Manchmal begegnen einem diese magischen Momente, in denen die Welt für ein paar Stunden genau so funktioniert, wie sie sollte: voller Wärme, ohne Vorurteile und getragen von tiefer, menschlicher Verbundenheit. Genau so ein Erlebnis schenkte mir die zweite Ausgabe der neuen Veranstaltungsreihe „DreiMahl“. „(…) ein dialogorientiertes Begegnungsformat, das Menschen mit unterschiedlichen politischen Haltungen durch gemeinsames“DreiMahl„DreiMahl e.V. in München: Eine interkulturelle Running Dinner-Reihe im Zeichen gelebter Gemeinschaft“ weiterlesen
Schlagwort-Archive:Antiziganismus
„Dageblieben und hingeschaut“ – Meine zehn Jahre mit Sinti und Roma – Die Geschichten hinter den Jubiläumsgästen bei Madhouse München. Mit Fotografien von Stadtspaziergänger Sigi Müller, Oliver Stey und Claudia Cane
„Aus einer skeptischen ersten Begegnung ist eine Freundschaft geworden (…), aus einer Journalistin eine Wegbegleiterin und aus jemandem, der vor 10 Jahren erst einmal lernen sollte, wie wir [Sinti] ticken, wurde jemand, der heute selbst ein Teil unserer Geschichte ist (…)“ Aus der Laudatio von Alexander Diepold zum 10jährigen Madhouse-Jubiläum von Gaby dos Santos, 2.9.26″„Dageblieben„„Dageblieben und hingeschaut“ – Meine zehn Jahre mit Sinti und Roma – Die Geschichten hinter den Jubiläumsgästen bei Madhouse München. Mit Fotografien von Stadtspaziergänger Sigi Müller, Oliver Stey und Claudia Cane“ weiterlesen
Der Baum aus Bergen-Belsen: Die machtvolle Botschaft eines Gemäldes von Ceija Stojka
„Unser Volk überdauert!“, lautet die Botschaft eines farbintensiven Gemäldes von Ceija Stojka (1933–2013), einer renommierten Künstlerin aus der Volksgruppe der Lovara-Romni. Kurz vor ihrem Tod schenkte sie das Werk Alexander Diepold, dem Leiter des soziokulturellen Zentrums Madhouse für Sinti und Roma in München. Das Exponat zeigt die Idylle einer opulenten Naturlandschaft, die jedoch durch schwarze“Der„Der Baum aus Bergen-Belsen: Die machtvolle Botschaft eines Gemäldes von Ceija Stojka“ weiterlesen
Die Arheilger Straße in Darmstadt – Ein unscheinbarer Ort mit antiziganistischer Vergangenheit
Die Arheilger Straße in Darmstadt ist heutzutage eine unspektakuläre kleine Nebenstraße. Dennoch erlangte sie Anfang der 1980er Jahre traurige Bekanntheit: Wo sich heute Bäume, etwas Rasen und ein eher trister Parkplatz befinden, stand einst ein von Roma bewohnter Wohnkomplex. Den ließ der damalige Oberbürgermeister Günther Metzger (SPD) gleich zu Beginn seiner Amtszeit, 1983 – in“Die„Die Arheilger Straße in Darmstadt – Ein unscheinbarer Ort mit antiziganistischer Vergangenheit“ weiterlesen
…noch mehr Tore für Utopia – und ein Foul: Eindrücke des interkulturellen „Gemeinsam füreinander“ Cups 2026, einer Initiative der Polizei München
Dieses Turnier empfiehlt sich – vor und auf dem Spielfeld – all jenen MitbürgerInnen, die es bunt in unserer Stadt lieben! Das Polizeipräsidium München veranstaltete am Donnerstag, 14.05.2026, bereits zum vierten Mal den „Gemeinsam Füreinander Cup“ auf der Bezirkssportanlage an der Agilolfingerstraße in München-Giesing. Das interkulturelle Fußballturnier hat sich in den vergangenen Jahren zu einem“…noch„…noch mehr Tore für Utopia – und ein Foul: Eindrücke des interkulturellen „Gemeinsam füreinander“ Cups 2026, einer Initiative der Polizei München“ weiterlesen
„In der Erinnerung liegt die Kraft, Gerechtigkeit zu erneuern. (…)“ – Zum Gedenken an die Deportation der 141 Münchner Sinti und Roma, am 13. März 1943, das Programm 2026 der Landeshauptstadt, sowie die Abschrift einer Predigt von Dekan Felix Reuter (Ökumenischer Gedenkgottesdienst, 11.3.25)
