Aktuell wird in München allzu oft vorbei an den Interessen der Bürger*Innen, nach dem Diktakt verkopfter Entscheidungsträger*Innen („Experten“) gefördert bzl. produziert, häufig mit Ergebnissen, die sich in künstlerisch-kulturellen Elfenbeimtürme gegenseitig beweihräuchern. Dies geschieht zumeist auf Kosten der Steuerzahler*Innen, die weder nachvollziehen können, noch wollen, was sie da eigentlich subventionieren. „Mehr Kunst und Kultur für alle““„Kunst„„Kunst und Kultur machen das Leben bunt …“ – Kulturpolitisch auf den Punkt gebracht von Raoul Koether und leidenschaftlich kommentiert von Gaby dos Santos“ weiterlesen
Autor-Archive:Gaby dos Santos
Irmgard Biesen: Varese – Lausanne – Weßling: Schillernde Lebenslinien der neuen jourfixe-Schatzmeisterin
Unangestrengt immer wieder Top Leistungen erzielt unsere neue jourfixe-Schatzmeisterin Irmgard Biesen, solange ich sie kenne, nämlich fast mein ganzes Leben! Gemeinsam wurden wir mit 6 Jahren an der Europäischen Schule in Varese eingeschult, dem italienischen EU-Pendant zur Brüsseler Kader-Schmiede, die unter anderem die sprachgewandte, amtierende Präsidentin der EU-Kommission, Ursula von der Leyen hervorgebracht hat. Doch“Irmgard„Irmgard Biesen: Varese – Lausanne – Weßling: Schillernde Lebenslinien der neuen jourfixe-Schatzmeisterin“ weiterlesen
Hanau: Undifferenzierte Abwertung psychisch Kranker spielt nur Rassisten und Neonazis in die Hände
Zu den Morden von Hanau möchte ich als Psychiater einige Bemerkungen machen. Zum einen kursieren derzeit Stellungnahmen berufener und weniger berufener Personen im Netz, die sich mit der zu vermutenden Diagnose des Täters befassen. Prinzipiell ist es außerordentlich schwierig, ohne Untersuchung eine psychiatrische Diagnose zu stellen. Nachdem Tobias R. tot ist, werden wir uns auf“Hanau:„Hanau: Undifferenzierte Abwertung psychisch Kranker spielt nur Rassisten und Neonazis in die Hände“ weiterlesen
„Kultur von der Stadt“ oder „Kultur für die Stadt“. Eine Nachlese zum CULTURAL POLICY LAB in den Kammerspielen
von Raoul Koether In der Townhall sind sich alle einig: Julia Schmitt-Thiel (SPD), Max Dorner (Grüne), Jennifer Kaiser-Steiner (FDP) und Thomas Lechner (Linke) wollen alle mehr Kulturförderung, mehr Probenräume, mehr Ateliers, mehr Zwischennutzung, mehr Freiräume und vor allem mehr Geld für Kultur und Kunst in München. Ganz ohne Frage eine gute Sache in einer reichen“„Kultur„„Kultur von der Stadt“ oder „Kultur für die Stadt“. Eine Nachlese zum CULTURAL POLICY LAB in den Kammerspielen“ weiterlesen
Cultural Policy Lab – Kulturelles Troubleshooting zwischen Schöpfertum und Forschung – zur Großveranstaltung von Christian Steinau in den Münchner Kammerspielen, KAMMER 3, 15.02.20
Vor 41 Jahren beschloss ich, mir die Bühne über den Bauch statt über den Kopf zu erarbeiten. Damit endete mein Studium der Theaterwissenschaft noch bevor es begonnen hatte. Allerdings stellte ich in Folge fest, dass es intensiver Kopfarbeit bedarf, bevor Bauch sich überhaupt auf Bühne entfalten kann. Umgekehrt aber findet Kopf sich im Vakuum leerer“Cultural„Cultural Policy Lab – Kulturelles Troubleshooting zwischen Schöpfertum und Forschung – zur Großveranstaltung von Christian Steinau in den Münchner Kammerspielen, KAMMER 3, 15.02.20“ weiterlesen
