«Wir sind nicht alle reich, aber bluten tun wir alle gleich!» Nur zwanzig Minuten vor seinem Tod veröffentlichte der 19jährige Sinto Guiliano Kollmann diese Lines in seinem Whatsapp-Status! „Als Gedächtnisstütze für einen späteren Rap-Song“, dachte er. Stattdessen gerieten diese Worte zu einem bitteren, vorahnungsvoll anmutenden Vermächtnis, denn um 17.50 eröffnete ein Attentäter das Feuer. Dessen“«…BLUTEN„«…BLUTEN TUN WIR ALLE GLEICH!» Acht Jahre nach dem OEZ-Attentat: Impressionen der Gedenkfeier in Fotos, Videos und Zitaten sowie Infos zur Broschüre «Tell Their Stories» (NS-Dokumentationszentrum)“ weiterlesen
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Vom NS-Schandfleck zum partizipativen Denkmal für Sinti & Roma in München: Entschlossenes Ringen um die Quadratur des Kreises seitens Kulturreferat und Community
Die Verfolgung der Sinti und Roma während des Nationalsozialismus gehört zu den bislang wenig bekannten Schandflecken der Zeitgeschichte, ebenso wie die traurige Vorreiterrolle Münchens dabei. Dem soll nunmehr ein ganz besonderes Mahnmal gewidmet werden, das nicht nur an die Münchner Sinti & Roma erinnert, die dem Holocaust zum Opfer fielen, sondern auch deren Rolle heute,“Vom„Vom NS-Schandfleck zum partizipativen Denkmal für Sinti & Roma in München: Entschlossenes Ringen um die Quadratur des Kreises seitens Kulturreferat und Community“ weiterlesen
„Tooor für Utopia!“: Impressionen des interkulturellen Fußball-Cups 2024, „Gemeinsam Füreinander – 11:0 für Toleranz“, veranstaltet von der Polizei München
Das Hohelied auf die verbindende Wirkung des Fußballs wurde längst bis zur Abgedroschenheit geträllert, vom Kommerz pervertiert und in Hollywood- Schmonzetten bemüht. Dennoch reibt man sich verwundert die Augen, wenn sie einem tatsächlich auf einem Campus begegnet. So erging es mir kürzlich in der Bezirkssportanlage Agilolfinger Str. 6 in Untergiesing, und das gleich in mehrfacher“„Tooor„„Tooor für Utopia!“: Impressionen des interkulturellen Fußball-Cups 2024, „Gemeinsam Füreinander – 11:0 für Toleranz“, veranstaltet von der Polizei München“ weiterlesen
La Paloma – oder – weiße Tauben kacken nicht!!! Plädoyer für DIE TAUBE allgemein und die Münchner insbesondere, von AZ-Stadtspaziergänger Sigi Müller
Als vor etwa einem Jahr die Idee zu dieser Kolumne entstand, war ich mir sicher, dass ich mit diesem Thema polarisiere. Wenn ich davon in meinem Bekanntenkreis erzählte, bestätigte sich das. Hochzeitstauben bringen Glück. Sprach ich mit verheirateten Paaren, die weiße Tauben zur Hochzeit hatten fliegen lassen, verklärte sich der Blick – oder auch nicht.“La„La Paloma – oder – weiße Tauben kacken nicht!!! Plädoyer für DIE TAUBE allgemein und die Münchner insbesondere, von AZ-Stadtspaziergänger Sigi Müller“ weiterlesen
Heute vor 81 Jahren, mit dem Mut der Verzweiflung: Der Aufstand der Sinti & Roma am 16. Mai 1944, im sogenannten „Zigeunerlager“, rettete viele Leben
„Mit Messern, Schaufeln, Werkzeugen und Steinen bewaffnet verbarrikadierten sich die Sinti und Roma, unter denen sich zahlreiche ehemalige Wehrmachtssoldaten befanden, in ihren Baracken und verhinderten so ihren Abtransport in die Gaskammern.“ > MEHR Homepage zentralrat.sintiundroma.de Die bis heute in der breiten Öffentlichkeit weitgehend unbekannte Revolte spielte sich im sogenannten Zigeunerlager, im Abschnitt B II e des Vernichtungs- und“Heute„Heute vor 81 Jahren, mit dem Mut der Verzweiflung: Der Aufstand der Sinti & Roma am 16. Mai 1944, im sogenannten „Zigeunerlager“, rettete viele Leben“ weiterlesen
Das wäre unser ESC-Song für Malmö gewesen…! – „CLOSE MY EYES“, das Liebesduett der beiden Top-Interpreten Claudia Cane & Andreas Kümmert: Video-Clip des Songs, Links und alle Hintergründe!