Warum nicht endlich die Vergangenheit ruhen lassen und über die Verbrechen unserer Vorfahren das gern zitierte „Ei“ schlagen? Diese Frage köchelt schon lange in unserer Gesellschaft vor sich hin und kocht pünktlich auf – und gerne auch mal über, sobald Jahrestage anstehen. Auch ich selbst habe mir diese Frage schon gestellt, insbesondere, wenn Gedenkstunden mal“„In„„In der Erinnerung liegt die Kraft, Gerechtigkeit zu erneuern. (…)“ – Zum Gedenken an die Deportation der 141 Münchner Sinti und Roma, am 13. März 1943, das Programm 2026 der Landeshauptstadt, sowie die Abschrift einer Predigt von Dekan Felix Reuter (Ökumenischer Gedenkgottesdienst, 11.3.25)“ weiterlesen
Alexander Diepold ist neuer Vorsitzender der Bundesvereinigung der Sinti & Roma in Deutschland – Eine Würdigung in Freundschaft von Gaby dos Santos
„Ich weiß nicht, ob ich Dir wirklich dazu gratulieren kann“ , lautete meine verhaltene Reaktion, als mir Alexander neulich – so ganz nebenbei – an der Pforte zum Münchner Rathaus von seiner Ernennung zum Vorsitzenden der Bundesvereinigung der Sinti und Roma (BVSR) in Deutschland berichtete. Natürlich fiel meine Reaktion nicht deshalb verhalten aus, weil ich“Alexander„Alexander Diepold ist neuer Vorsitzender der Bundesvereinigung der Sinti & Roma in Deutschland – Eine Würdigung in Freundschaft von Gaby dos Santos“ weiterlesen
„Wir erinnern an Himmlers ‚Auschwitz Erlass‘ vom 16.12.1942, der die Deportation ‚unserer Menschen‘ besiegelte…“
Aus diesem Anlass lädt Madhouse München, das soziokulturelle Zentrum für Sinti und Roma, zu einer Gedenkstunde mit anschließendem Umtrunkin den Senatssaal im Bayerischen Landtag,am Freitag, den 12. Dezember 2025, um 19h (Einlass 18h) PROGRAMM in Übersicht: Begrüßung & Abendmoderation: Alexander Diepold/Madhouse München Begleitende Bild-/Klang-Sequenzen begleiten, kontrastieren und kommentieren das Geschehen. Zum Teil handelt es sich um“„Wir„„Wir erinnern an Himmlers ‚Auschwitz Erlass‘ vom 16.12.1942, der die Deportation ‚unserer Menschen‘ besiegelte…““ weiterlesen
An die Münchner Fans von Gypsy Jazz appelliert… hat EX-OB Christian Ude, mit einer engagierten Rede im Deutschen Theater
‼️Ein unverzichtbares Ausrufezeichen, mitten hinein in den glamourösen Rahmen der Gypsy Jazz Tage im Deutschen Theater, setzte Münchens ehemaliger OB Christian Ude in seiner Eröffnungsrede, indem er die noch immer unbefriedigende Situation der Sinti und Roma als deutsche Minderheit ansprach. In gebotener Ausführlichkeit, wie ich finde, denn ob als ZuschauerIn oder interpretatorisch: Wer in Gypsy“An„An die Münchner Fans von Gypsy Jazz appelliert… hat EX-OB Christian Ude, mit einer engagierten Rede im Deutschen Theater“ weiterlesen
Antiziganistisch verrannt: Markus Lanz! Emotionale Wortmeldungen aus der Community sowie Einladung zum Gespräch an Markus Lanz seitens der Bundesvereinigung der Sinti & Roma
„(…) Der soziale Friede in der Stadt stehe auf dem Spiel. (…)“ Karin Welge, OB von Gelsenkirchen, in Folge zitiert von Markus Lanz in seiner Talkshow „Die AfD habe in Gelsenkirchen insbesondere deshalb so punkten können, weil insbesondere Sinti und Roma in einem Problemviertel der Stadt soziale Unruhen verursachten…“, lautete, sinngemäß zusammengefasst, die Erklärung von“Antiziganistisch„Antiziganistisch verrannt: Markus Lanz! Emotionale Wortmeldungen aus der Community sowie Einladung zum Gespräch an Markus Lanz seitens der Bundesvereinigung der Sinti & Roma“ weiterlesen
