Im Oktober 2019 bildete sich eine Forschungsgruppe am Forum Queeres Archiv München zu Paul Hoecker. Sie möchte das Leben und die Kunst von Paul Hoecker erforschen und weitere Informationen zu Hoeckers Homosexualität und dem Skandal um das Madonnenbildnis von 1898 sammeln. Der Maler Paul Hoecker (1854 – 1910) war der erste moderne Professor an der“Forschungsgruppe„Forschungsgruppe zu Paul Hoecker am Forum Queeres Archiv München“ weiterlesen
Autor-Archive:Gaby dos Santos
Münchens Bohème ist tot, hoch soll sie in der Freien Szene leben!
Tatsächlich die Boheme als Thema entdeckt hat der Münchner Kommunal-Wahlkampf, zumindest bis zum 15. März. Das ist erstmal eine gute Nachricht, verbunden mit einer Fülle an informativen Veranstaltungen. Danach aber wird sich die Gretchenfrage der Nachhaltigkeit stellen: München, wie hältst Du es künftig mit Deinen Kunst- und Kulturschaffenden? Die Antwort dazu sollten wir besser selbst“Münchens„Münchens Bohème ist tot, hoch soll sie in der Freien Szene leben!“ weiterlesen
„Frangiskos träumt von Hollywood“: BR-Beitrag von jourfixe-Mitglied Constanze Hegetusch über die inklusive Freie Bühne München
TV-Reportagen mit besonders filigranem Fingerspitzengefühl zeichnen unser jourfixe-Mitglied Constanze Hegetusch aus (zu sehen rechts außen in der Titelcollage ). Gerade hat sie einen neuen Beitrag für die BR-Sendereihe „Stationen“ produziert, in dem es um die inklusive Freie Bühne München geht: Frangiskos träumt von Hollywood Titelgebend ist Frangiskos Kakoulakis, der 2018 als einer von zwei „Woyzecks“, neben“„Frangiskos„„Frangiskos träumt von Hollywood“: BR-Beitrag von jourfixe-Mitglied Constanze Hegetusch über die inklusive Freie Bühne München“ weiterlesen
AZ-Stern 2019 Literatur für Christoph Poschenrieder, „Der unsichtbare Roman“: Die litbox2 Literaturreihe gratuliert
Im Literatur-Forum litbox2 stellte Christoph Poschenrieder 2018 erste Arbeitsproben seines „Der unsichtbare Roman“ vor, für den er nun den AZ-Stern 2019 für Literatur erhielt. Franz Westner, Verleger (SALON LiteraturVerlag) sowie Initiator und Leiter der litbox2 gratuliert: „Im September 2019 erschien „Der unsichtbare Roman“ im Diogenes Verlag. Und gestern erhielt Autor Christoph Poschenrieder bei der AZ Sterne“AZ-Stern„AZ-Stern 2019 Literatur für Christoph Poschenrieder, „Der unsichtbare Roman“: Die litbox2 Literaturreihe gratuliert“ weiterlesen
Die Koeckerts – eine Streicherdynastie, vorgestellt anlässlich des Gastspiels von Nicolas Koeckert mit dem AVENTIN-Trio am 26.1., 15 Uhr, Sudetendeutsches Haus in München
Historisch schließt sich mit den Auftritten des klassischen Geigers Nicolas Koeckert ein Kreis: Eröffnet hatte ihn Großvater, Rudolf Josef Koeckert (* 1913 in Großpriesen bei Aussig, Böhmen, † 2005 in München). 1939 gründete er das Sudetendeutsche Streichquartett, aus dem später das international bekannte Koeckert-Quartett hervorging, ab 1949 mit Sitz in München. Im Jahr 1950 entdeckte Rudolf Koeckert ein bislang unbekanntes“Die„Die Koeckerts – eine Streicherdynastie, vorgestellt anlässlich des Gastspiels von Nicolas Koeckert mit dem AVENTIN-Trio am 26.1., 15 Uhr, Sudetendeutsches Haus in München“ weiterlesen
Was brauchen Kunst und Kultur in München? | Veranstaltung des VDKM und des BBK am 03.02.2020, Nachlese von Raoul Koether
von Raoul Koether „Kulturpolitik, das interessiert doch keinen!“ Diese Klage von Künstlerinnen und Künstlern, aber auch von Kulturpolitikern habe ich schon ganz oft gehört. Am Dienstagabend zeigt sich da ein anderes Bild. Fast 500 Münchnerinnen und Münchner sind zur Podiumsdiskussion der OB-Kandidatinnen und des Oberbürgermeisters zum Thema „Was brauchen Kunst und Kultur in München?“. Der“Was„Was brauchen Kunst und Kultur in München? | Veranstaltung des VDKM und des BBK am 03.02.2020, Nachlese von Raoul Koether“ weiterlesen
Tatjana Lukina, Gründerin und langjährige Präsidentin von MIR – Zentrum russischer Kultur in München erhält die Medaille „München leuchtet“!