Was Siegel, alias „Mr. European Song Contest“ kann, kann Cane allemal 😉 Pünktlich zum diesjährigen Wettbewerb bringt sie, im Duett mit Andreas Kümmert, am 10. Mai, mit „CLOSE MY EYES“ einen Song heraus, dessen Entstehung nur so vor ESC-Geschichte und Geschichten strotzt! Doch hiermit enden auch schon wieder die Parallelen zu Mr. ESC, denn… https://youtu.be/nYXb26T8pgE?si=l0muerXFHOL6JrRf“Das„Das wäre unser ESC-Song für Malmö gewesen…! – „CLOSE MY EYES“, das Liebesduett der beiden Top-Interpreten Claudia Cane & Andreas Kümmert: Video-Clip des Songs, Links und alle Hintergründe!“ weiterlesen
„… damit kein Gras über die Sache wächst…“ – Im Vorfeld seiner alljährlichen Gedenkveranstaltung zur NS-Bücherverbrennung am 10. Mai, begeht Aktionskünstler Wolfram Kastner seinen 77sten Geburtstag – Eine Hommage –
Sein Brandfleck auf dem Königsplatz hat den Aktionskünstler Wolfram Kastner inzwischen weit über München hinaus berühmt gemacht. Jedes Jahr brennt er zum Auftakt seiner Gedenkveranstaltung am 10. Mai einen runden Fleck in den Rasen. Kein Gras soll über der Stelle wachsen, an der 1933 am gleichen Tag in München, als Teil einer deutschlandweiten Aktion, Angehörige“„…„„… damit kein Gras über die Sache wächst…“ – Im Vorfeld seiner alljährlichen Gedenkveranstaltung zur NS-Bücherverbrennung am 10. Mai, begeht Aktionskünstler Wolfram Kastner seinen 77sten Geburtstag – Eine Hommage –“ weiterlesen
„Dei hohe Zeit is lang vorüber…“ ein Abgesang auf die Schwabinger Leopoldstraße in Text und Bildern von Fotograf und AZ-Kolumnist, „Stadtspaziergänger“ Sigi Müller
„Dei hohe Zeit is lang vorüber und aa die Höh hast hinter dir“ – Diese Zeile aus einem Lied von Rainhard Fendrich fällt mir ein, als ich durch die Leopoldstraße schlendere. Früher die SchickiMicki-Meile, der Boulevard der Eitelkeit, sehen und gesehen werden. Die Leopoldstraße war ein Begriff, etwa so wie Stachus und Hofbräuhaus. Es gab“„Dei„„Dei hohe Zeit is lang vorüber…“ ein Abgesang auf die Schwabinger Leopoldstraße in Text und Bildern von Fotograf und AZ-Kolumnist, „Stadtspaziergänger“ Sigi Müller“ weiterlesen
Ein Karfreitag auf Samtpfoten mit dem Katzenkrimi „Gangs of Katzenstadt“ von Michael Bremmer & Veronika Grüning im Münchner Literaturbüro
Wenn ich schon nicht tanzen durfte, dann wollte ich mir wenigstens Katzen zu Gemüte führen, zumal sie gestern abend gleich bei mir um die Ecke, in Haidhausen zu finden waren – und das ausgerechnet an einem Karfreitag! So gelang Bandini, der, meinen Facebook-Eindrücken nach zu urteilen, unwiderstehlichen Anführerin der „Gangs of Katzenstadt“, was ich mir“Ein„Ein Karfreitag auf Samtpfoten mit dem Katzenkrimi „Gangs of Katzenstadt“ von Michael Bremmer & Veronika Grüning im Münchner Literaturbüro“ weiterlesen
„Million-Euro-Babys“: Eine publizistische Bestandsaufnahme von Marie Theres Relin zum Weltfrauentag 2024, erschienen im OVB, mit einem Epilog von Gaby dos Santos
„Gut gebrüllt Löwin!“, mag ich Marie Theres Relin für ihren brilliant geschriebenen und heute im OVB erschienenen Artikel zurufen, den ich nachstehend als PDF-Gastbeitrag im GdS-Blog veröffentliche. Es trifft sich sowas von gut, dass eine Autorin mit gekonnt spitzer Feder sich zum heutigen Weltfrauentag publizistisch meldet, denn meine eigene feministische Stimme, hat sich längst heiser“„Million-Euro-Babys“:„„Million-Euro-Babys“: Eine publizistische Bestandsaufnahme von Marie Theres Relin zum Weltfrauentag 2024, erschienen im OVB, mit einem Epilog von Gaby dos Santos“ weiterlesen