Des Anstands sonnige Blase: Mit Sinti & Roma auf einer Münchner Massendemo gegen Rechtsextremismus, Theresienwiese/8.2.2025
Die Mittagssonne schien fröhlich auf die Februarkälte, ohne wirklich zu wärmen. Foto: Alexander Diepold/Madhouse KULTUR der Sinti & Roma Dennoch strömten immer mehr MünchnerInnen mit Kind und Kegel auf die Theresienwiese, ausgestattet mit einer wahren Armada einfallsreich gestalteter Schilder… Fotos: Alexander Diepold …oder auch beschrifteten T-Shirts, wie nachstehendes, das sich meine Freundin Daniela aus gegebenem“Des„Des Anstands sonnige Blase: Mit Sinti & Roma auf einer Münchner Massendemo gegen Rechtsextremismus, Theresienwiese/8.2.2025“ weiterlesen
Aus Polit-Aktivismus wurde ein Kunsthappening… als Fotograf Sigi Müller zum Unterschriftenstand von Christian Udes Sommerwette „stadtspazierte“
Als ich meinen Kumpel Sigi Müller darauf ansprach, ob er sich an Christian Udes Unterschriftensammlung gegen Rechtsextremismus beteiligen würde, sagte er sofort zu, aufgrund der Überparteilichkeit, mit der diese Aktion angelegt sei. Und – sinngemäß – gegen den wachsenden Rechtsextremismus etwas zu unternehmen, da sei er natürlich dabei! In dieser Reaktion spiegelte sich der gemeinsame“Aus„Aus Polit-Aktivismus wurde ein Kunsthappening… als Fotograf Sigi Müller zum Unterschriftenstand von Christian Udes Sommerwette „stadtspazierte““ weiterlesen
„Rechtsextremismus betrifft uns ALLE!“ TV-Star Katerina Jakob und Sinto-Aktivist Alexander Diepold am Stand von Christian Udes überparteilicher Unterschriften-Sammlung gegen Rechtsextremismus
Dass irgendwie alles mit allem verbunden ist, bewahrheitete sich einmal mehr beim Zusammentreffen von TV-Star Katerina Jakob und Alexander Diepold, dem unermüdlichen Aktivisten für die Belange von Sinti und Roma in München! Auf ersten Blick verbindet die kosmopolitische Künstlerin, die u.a. die große Emma Thompson in Wiedersehen in Howards End synchronisiert hat und den Selfmade-Geschäftsführer von“„Rechtsextremismus„„Rechtsextremismus betrifft uns ALLE!“ TV-Star Katerina Jakob und Sinto-Aktivist Alexander Diepold am Stand von Christian Udes überparteilicher Unterschriften-Sammlung gegen Rechtsextremismus“ weiterlesen
Tat.Ort Auschwitz Birkenau – Eine Spurensuche im Gedenken an die Liquidierung des sogenannten „Zigeunerlagers“ am 2. August 1944
Mit wohl keinem anderen Ort assoziiere ich seit jeher das Grauen des Holocausts stärker, als mit dem Vernichtungslager Auschwitz Birkenau. Als ich jedoch das Gelände zum ersten Mal betrat, am 2. Juni 2023, empfand ich mich als verloren auf weitem Feld. Verloren deshalb, weil man an diesem Tat.Ort vergeblich nach konkreten Spuren sucht, an denen“Tat.Ort„Tat.Ort Auschwitz Birkenau – Eine Spurensuche im Gedenken an die Liquidierung des sogenannten „Zigeunerlagers“ am 2. August 1944″ weiterlesen
«…BLUTEN TUN WIR ALLE GLEICH!» Acht Jahre nach dem OEZ-Attentat: Impressionen der Gedenkfeier in Fotos, Videos und Zitaten sowie Infos zur Broschüre «Tell Their Stories» (NS-Dokumentationszentrum)
«Wir sind nicht alle reich, aber bluten tun wir alle gleich!» Nur zwanzig Minuten vor seinem Tod veröffentlichte der 19jährige Sinto Giuliano Kollmann diese Lines in seinem Whatsapp-Status! „Als Gedächtnisstütze für einen späteren Rap-Song“, dachte er. Stattdessen gerieten diese Worte zu einem bitteren, vorahnungsvoll anmutenden Vermächtnis, denn um 17.50 eröffnete ein Attentäter das Feuer. Dessen“«…BLUTEN„«…BLUTEN TUN WIR ALLE GLEICH!» Acht Jahre nach dem OEZ-Attentat: Impressionen der Gedenkfeier in Fotos, Videos und Zitaten sowie Infos zur Broschüre «Tell Their Stories» (NS-Dokumentationszentrum)“ weiterlesen
