprach mit Antonie „Toni“ Netzle, einer erfrischend unprätentiösen Powerfrau: Liebe Frau Netzle, wie werden Sie denn feiern? TONI NETZLE: Ach, ja. Ich hatte ein Fest im Café Lebenslust mit Freunden und Wegbegleitern geplant, einige davon kenne ich noch aus den Simpl-Zeiten, andere sind wie ich Mitglied auf der Kulturplattform jourfixe-muenchen. Mit deren Leiterin“Geburtstagsretrospektive„Geburtstagsretrospektive für TONI NETZLE: Fotos, Erinnerungen sowie das zweiteilige AZ-Interview zum 90. von Daniela Schwan, 24./25.3.2020“ weiterlesen
Grußwort von Staatsministerin Carolina Trautner, CSU, Schirmherrin der 2. KONFERENZ „Und sie komponieren, dirigieren doch! Diversity in Music“, ursprünglich geplant für März 2020 und verschoben auf Oktober 2021 (online) in München
Ursprünglich sollte die Konferenz im März live und unter der Schirmherrschaft von Staatsministerin Carolina Trautmann stattfinden. Auf Grund der Corona-Pandiemie haben sich der Termin verschoben und das Konzept verändert (nunmehr online-Konferenz). Das ändert aber nichts am Appell und an den ermutigenden Worten, die die Staatsministerin in einem Grußwort vorab und zu Recht formulierte: „Komponistinnen sind“Grußwort„Grußwort von Staatsministerin Carolina Trautner, CSU, Schirmherrin der 2. KONFERENZ „Und sie komponieren, dirigieren doch! Diversity in Music“, ursprünglich geplant für März 2020 und verschoben auf Oktober 2021 (online) in München“ weiterlesen
„Sophie Scholl, unser aller Großmutter im Geiste“ – Leseperformance und Begegnungen zur Ausgabe 2020 von Evelyn Planks „Mut der Frauen“ im Münchner Forum für Islam
Nein, heute würde keine Frau hierzulande mehr geköpft werden, nur weil sie eine andere Meinung vertritt, als die von der Regierung propagierte, äußerte Evelyn Plank, Schauspielerin, Autorin und Initatorin der Veranstaltung in ihrer Eröffnungsrede zur Leseperformance, die unter dem Motto „Wer sind die Sophie Scholls unserer Zeit?“ stand. „Sophie Scholl ist unser aller Großmutter im“„Sophie„„Sophie Scholl, unser aller Großmutter im Geiste“ – Leseperformance und Begegnungen zur Ausgabe 2020 von Evelyn Planks „Mut der Frauen“ im Münchner Forum für Islam“ weiterlesen
„Frangiskos träumt von Hollywood“: BR-Beitrag von jourfixe-Mitglied Constanze Hegetusch über die inklusive Freie Bühne München
TV-Reportagen mit besonders filigranem Fingerspitzengefühl zeichnen unser jourfixe-Mitglied Constanze Hegetusch aus (zu sehen rechts außen in der Titelcollage ). Gerade hat sie einen neuen Beitrag für die BR-Sendereihe „Stationen“ produziert, in dem es um die inklusive Freie Bühne München geht: Frangiskos träumt von Hollywood Titelgebend ist Frangiskos Kakoulakis, der 2018 als einer von zwei „Woyzecks“, neben“„Frangiskos„„Frangiskos träumt von Hollywood“: BR-Beitrag von jourfixe-Mitglied Constanze Hegetusch über die inklusive Freie Bühne München“ weiterlesen
Toni Netzles Memoiren „Mein Alter Simpl“: Drei Jahrzehnte bundesrepublikanischer Zeitgeschichte aus der Tresenperspektive
Wer in war, war drin – und umgekehrt … Nicht zufällig inspirierte der Promi–Auftrieb in Toni Netzles Lokal „Alter Simpl“ den Regisseur Helmut Dietl zu seiner Kultserie „Kir Royal“! In ihrer Autobiografie plaudert die ehemalige Wirtin reichlich aus den Nähkästchen der Schönen, Reichen und Mächtigen – und derer, die es gerne wären … Rechts neben“Toni„Toni Netzles Memoiren „Mein Alter Simpl“: Drei Jahrzehnte bundesrepublikanischer Zeitgeschichte aus der Tresenperspektive“ weiterlesen
