10. Mai 2024, Köningsplatz: Wolfram P. Kastners alljährliche Brandfleck-Kunstaktion um 10h Anschließend, im Zeitraum ab ca. 11h – 18h“ „München liest aus verbrannten Büchern“

Die Spur der verbrannten Bücher von 1933 nimmt auch in diesem Jahr der Münchner Künstler & Aktivist Wolfram P. Kastner wieder auf, mit seiner traditionellen Brandfleck-Performance, durchgeführt gemeinsam mit Künstler Martin Mohr, sowie der Unterstützung vieler MünchnerInnen, die aus den Werken jener AutorInnen lesen werden, die in einer deutschlandweiten Aktion, am 10. Mai 1933 von“10.„10. Mai 2024, Köningsplatz: Wolfram P. Kastners alljährliche Brandfleck-Kunstaktion um 10h Anschließend, im Zeitraum ab ca. 11h – 18h“ „München liest aus verbrannten Büchern““ weiterlesen

Das Prinzip des Pfingstwunders als Symbol und Chance eines universellen Dialogs

„Als der Tag des Pfingstfestes gekommen war, waren alle zusammen am selben Ort. Da kam plötzlich vom Himmel her ein Brausen, wie wenn ein heftiger Sturm daherfährt, und erfüllte das ganze Haus, in dem sie saßen. Und es erschienen ihnen Zungen wie von Feuer, die sich verteilten; auf jeden von ihnen ließ sich eine nieder.“Das„Das Prinzip des Pfingstwunders als Symbol und Chance eines universellen Dialogs“ weiterlesen

Wie lange noch Utopie? Das Münchner Kreativ-Quartier in der Dachauer Straße

2016 nahm ich an einer Führung über das Gelände des Kreativ-Quartiers in der Dachauer Straße teil, wohlbemerkt in festem Schuhwerk, denn wir befanden uns auf einem Terrain „im Werden“, einem urbanen Großprojekt, das eine symbiotische Verbindung von Wohn- und Schaffensraum vorsieht. Vier Jahre später findet sich dort einiges realisiert, allerdings ist auch weiterhin noch viel“Wie„Wie lange noch Utopie? Das Münchner Kreativ-Quartier in der Dachauer Straße“ weiterlesen

Der Corona-Alltag in Salvador da Bahia

In Salvador und in meinem Viertel direkt am Meer treibt die Corona-Epidemie teils seltsame Blüten. Ähnlich wie im quirligen Neapel leben die Menschen normalerweise hauptsächlich auf der Straße. Abends sitzen sie vor ihren Häusern und ratschen, Einkäufe ziehen sich wegen unendlich vieler Begegnungen endlos in die Länge, und am Wochenende wird das Wohnzimmer der Familie“Der„Der Corona-Alltag in Salvador da Bahia“ weiterlesen

Ostern 1980: Ein Hungerstreik deutscher Sinti geht um die Welt – Ein Rückblick in Bildern aus der Biografie „Romani Rose …“ von Behar Heinemann

Mit einem Paukenschlag verschaffte eine Gruppe deutscher Sinti sich und ihrem Volk am 4. April 1980 weltweite Aufmerksamkeit, als sie auf dem Gelände der KZ-Gedenkstätte Dachau in einen Hungerstreik traten. Der Anlass war – noch im Rückblick – mehr als beschämend für unsere Bundesrepublik im 36. Jahr nach Ende der NS-Diktatur: Noch immer fristeten die“Ostern„Ostern 1980: Ein Hungerstreik deutscher Sinti geht um die Welt – Ein Rückblick in Bildern aus der Biografie „Romani Rose …“ von Behar Heinemann“ weiterlesen

„Romani Rose – Ein Leben für die Menschenrechte“ – Biografie von Behar Heinemann über den Menschenrechtler und langjährigen Vorsitzenden des Zentralrats deutscher Sinti & Roma

Die Bürgerrechtsarbeit Deutscher Sinti und Roma ist untrennbar mit dem Namen von Romani Rose verbunden. Seit einem halben Jahrhundert beseelt der Vorsitzende des Zentralrates Deutscher Sinti und Roma den Kampf dieser Minderheit um Anerkennung des ihr während des Nationalsozialismus widerfahrenen Unrechts und um Ausgleich für das erlittene Leid. Unermüdlich hat er sein Leben in den“„Romani„„Romani Rose – Ein Leben für die Menschenrechte“ – Biografie von Behar Heinemann über den Menschenrechtler und langjährigen Vorsitzenden des Zentralrats deutscher Sinti & Roma“ weiterlesen