Heute vor 81 Jahren, mit dem Mut der Verzweiflung: Der Aufstand der Sinti & Roma am 16. Mai 1944, im sogenannten „Zigeunerlager“, rettete viele Leben
„Mit Messern, Schaufeln, Werkzeugen und Steinen bewaffnet verbarrikadierten sich die Sinti und Roma, unter denen sich zahlreiche ehemalige Wehrmachtssoldaten befanden, in ihren Baracken und verhinderten so ihren Abtransport in die Gaskammern.“ > MEHR Homepage zentralrat.sintiundroma.de Die bis heute in der breiten Öffentlichkeit weitgehend unbekannte Revolte spielte sich im sogenannten Zigeunerlager, im Abschnitt B II e des Vernichtungs- und“Heute„Heute vor 81 Jahren, mit dem Mut der Verzweiflung: Der Aufstand der Sinti & Roma am 16. Mai 1944, im sogenannten „Zigeunerlager“, rettete viele Leben“ weiterlesen
Zwischen Holocaust-Biografien, kulturpolitischen Ritualen und Spiritualität: Momentaufnahmen einer Gedenkwoche zur Erinnerung an die Deportation der Münchner Sinti & Roma im März 1943
„Gibt es Familien hier, die keine Angehörigen im Holocaust verloren haben?“, fragte Pastor Karl Schmidt Boulanger, Leiter der Freien Christen Gemeinde Jeschua die Besucherinnen und Besucher des Gedenkgottesdienstes. Keiner der anwesenden Sinti & Roma meldete sich. Für mich keine Überraschung, aber doch ein aufwühlender Moment, weil er mir, unter so vielen unmittelbar Betroffenen, den Holocaust“Zwischen„Zwischen Holocaust-Biografien, kulturpolitischen Ritualen und Spiritualität: Momentaufnahmen einer Gedenkwoche zur Erinnerung an die Deportation der Münchner Sinti & Roma im März 1943“ weiterlesen
Sinti & Roma in Deutschland und der Antiziganismus, im neuen PUZZLE-Format, von & mit Özlem Sarikaya, Regie: Andreas Krieger > Link zur Mediathek
Vielfältig und kulturell stark. Seit Jahrhunderten haben Sinti und Roma in Deutschland ihre Heimat – und sind doch bis heute starker Diskriminierung ausgesetzt. Bildcollage aus dem Historical „Nächster Halt Auschwitz“, die die Zeichnung einer „Zigeunerfamilie“ aus dem 16Jhdt. integriertErstmals urkundlich erwähnt wurden die Sinti 1407 in Hildesheim! Im Holocaust wurden im NS-besetzten Europa neben sechs“Sinti„Sinti & Roma in Deutschland und der Antiziganismus, im neuen PUZZLE-Format, von & mit Özlem Sarikaya, Regie: Andreas Krieger > Link zur Mediathek“ weiterlesen
„Morgens um halb fünf kam die Gestapo…“ Zur jährlichen Gedenkwoche an die Deportation der Münchner Sinti & Roma: Zeitzeugnisse
Morgens um vier, halb fünf kam die Gestapo zu uns nach Hause. Schnell, schnell, schnell anziehen und die Mama sollte nur einmal Kleidung mitnehmen für die Kinder, was man halt schnell raffen konnte. In fünf oder 10 Minuten sind wir angezogen gewesen und auf Lastwägen raufgetrieben worden, schnell, schnell, schnell, rauf, rauf, rauf, wir wussten“„Morgens„„Morgens um halb fünf kam die Gestapo…“ Zur jährlichen Gedenkwoche an die Deportation der Münchner Sinti & Roma: Zeitzeugnisse“ weiterlesen
Madhouse KULTUR der Sinti & Roma
Wo Sinti und Roma zusammenkommen, ist auch die Musik nie weit weg… Diese Erkenntnis hat sich selbst innerhalb der Mehrheitsgesellschaft längst etabliert, und tatsächlich ist das musikalische Erbe der Sinti und Roma unauflöslich mit deren kultureller Identität verwoben!Hier setzt die sozio-kulturelle Einrichtung Madhouse München an, 1987 von Alexander Diepold gegründet, zunächst als stationäre heilpädagogisch-therapeutische und“Madhouse„Madhouse KULTUR der Sinti & Roma“ weiterlesen