Komponistin Barbara Heller trifft auf Clara Schumann im „Archiv Frau und Musik“ in Frankfurt – Eine Momentaufnahme mit Symbolkraft von Susanne Wosznitzka
Komponistin Barbara Heller, die kürzlich mit dem Darmstädter Musikpreis 2019 ausgezeichnet wurde, verharrt vor einer Vitrine mit Exponaten aus dem Besitz ihrer Vor-Vorkollegin, der Pianistin und Komponistin Clara Schumann (1819 – 1896), die es immerhin als Frau und Musikschaffende eigenständig auf den Hundermarkschein geschafft hatte. Diese Szene, die Musikwissenschaflterin Susanne Wosnitzka während der Festivitäten zum“Komponistin„Komponistin Barbara Heller trifft auf Clara Schumann im „Archiv Frau und Musik“ in Frankfurt – Eine Momentaufnahme mit Symbolkraft von Susanne Wosznitzka“ weiterlesen
40 Jahre Komponistinnen im Fokus – Das Archiv Frau & Musik feiert im Frankfurter Römer: Pressemitteilung und Hintergrund-Informationen/Beiträge
Im Frankfurter Römer und in den Hoffmannshöfen feiern das Archiv Frau und Musik und der Internationale Arbeitskreis Frau und Musik ihr 40jähriges Jubiläum, am Sonntag, 17. November 2019. „Wir möchten die Frauenmusikgeschichte sichtbar machen, Werke von Komponistinnen zur Aufführung bringen und weltweit Frauen und Institutionen aus Musik und Forschung miteinander vernetzen“, sagt Mary Ellen Kitchens, Vorstand“40„40 Jahre Komponistinnen im Fokus – Das Archiv Frau & Musik feiert im Frankfurter Römer: Pressemitteilung und Hintergrund-Informationen/Beiträge“ weiterlesen
Nachlese zum Filmstart von „Sterne über uns“, dem Schicksal einer obdachlosen, alleinerziehenden Mutter, in Jutta Speidels Kulturbühne Spagat – Ein meisterhaftes Debüt-Werk von Christina Ebelt!
Vorsorglich bekam jeder Gast mit der Eintrittskarte auch ein Tempotaschentuch ausgehändigt. Zurecht, denn der Film „Sterne über uns“, um eine alleinerziehende Mutter, die unverschuldet in die Obdachlosigkeit gerät und mit ihrem Sohn in einem Zelt im Wald nächtigt, geht an die Nieren. Weil er so detailliert und lebensnah erzählt, dass er zeitweise einem Dokumentarfilm gleich“Nachlese„Nachlese zum Filmstart von „Sterne über uns“, dem Schicksal einer obdachlosen, alleinerziehenden Mutter, in Jutta Speidels Kulturbühne Spagat – Ein meisterhaftes Debüt-Werk von Christina Ebelt!“ weiterlesen
Zum 135 Geburtstag von Volkssängerin Claire Waldoff, ihr freches Berliner Chanson „Hannelore“
Die vielseitige Künstlerin verstand sich selbst vor allem als Volkssängerin. Auf der Bühne fluchte und rauchte sie, soff und galt als Ikone des lesbischen Berlins der Weimarer Republik. Berühmt machte sie ihr frecher Gesangsstil, mit einer ordentlichen Prise Gassenhauer-Jargon. Ein köstliches Beispiel aus ihrem Repertoire ist nachstehendes „Hannelore“-Chanson, in dem sich „Hannelore, schönstes Kind vom“Zum„Zum 135 Geburtstag von Volkssängerin Claire Waldoff, ihr freches Berliner Chanson „Hannelore““ weiterlesen
Menschenrechtlerin Rasha Jarhum fordert Teilhabe der jemenitischen Frauen an allen Friedensverhandlungen laut der UN-Resolution 1325
Im vollen Saal des EineWeltHaus in München hielt Rasha Jarhum am Dienstag Abend, 17.9.2019, ihren Vortrag: „Stoppt den Krieg im Jemen!“ Sie fordert, dass die Frauen – wie in der UN-Resolution 1325 zugesagt – an allen Friedensverhandlungen beteiligt werden! Rasha und viele Frauen, die im Jemen gut ausgebildet sind, wissen um ihre Rechte und sind“Menschenrechtlerin„Menschenrechtlerin Rasha Jarhum fordert Teilhabe der jemenitischen Frauen an allen Friedensverhandlungen laut der UN-Resolution 1325“ weiterlesen