„Ingeborg Schober – Eine Poptragödie“: Vom Schicksal der ersten Musikjournalistin Deutschlands: Ein Historical von Gaby dos Santos, Livemusik: Rocksängerin Claudia Cane

Claudia Cane singt „Mercedes Benz“ vor einer Bildcollage zu Janis Joplin, der Ingeborg Schober eine Biografie widmete Ingeborg Schober befand sich über Jahrzehnte auf Tuchfühlung mit den Stars der internationalen Rock- und Popszene, sah den Erfolg späterer Kultbands wie „Kraftwerk“ voraus und verewigte die Idole der Jugendbewegung in zahlreichen Artikeln, Rundfunkbeiträgen und Büchern. Die vorliegende“„Ingeborg„„Ingeborg Schober – Eine Poptragödie“: Vom Schicksal der ersten Musikjournalistin Deutschlands: Ein Historical von Gaby dos Santos, Livemusik: Rocksängerin Claudia Cane“ weiterlesen

Geburtstagsretrospektive für TONI NETZLE: Fotos, Erinnerungen sowie das zweiteilige AZ-Interview zum 90. von Daniela Schwan, 24./25.3.2020

Die AZ sprach mit Antonie „Toni“ Netzle, einer erfrischend unprätentiösen Powerfrau: Liebe Frau Netzle, wie werden Sie denn feiern? TONI NETZLE: Ach, ja. Ich hatte ein Fest im Café Lebenslust mit Freunden und Wegbegleitern geplant, einige davon kenne ich noch aus den Simpl-Zeiten, andere sind wie ich Mitglied auf der Kulturplattform jourfixe-muenchen. Mit deren Leiterin“Geburtstagsretrospektive„Geburtstagsretrospektive für TONI NETZLE: Fotos, Erinnerungen sowie das zweiteilige AZ-Interview zum 90. von Daniela Schwan, 24./25.3.2020“ weiterlesen

Grußwort von Staatsministerin Carolina Trautner, CSU, Schirmherrin der 2. KONFERENZ „Und sie komponieren, dirigieren doch! Diversity in Music“, ursprünglich geplant für März 2020 und verschoben auf Oktober 2021 (online) in München

Ursprünglich sollte die Konferenz im März live und unter der Schirmherrschaft von Staatsministerin Carolina Trautmann stattfinden. Auf Grund der Corona-Pandiemie haben sich der Termin verschoben und das Konzept verändert (nunmehr online-Konferenz). Das ändert aber nichts am Appell und an den ermutigenden Worten, die die Staatsministerin in einem Grußwort vorab und zu Recht formulierte: „Komponistinnen sind“Grußwort„Grußwort von Staatsministerin Carolina Trautner, CSU, Schirmherrin der 2. KONFERENZ „Und sie komponieren, dirigieren doch! Diversity in Music“, ursprünglich geplant für März 2020 und verschoben auf Oktober 2021 (online) in München“ weiterlesen

„Sophie Scholl, unser aller Großmutter im Geiste“ – Leseperformance und Begegnungen zur Ausgabe 2020 von Evelyn Planks „Mut der Frauen“ im Münchner Forum für Islam

Nein, heute würde keine Frau hierzulande mehr geköpft werden, nur weil sie eine andere Meinung vertritt, als die von der Regierung propagierte, äußerte Evelyn Plank, Schauspielerin, Autorin und Initatorin der Veranstaltung in ihrer Eröffnungsrede zur Leseperformance, die unter dem Motto „Wer sind die Sophie Scholls unserer Zeit?“ stand. „Sophie Scholl ist unser aller Großmutter im“„Sophie„„Sophie Scholl, unser aller Großmutter im Geiste“ – Leseperformance und Begegnungen zur Ausgabe 2020 von Evelyn Planks „Mut der Frauen“ im Münchner Forum für Islam“ weiterlesen

ChihuahuaBluesNews: Abschiednehmen und Weiterleben – Sylvia „Sylv“ Richard Färber zum Tod ihres Mannes Stephan, Namensgeber und Mitbegründer der „The Chihuahua Blues Company“