Im Vorfeld des Holocaust Gedenktags am 27.1.: Lagerplan von 1944 des KZ Auschwitz 1 (Stammlager) mit kurzen Erläuterungen, Links und Fotos
HEROMAXDer Plan zeigt das Konzentrations- und Vernichtungslager Auschwitz I (Stammlager) im Ausbaustand vom August 1944., CC BY-SA 3.0 Zum Internationalen Holocaust-Gedenktag 2024, am 27.1., werde ich die persönlichen Eindrücke veröffentlichen, die ich, gemeinsam mit einer Sinti-Reisegruppe, im Sommer 2023 im Stammlager Auschwitz I sowie im Vernichtungslager > Auschwitz-Birkenau gesammelt habe. Titelbild des Auschwitz-Beitrags, den ich“Im„Im Vorfeld des Holocaust Gedenktags am 27.1.: Lagerplan von 1944 des KZ Auschwitz 1 (Stammlager) mit kurzen Erläuterungen, Links und Fotos“ weiterlesen
Tina, Herbie & die Rose: Zur Tina Turner Ausstellung in der Pasinger Fabrik (bis 4.2.2024) ein Portrait über das rockige Multiversum von Kurator, Sammler und Autor Herbert „Herbie“ Hauke
Nicht ganz die Initialzündung, jedoch die Definitivzündung im kulturellen Leben des 19jährigen Münchner Bua Herbert – Herbie Hauke verpasste ihm die legendäre Rock-Diva Tina Turner höchstpersönlich: 1973 stand ein Konzert von Ike & Tina Turner im Cirkus-Krone-Bau an. Herbie eilte hin, die Freundin im Schlepptau und rüstete sich vor Vorstellungsbeginn noch mit einem Strauß Rosen“Tina,„Tina, Herbie & die Rose: Zur Tina Turner Ausstellung in der Pasinger Fabrik (bis 4.2.2024) ein Portrait über das rockige Multiversum von Kurator, Sammler und Autor Herbert „Herbie“ Hauke“ weiterlesen
Ramona Sendlinger – Momentaufnahmen einer Sintezza, Freundin und Zeitzeugin
Überbordende Lebensfreude und Schwermut sind die beiden Extreme, zwischen denen sich die Gefühlswelt meiner Freundin, Sintezza Ramona Sendlinger abspielt, denn der Holocaust wirft seine langen, bösen Schatten auch auf die nachfolgenden Generationen, wie inzwischen wissenschaftlich nachgewiesen wurde. Ramona bildet da keine Ausnahme. Dessen ist sie sich bewusst und hat gelernt – lernen müssen – mit“Ramona„Ramona Sendlinger – Momentaufnahmen einer Sintezza, Freundin und Zeitzeugin“ weiterlesen
Hände weg von James – der coolen Socke – Bond! In einer neuen Sternstunde der Political Correctness erhalten alte „James Bond“-Filme Warnhinweise!!!
Genug ist genug! Jetzt wird auch noch James Bond, die coole Kino-Socke auf den Index der Political Correctness gesetzt! Der Vorfall wäre eigentlich lächerlich, würde sich dahinter nicht einmal mehr dieser moralinsaure Ernst verbergen, der die Frage aufwirft, um wieviel spaßbefreiter die Gesellschaft denn noch werden möchte? »James Bond«-Filme erhalten Warnhinweise Lange kam 007, Chauvinist“Hände„Hände weg von James – der coolen Socke – Bond! In einer neuen Sternstunde der Political Correctness erhalten alte „James Bond“-Filme Warnhinweise!!!“ weiterlesen
OPFERPERSPEKTIVEN im Schatten von Auschwitz: Zu Monika Mendats Bilderzyklus im Vorfeld ihrer Ausstellung vom 8.Januar bis 29. Februar 2024, in der Friedrich-Ebert-Stiftung in München
Im polnischen Städtchen Oświęcim aufzuwachsen, wie die Malerin Monika Mendat, macht etwas mit einem … – zwangsläufig – denn weiterhin bedeutsam ist die historische Bürde, die auf diesem Ort lastet. Als Zentrum des Holocaust gelangte Auschwitz, so der deutsche Name, zu grausigem Weltruhm, der ihm bis heute anhaftet, denn das ehemalige Konzentrationslager, (1940-1945), hat sich inzwischen“OPFERPERSPEKTIVEN„OPFERPERSPEKTIVEN im Schatten von Auschwitz: Zu Monika Mendats Bilderzyklus im Vorfeld ihrer Ausstellung vom 8.Januar bis 29. Februar 2024, in der Friedrich-Ebert-Stiftung in München“ weiterlesen