Die jemenitische Menschenrechtlerin Rasha Jarhum präsentierte sich am Nachmittag in München auf einer Pressekonferenz …
Deprimierend, was Rasha Jarhum über die Situation der Bevölkerung im Jemen berichtete, spannend, von ihr aus erster Hand zu erfahren, wie effektiv sich dort Frauen organisieren, um zu helfen und zu guter Letzt ärgerlich, wenn nicht gar empörend, zu hören, wie hartnäckig patriarchalische Strukturen bis in die UNO hinein, Frauen in ihrem Engagement nach wie“Die„Die jemenitische Menschenrechtlerin Rasha Jarhum präsentierte sich am Nachmittag in München auf einer Pressekonferenz …“ weiterlesen
Die jemenitische Menschenrechtlerin Rasha Jarhum in Deutschland: Hintergründe und Termin-Übersicht der Deutschland-Tour
Die jemenitische Menschenrechtlerin Rasha Jarhum wird am 20. September im Verdener Rathaus mit dem „Rebellinnen gegen den Krieg – Anita Augspurg-Preis der Internationalen Frauenliga für Frieden und Freiheit/IFFF“ ausgezeichnet. Aus diesem Anlass hat die Münchner Sektion der IFFF/WILPF für die Aktivistin eine Vortragsreihe in deutschen Städten organisiert. Zu den Hintergründen: Im Jemen herrscht seit 2015 ein“Die„Die jemenitische Menschenrechtlerin Rasha Jarhum in Deutschland: Hintergründe und Termin-Übersicht der Deutschland-Tour“ weiterlesen
Der Darmstädter Musikpreis 2019 geht an BARBARA HELLER, als Komponistin und Aktivistin eine bemerkenswerte Vorreiterin von „Frauen in der Musik“!
Die Darmstädter Komponistin und Pianistin Barbara Heller wird in diesem Jahr mit dem Darmstädter Musikpreis ausgezeichnet, der mit 5000 Euro dotiert und mit einem Preisträgerkonzert verbunden ist. Barbara Heller, die auch Mitglied unserer Kooperationspartnerin musica femina münchen ist, erhält den Preis am Dienstag, den 19. November 2019, um 19.00 Uhr, in der Centralstation (Saal 3.“Der„Der Darmstädter Musikpreis 2019 geht an BARBARA HELLER, als Komponistin und Aktivistin eine bemerkenswerte Vorreiterin von „Frauen in der Musik“!“ weiterlesen
Ein Roboter im Beichtstuhl: Überraschende künstlerische Statements von sechs Frauen in der Münchner St. Pauls-Kirche, mit umfassenden Begleitprogrammen, noch bis 28. November
Die aktuelle Gruppen-Installation von Künstlerinnen in der St. Paulskirche empfängt mich gleich zu Beginn mit einem Paukenschlag: Im Beichtstuhl finde ich einen Roboter vor, der sich mir zuwendet, egal welche Stellung ich einnehme. Eine/n solche/n androgyne/n Vertreter*In der digitalen Welt in diesem historisch-sakralen Umfeld zu installieren, ist das Ergebnis der gedanklichen und künstlerischen Auseiandersetzung von“Ein„Ein Roboter im Beichtstuhl: Überraschende künstlerische Statements von sechs Frauen in der Münchner St. Pauls-Kirche, mit umfassenden Begleitprogrammen, noch bis 28. November“ weiterlesen
Parité in den Parlamenten – wir bleiben dran!
Vor fünf Jahren wurde das Aktionsbündnis Parité in den Parlamenten gegründet. Die Internationale Frauenliga für Frieden und Freiheit/IFFF war von Anfang an dabei. Das Ziel war die Durchsetzung der Gleichberechtigung von Frauen und Männern in unserer repräsentativen Demokratie, – als Auftrag zum staatlichen Handeln in Art. 3 Abs 2 GG wie folgt formuliert: “ Der“Parité„Parité in den Parlamenten – wir bleiben dran!“ weiterlesen