Bavarian Pirate Steve, unser geliebter Stephan, Namensgeber und Mitbegründer der Chihuahua Blues Company, mein Lebenspartner, liebevoller Vater von Rebecca, ist schon vor uns gegangen. Nicht überraschend für die Familie oder unseren internen Freundeskreis, der von Stephans, im Oktober 2018 festgestellten Erkrankung, wusste. Einundzwanzig Jahre ein eingeschworenes Team, 13 Jahre davon waren wir verheiratet. Stephan war“ChihuahuaBluesNews:„ChihuahuaBluesNews: Abschiednehmen und Weiterleben – Sylvia „Sylv“ Richard Färber zum Tod ihres Mannes Stephan, Namensgeber und Mitbegründer der „The Chihuahua Blues Company““ weiterlesen

Christian Steinau neu im Vorstand des Kultuforums der Sozialdemokratie in München: Eine Chance!

„Das ist Tradition! Nach 32 Jahren als Vorsitzender wurde ich gestern vom Kulturforum der Sozialdemokratie in München e.V. einstimmig für weitere zwei Jahre wieder gewählt,“ postete Christian Ude zu den gerade erfolgten Vorstandswahlen seines Vereins. Zwei einleitende Sätze, die exemplarisch, neben allen unbestreitbaren Meriten dieses Vereins, auch seine Krux aufzeigen: Über einen so langen Zeitraum ununterbrochen in“Christian„Christian Steinau neu im Vorstand des Kultuforums der Sozialdemokratie in München: Eine Chance!“ weiterlesen

„Brasil Arts Orquestra & Friends“ im Münchner Jazzclub Unterfahrt – Nachlese von Thomas de Lates

Wenn 23 Jazzmusiker auf der kleinen Unterfahrtbühne volles Rohr geben, dann kann es schrill werden – war es aber nicht: Opulente Bläsersätze, mitreißende Rhythmen aus der gesamten Vielfalt brasilianischer Popularmusik servierten einen tropischen Cocktail aus herrlich schillernden Klangfarben, und das in einer unwiderstehlichen Gute-Laune-Optik – ein super Big-Band-Team, das unübersehbar Freude am schwungvollen, hingebungsvollen Zusammenspielen“„Brasil„„Brasil Arts Orquestra & Friends“ im Münchner Jazzclub Unterfahrt – Nachlese von Thomas de Lates“ weiterlesen

„Kunst und Kultur machen das Leben bunt …“ – Kulturpolitisch auf den Punkt gebracht von Raoul Koether und leidenschaftlich kommentiert von Gaby dos Santos

Aktuell wird in München  allzu oft vorbei an den Interessen der Bürger*Innen, nach dem Diktakt verkopfter Entscheidungsträger*Innen („Experten“) gefördert bzl. produziert, häufig mit Ergebnissen, die sich in künstlerisch-kulturellen Elfenbeimtürme gegenseitig beweihräuchern. Dies geschieht zumeist auf Kosten der Steuerzahler*Innen, die weder nachvollziehen können, noch wollen, was sie da eigentlich subventionieren. „Mehr Kunst und Kultur für alle““„Kunst„„Kunst und Kultur machen das Leben bunt …“ – Kulturpolitisch auf den Punkt gebracht von Raoul Koether und leidenschaftlich kommentiert von Gaby dos Santos“ weiterlesen

Irmgard Biesen: Varese – Lausanne – Weßling: Schillernde Lebenslinien der neuen jourfixe-Schatzmeisterin

Unangestrengt immer wieder Top Leistungen erzielt unsere neue jourfixe-Schatzmeisterin Irmgard Biesen, solange ich sie kenne, nämlich fast mein ganzes Leben! Gemeinsam wurden wir mit 6 Jahren an der Europäischen Schule in Varese eingeschult, dem italienischen EU-Pendant zur Brüsseler Kader-Schmiede, die unter anderem die sprachgewandte, amtierende Präsidentin der EU-Kommission, Ursula von der Leyen hervorgebracht hat. Doch“Irmgard„Irmgard Biesen: Varese – Lausanne – Weßling: Schillernde Lebenslinien der neuen jourfixe-Schatzmeisterin“ weiterlesen

Hanau: Undifferenzierte Abwertung psychisch Kranker spielt nur Rassisten und Neonazis in die Hände