Beatrice von Weizsäcker: Weihnachtliche Wortmeldung einer „irregulär“ Gläubigen zur Segnung Homosexueller in der Katholischen Kirche
„Neulich sah ich eine Karikatur: ‚Homosexualität ist immer noch eine Sünde‘, sagt der eine zum anderen. ‚Aber eine gesegnete!‘, entgegnet der andere. – Witzig sollte das sein. Ich fand’s nicht lustig. Denn das, was da aus Rom gekommen ist, entwickelt sich immer mehr zum Bumerang. Nach dem Motto: Jetzt erst recht! Was mich stört, ist“Beatrice„Beatrice von Weizsäcker: Weihnachtliche Wortmeldung einer „irregulär“ Gläubigen zur Segnung Homosexueller in der Katholischen Kirche“ weiterlesen
Albert Knoll – Würdigung zum Wiegenfest des unermüdlichen Forschers Queerer Geschichte und Archivar der KZ-Gedenkstätte Dachau
An Albert Knoll kommt man nicht vorbei, wenn es um die Chronik Queeren Lebens in unserer Stadt und darüber hinaus geht. Über Jahrzehnte hat er diesbezüglich wichtige Forschungs- und somit auch Aufklärungsarbeit geleistet, u.a. als Gründungsmitglied und langjähriger Vorstand im Forum Queeres Archiv München und Archivar in der KZ-Gedenkstätte Dachau. Auch mich hat Albert Knoll“Albert„Albert Knoll – Würdigung zum Wiegenfest des unermüdlichen Forschers Queerer Geschichte und Archivar der KZ-Gedenkstätte Dachau“ weiterlesen
„Nicht Grab- sondern Schlusssteine“ … Neues zu den inzwischen über 100.000 Stolpersteinen, erläutert von ihrem Schöpfer, Bildhauer Gunter Demnig
Er empfinde die STOLPERSTEINE nicht als Grab- , wohl aber als „Schlusssteine“, äußerte ein Holocaust-Überlebender einmal gegenüber Bildhauer und Stolpersteine-Schöpfer Gunter Demnig. Ab jetzt könne er Deutschland wieder besuchen… Es waren Schilderungen wie diese, die den Abend im Staatlichen Museum Ägyptischer Kunst in München so besonders machten: Einen Künstler aus der Nähe und in eigenen“„Nicht„„Nicht Grab- sondern Schlusssteine“ … Neues zu den inzwischen über 100.000 Stolpersteinen, erläutert von ihrem Schöpfer, Bildhauer Gunter Demnig“ weiterlesen
Eine Woche Münchner Kunst & Kultur, betrachtet durch die Linse von Sigi Müller, Fotograf sowie AZ-Kolumnist, als „Stadtspaziergänger“
Dass in München kulturell nicht viel los sei, halte ich seit jeher für ein Gerücht. Ganz im Gegenteil ist soviel geboten, dass man bei bestem Wille nur einen Bruchteil davon wahrnehmen kann. Dafür exemplarisch ist die nachstehende Fotoretrospektive mit Begleittext von Sigi Müller, in der er das Best-of seiner fotografischen Ausbeute der letzten Woche noch“Eine„Eine Woche Münchner Kunst & Kultur, betrachtet durch die Linse von Sigi Müller, Fotograf sowie AZ-Kolumnist, als „Stadtspaziergänger““ weiterlesen
Von der „Kraft, einen Ort des Nichts zu erschaffen“ – Das Holocaust-Mahnmal der Sinti & Roma in Berlin: Symbolik und zeitgeschichtliche Verwicklungen
„Mitten im geschäftigen Treiben unserer Hauptstadt, in einem grünen Ausläufer des Stadtparks Tiergarten befindet sich ein Ort, der die Besucher in die Stille zwingt. Es handelt sich um ein Mahnmal, das an die etwa 500.000 Männer, Frauen und Kinder erinnert, die während des Dritten Reiches unter dem Sammelbegriff „Zigeuner“ europaweit verfolgt und ermordet worden sind:“Von„Von der „Kraft, einen Ort des Nichts zu erschaffen“ – Das Holocaust-Mahnmal der Sinti & Roma in Berlin: Symbolik und zeitgeschichtliche Verwicklungen“ weiterlesen