„Ein Zehner für die Kunst“ – Beeindruckende Kassensturz-Rede von Gabi Blum, Bildende Künstlerin, zur Lage der Kunstschaffenden in München, am 3.2. im Utopia
„… das sind dann für jede/n Künstler*in 110 Euro im Jahr, also 9 Euro im Monat …“ lautete das Fazit von Gabi Blum, Bildende Künstlerin und Zugpferd von #EXIST sowie aktives Mitglied beim BBK München und Oberbayern e.V.* Mit ihrem Referat im rappelvollen Utopia (vorm. Reithalle) leitete Gabi Blum die Veranstaltung „Was brauchen Kunst und“„Ein„„Ein Zehner für die Kunst“ – Beeindruckende Kassensturz-Rede von Gabi Blum, Bildende Künstlerin, zur Lage der Kunstschaffenden in München, am 3.2. im Utopia“ weiterlesen
Ein historischer Ort, das Carl-Orff-Zentrum München, ist zentraler Veranstaltungsort der Zweiten Konferenz „Und sie komponieren, dirigieren doch!“ Vom 20. – 22.3.20 verschoben auf 8. bis 10. Oktober 2021 (u. Vorbehalt)
Eingebettet in zwei Jubiläen in 2020, Carl Orffs 125. Geburtstag und dem 30. Todestag von Orffs Assistentin Gunild Keetman, konnte seinerzeit Dr. Thomas Rösch, Leiter des Orff-Zentrums München, als Hauptgastgeber für obige Veranstaltung gewonnen werden, die ursprünglich für März 2020 geplant war. Auf Grund der Corona Pandemie hat sich die Veranstaltung nunmehr auf Oktober 2021 verschoben“Ein„Ein historischer Ort, das Carl-Orff-Zentrum München, ist zentraler Veranstaltungsort der Zweiten Konferenz „Und sie komponieren, dirigieren doch!“ Vom 20. – 22.3.20 verschoben auf 8. bis 10. Oktober 2021 (u. Vorbehalt)“ weiterlesen
Forschungsgruppe zu Paul Hoecker am Forum Queeres Archiv München
Im Oktober 2019 bildete sich eine Forschungsgruppe am Forum Queeres Archiv München zu Paul Hoecker. Sie möchte das Leben und die Kunst von Paul Hoecker erforschen und weitere Informationen zu Hoeckers Homosexualität und dem Skandal um das Madonnenbildnis von 1898 sammeln. Der Maler Paul Hoecker (1854 – 1910) war der erste moderne Professor an der“Forschungsgruppe„Forschungsgruppe zu Paul Hoecker am Forum Queeres Archiv München“ weiterlesen
Münchens Bohème ist tot, hoch soll sie in der Freien Szene leben!
Tatsächlich die Boheme als Thema entdeckt hat der Münchner Kommunal-Wahlkampf, zumindest bis zum 15. März. Das ist erstmal eine gute Nachricht, verbunden mit einer Fülle an informativen Veranstaltungen. Danach aber wird sich die Gretchenfrage der Nachhaltigkeit stellen: München, wie hältst Du es künftig mit Deinen Kunst- und Kulturschaffenden? Die Antwort dazu sollten wir besser selbst“Münchens„Münchens Bohème ist tot, hoch soll sie in der Freien Szene leben!“ weiterlesen
„Frangiskos träumt von Hollywood“: BR-Beitrag von jourfixe-Mitglied Constanze Hegetusch über die inklusive Freie Bühne München
TV-Reportagen mit besonders filigranem Fingerspitzengefühl zeichnen unser jourfixe-Mitglied Constanze Hegetusch aus (zu sehen rechts außen in der Titelcollage ). Gerade hat sie einen neuen Beitrag für die BR-Sendereihe „Stationen“ produziert, in dem es um die inklusive Freie Bühne München geht: Frangiskos träumt von Hollywood Titelgebend ist Frangiskos Kakoulakis, der 2018 als einer von zwei „Woyzecks“, neben“„Frangiskos„„Frangiskos träumt von Hollywood“: BR-Beitrag von jourfixe-Mitglied Constanze Hegetusch über die inklusive Freie Bühne München“ weiterlesen
AZ-Stern 2019 Literatur für Christoph Poschenrieder, „Der unsichtbare Roman“: Die litbox2 Literaturreihe gratuliert