Zu den Morden von Hanau möchte ich als Psychiater einige Bemerkungen machen. Zum einen kursieren derzeit Stellungnahmen berufener und weniger berufener Personen im Netz, die sich mit der zu vermutenden Diagnose des Täters befassen. Prinzipiell ist es außerordentlich schwierig, ohne Untersuchung eine psychiatrische Diagnose zu stellen. Nachdem Tobias R. tot ist, werden wir uns auf“Hanau:„Hanau: Undifferenzierte Abwertung psychisch Kranker spielt nur Rassisten und Neonazis in die Hände“ weiterlesen

„Kultur von der Stadt“ oder „Kultur für die Stadt“. Eine Nachlese zum CULTURAL POLICY LAB in den Kammerspielen

von Raoul Koether In der Townhall sind sich alle einig: Julia Schmitt-Thiel (SPD), Max Dorner (Grüne), Jennifer Kaiser-Steiner (FDP) und Thomas Lechner (Linke) wollen alle mehr Kulturförderung, mehr Probenräume, mehr Ateliers, mehr Zwischennutzung, mehr Freiräume und vor allem mehr Geld für Kultur und Kunst in München. Ganz ohne Frage eine gute Sache in einer reichen“„Kultur„„Kultur von der Stadt“ oder „Kultur für die Stadt“. Eine Nachlese zum CULTURAL POLICY LAB in den Kammerspielen“ weiterlesen

Cultural Policy Lab – Kulturelles Troubleshooting zwischen Schöpfertum und Forschung – zur Großveranstaltung von Christian Steinau in den Münchner Kammerspielen, KAMMER 3, 15.02.20

Vor 41 Jahren beschloss ich, mir die Bühne über den Bauch statt über den Kopf zu erarbeiten. Damit endete mein Studium der Theaterwissenschaft noch bevor es begonnen hatte. Allerdings stellte ich in Folge fest, dass es intensiver Kopfarbeit bedarf, bevor Bauch sich überhaupt auf Bühne entfalten kann. Umgekehrt aber findet Kopf sich im Vakuum leerer“Cultural„Cultural Policy Lab – Kulturelles Troubleshooting zwischen Schöpfertum und Forschung – zur Großveranstaltung von Christian Steinau in den Münchner Kammerspielen, KAMMER 3, 15.02.20“ weiterlesen

„Ein Zehner für die Kunst“ – Beeindruckende Kassensturz-Rede von Gabi Blum, Bildende Künstlerin, zur Lage der Kunstschaffenden in München, am 3.2. im Utopia

„… das sind dann für jede/n Künstler*in 110 Euro im Jahr, also 9 Euro im Monat …“ lautete das Fazit von Gabi Blum, Bildende Künstlerin und Zugpferd von #EXIST sowie aktives Mitglied beim BBK München und Oberbayern e.V.* Mit ihrem Referat im rappelvollen Utopia (vorm. Reithalle) leitete Gabi Blum die Veranstaltung „Was brauchen Kunst und“„Ein„„Ein Zehner für die Kunst“ – Beeindruckende Kassensturz-Rede von Gabi Blum, Bildende Künstlerin, zur Lage der Kunstschaffenden in München, am 3.2. im Utopia“ weiterlesen

Ein historischer Ort, das Carl-Orff-Zentrum München, ist zentraler Veranstaltungsort der Zweiten Konferenz „Und sie komponieren, dirigieren doch!“ Vom 20. – 22.3.20 verschoben auf 8. bis 10. Oktober 2021 (u. Vorbehalt)

Eingebettet in zwei Jubiläen in 2020, Carl Orffs 125. Geburtstag und dem 30. Todestag von Orffs Assistentin Gunild Keetman, konnte seinerzeit Dr. Thomas Rösch, Leiter des Orff-Zentrums München, als Hauptgastgeber für obige Veranstaltung gewonnen werden, die ursprünglich für März 2020 geplant war. Auf Grund der Corona Pandemie hat sich die Veranstaltung nunmehr auf Oktober 2021 verschoben“Ein„Ein historischer Ort, das Carl-Orff-Zentrum München, ist zentraler Veranstaltungsort der Zweiten Konferenz „Und sie komponieren, dirigieren doch!“ Vom 20. – 22.3.20 verschoben auf 8. bis 10. Oktober 2021 (u. Vorbehalt)“ weiterlesen