Im Literatur-Forum litbox2 stellte Christoph Poschenrieder 2018 erste Arbeitsproben seines „Der unsichtbare Roman“ vor, für den er nun den AZ-Stern 2019 für Literatur erhielt. Franz Westner, Verleger (SALON LiteraturVerlag) sowie Initiator und Leiter der litbox2 gratuliert: „Im September 2019 erschien „Der unsichtbare Roman“ im Diogenes Verlag. Und gestern erhielt Autor Christoph Poschenrieder bei der AZ Sterne“AZ-Stern„AZ-Stern 2019 Literatur für Christoph Poschenrieder, „Der unsichtbare Roman“: Die litbox2 Literaturreihe gratuliert“ weiterlesen
Die Koeckerts – eine Streicherdynastie, vorgestellt anlässlich des Gastspiels von Nicolas Koeckert mit dem AVENTIN-Trio am 26.1., 15 Uhr, Sudetendeutsches Haus in München
Historisch schließt sich mit den Auftritten des klassischen Geigers Nicolas Koeckert ein Kreis: Eröffnet hatte ihn Großvater, Rudolf Josef Koeckert (* 1913 in Großpriesen bei Aussig, Böhmen, † 2005 in München). 1939 gründete er das Sudetendeutsche Streichquartett, aus dem später das international bekannte Koeckert-Quartett hervorging, ab 1949 mit Sitz in München. Im Jahr 1950 entdeckte Rudolf Koeckert ein bislang unbekanntes“Die„Die Koeckerts – eine Streicherdynastie, vorgestellt anlässlich des Gastspiels von Nicolas Koeckert mit dem AVENTIN-Trio am 26.1., 15 Uhr, Sudetendeutsches Haus in München“ weiterlesen
Was brauchen Kunst und Kultur in München? | Veranstaltung des VDKM und des BBK am 03.02.2020, Nachlese von Raoul Koether
von Raoul Koether „Kulturpolitik, das interessiert doch keinen!“ Diese Klage von Künstlerinnen und Künstlern, aber auch von Kulturpolitikern habe ich schon ganz oft gehört. Am Dienstagabend zeigt sich da ein anderes Bild. Fast 500 Münchnerinnen und Münchner sind zur Podiumsdiskussion der OB-Kandidatinnen und des Oberbürgermeisters zum Thema „Was brauchen Kunst und Kultur in München?“. Der“Was„Was brauchen Kunst und Kultur in München? | Veranstaltung des VDKM und des BBK am 03.02.2020, Nachlese von Raoul Koether“ weiterlesen
Tatjana Lukina, Gründerin und langjährige Präsidentin von MIR – Zentrum russischer Kultur in München erhält die Medaille „München leuchtet“!
Ein Stück Russland nach Bayern bringen – mit dieser Vision gründete Tatjana Lukina 1991 den Verein „MIR“, das Zentrum für russische Kultur in München. Die Einrichtung, deren Name übersetzt „Frieden“ bedeutet, wurde in der Landeshauptstadt schnell zum Treffpunkt für Völkerverständigung zwischen russischer und deutscher Kultur, ein Ort der Begegnung und des Austauschs. vermeldet die Rathaus“Tatjana„Tatjana Lukina, Gründerin und langjährige Präsidentin von MIR – Zentrum russischer Kultur in München erhält die Medaille „München leuchtet“!“ weiterlesen
Sinti & Roma, Jenische & Reisende
In der NS-Zeit wurden diese Volksgruppen unter dem Sammelbegriff „Zigeuner“ verfolgt und ermordet. Dennoch mussten sie in der Nachkriegszeit lange um ihre Anerkennung als NS-Verfolgte kämpfen, wurden darüber hinaus weiterhin kriminalisiert und sogenannte „Zigeuerlisten“ seitens der Polizei vom NS-Regime nahtlos übernommen und bis weit in die 1970er Jahre fortgeführt. Familie Höllenreiner 1942; Viele Angehörige der“Sinti„Sinti & Roma, Jenische & Reisende“ weiterlesen
App ins Rockmuseum, mit der ersten mobilen Guide-App der Münchner Museenlandschaft!
Ab sofort ist das höchst gelegene Museum der Welt auch das erste in München, das ein solches Tool zur geführten Besichtigung seiner Exponate anbietet. Die Besucher*Innen können sich diese „Rockmuseum-App“ auf das eigene Handy laden und dann selbst entscheiden, vor welcher Vitrine sie wie lange Station machen möchten. Die dramatischen Ereignisse die Deep Purple zum“App„App ins Rockmuseum, mit der ersten mobilen Guide-App der Münchner Museenlandschaft!“ weiterlesen
„Das Lauschen nach Düften“: Masako Ohta im Gespräch mit dem Museum Fünf Kontinente in München, aus Anlass der Retrospektive „Collecting Japan“ – Philipp Franz von Siebold (1796 -1866), noch bis 26. April 2020
„Ich fühle mich sehr geehrt, ein Objekt aus der prachtvollen Kollektion von Philipp Franz von Siebold aussuchen und präsentieren zu dürfen – der als Arzt in Japan in der Edo-Zeit (1603 – 1868) japanische Kultur erforscht und in Japan vielseitig gewirkt hatte – bei der Ausstellung „Collecting Japan – Philipp Franz von Siebold“ ( noch“„Das„„Das Lauschen nach Düften“: Masako Ohta im Gespräch mit dem Museum Fünf Kontinente in München, aus Anlass der Retrospektive „Collecting Japan“ – Philipp Franz von Siebold (1796 -1866), noch bis 26. April 2020″ weiterlesen
Toni Netzles Memoiren „Mein Alter Simpl“: Drei Jahrzehnte bundesrepublikanischer Zeitgeschichte aus der Tresenperspektive
Wer in war, war drin – und umgekehrt … Nicht zufällig inspirierte der Promi–Auftrieb in Toni Netzles Lokal „Alter Simpl“ den Regisseur Helmut Dietl zu seiner Kultserie „Kir Royal“! In ihrer Autobiografie plaudert die ehemalige Wirtin reichlich aus den Nähkästchen der Schönen, Reichen und Mächtigen – und derer, die es gerne wären … Rechts neben“Toni„Toni Netzles Memoiren „Mein Alter Simpl“: Drei Jahrzehnte bundesrepublikanischer Zeitgeschichte aus der Tresenperspektive“ weiterlesen
Wirbel um Offenen Brief von Journalist Richard Gutjahr an den Intendanten des BR: Hintergründe / Link zum Brief / Pressestimmen
Die Terroranschläge sowohl in Nizza wie auch im Münchner Olympia-Einkaufszentrum, im Abstand von nur einer Woche, erlebte Journalist Richard Gutjahr hautnah mit und berichtete entsprechend. Dadurch geriet er selbst im Netz zur Zielscheibe fortgesetzter Hate-Kommentare. Im Oktober schilderte er seine Erfahrungen im Internationalen PresseClub München, im Rahmen einer vom Bayerischen Journalistenverband organisierten Veranstaltung: Podiumsdiskussion „Einfach“Wirbel„Wirbel um Offenen Brief von Journalist Richard Gutjahr an den Intendanten des BR: Hintergründe / Link zum Brief / Pressestimmen“ weiterlesen
„Mut kann Spaß machen“ – Terry Swartzberg: Seine erste Kippa-Party im Jüdischen Museum München sowie sein Interview mit dem St. Michaelsbund
Die Sichtbarkeit von Juden und die Solidarität der Zivilgesellschaft feiern wir mit der neuen München Kippa, lautete Terry Swartzbergs Aufruf zu einer Feier mit Musik und Kerzenschein im Jüdischen Museum München. Seine Formel klingt denkbar einfach und macht gerade deshalb Sinn: Dem Antisemitismus mit einer Feier begegnen! Festgemacht an der Kippa als Symbol des Judentums“„Mut„„Mut kann Spaß machen“ – Terry Swartzberg: Seine erste Kippa-Party im Jüdischen Museum München sowie sein Interview mit dem St. Michaelsbund“ weiterlesen