Ein Stück Russland nach Bayern bringen – mit dieser Vision gründete Tatjana Lukina 1991 den Verein „MIR“, das Zentrum für russische Kultur in München. Die Einrichtung, deren Name übersetzt „Frieden“ bedeutet, wurde in der Landeshauptstadt schnell zum Treffpunkt für Völkerverständigung zwischen russischer und deutscher Kultur, ein Ort der Begegnung und des Austauschs. vermeldet die Rathaus“Tatjana„Tatjana Lukina, Gründerin und langjährige Präsidentin von MIR – Zentrum russischer Kultur in München erhält die Medaille „München leuchtet“!“ weiterlesen
Sinti & Roma, Jenische & Reisende
In der NS-Zeit wurden diese Volksgruppen unter dem Sammelbegriff „Zigeuner“ verfolgt und ermordet. Dennoch mussten sie in der Nachkriegszeit lange um ihre Anerkennung als NS-Verfolgte kämpfen, wurden darüber hinaus weiterhin kriminalisiert und sogenannte „Zigeuerlisten“ seitens der Polizei vom NS-Regime nahtlos übernommen und bis weit in die 1970er Jahre fortgeführt. Familie Höllenreiner 1942; Viele Angehörige der“Sinti„Sinti & Roma, Jenische & Reisende“ weiterlesen
App ins Rockmuseum, mit der ersten mobilen Guide-App der Münchner Museenlandschaft!
Ab sofort ist das höchst gelegene Museum der Welt auch das erste in München, das ein solches Tool zur geführten Besichtigung seiner Exponate anbietet. Die Besucher*Innen können sich diese „Rockmuseum-App“ auf das eigene Handy laden und dann selbst entscheiden, vor welcher Vitrine sie wie lange Station machen möchten. Die dramatischen Ereignisse die Deep Purple zum“App„App ins Rockmuseum, mit der ersten mobilen Guide-App der Münchner Museenlandschaft!“ weiterlesen
„Das Lauschen nach Düften“: Masako Ohta im Gespräch mit dem Museum Fünf Kontinente in München, aus Anlass der Retrospektive „Collecting Japan“ – Philipp Franz von Siebold (1796 -1866), noch bis 26. April 2020
„Ich fühle mich sehr geehrt, ein Objekt aus der prachtvollen Kollektion von Philipp Franz von Siebold aussuchen und präsentieren zu dürfen – der als Arzt in Japan in der Edo-Zeit (1603 – 1868) japanische Kultur erforscht und in Japan vielseitig gewirkt hatte – bei der Ausstellung „Collecting Japan – Philipp Franz von Siebold“ ( noch“„Das„„Das Lauschen nach Düften“: Masako Ohta im Gespräch mit dem Museum Fünf Kontinente in München, aus Anlass der Retrospektive „Collecting Japan“ – Philipp Franz von Siebold (1796 -1866), noch bis 26. April 2020″ weiterlesen
Toni Netzles Memoiren „Mein Alter Simpl“: Drei Jahrzehnte bundesrepublikanischer Zeitgeschichte aus der Tresenperspektive
Wer in war, war drin – und umgekehrt … Nicht zufällig inspirierte der Promi–Auftrieb in Toni Netzles Lokal „Alter Simpl“ den Regisseur Helmut Dietl zu seiner Kultserie „Kir Royal“! In ihrer Autobiografie plaudert die ehemalige Wirtin reichlich aus den Nähkästchen der Schönen, Reichen und Mächtigen – und derer, die es gerne wären … Rechts neben“Toni„Toni Netzles Memoiren „Mein Alter Simpl“: Drei Jahrzehnte bundesrepublikanischer Zeitgeschichte aus der Tresenperspektive“ weiterlesen
Wirbel um Offenen Brief von Journalist Richard Gutjahr an den Intendanten des BR: Hintergründe / Link zum Brief / Pressestimmen
Die Terroranschläge sowohl in Nizza wie auch im Münchner Olympia-Einkaufszentrum, im Abstand von nur einer Woche, erlebte Journalist Richard Gutjahr hautnah mit und berichtete entsprechend. Dadurch geriet er selbst im Netz zur Zielscheibe fortgesetzter Hate-Kommentare. Im Oktober schilderte er seine Erfahrungen im Internationalen PresseClub München, im Rahmen einer vom Bayerischen Journalistenverband organisierten Veranstaltung: Podiumsdiskussion „Einfach“Wirbel„Wirbel um Offenen Brief von Journalist Richard Gutjahr an den Intendanten des BR: Hintergründe / Link zum Brief / Pressestimmen“ weiterlesen
„Mut kann Spaß machen“ – Terry Swartzberg: Seine erste Kippa-Party im Jüdischen Museum München sowie sein Interview mit dem St. Michaelsbund
Die Sichtbarkeit von Juden und die Solidarität der Zivilgesellschaft feiern wir mit der neuen München Kippa, lautete Terry Swartzbergs Aufruf zu einer Feier mit Musik und Kerzenschein im Jüdischen Museum München. Seine Formel klingt denkbar einfach und macht gerade deshalb Sinn: Dem Antisemitismus mit einer Feier begegnen! Festgemacht an der Kippa als Symbol des Judentums“„Mut„„Mut kann Spaß machen“ – Terry Swartzberg: Seine erste Kippa-Party im Jüdischen Museum München sowie sein Interview mit dem St. Michaelsbund“ weiterlesen
„Tanz mit mir die Liebe bis zum Schluss“ – Chansonnier Karsten Troyke rührte das Publikum im Jüdischen Museum München zu Tränen und rief Erinnerungen wach, begleitet vom Trio SCHO und Klarinetten-Solist Jan Hermerschmidt
Dass irgendwann die Tränen flossen, bei mir ebenso, wie neben, vor und hinter mir im Publikum, hätte mich eigentlich nicht weiter wundern dürfen, schließlich kennen Karsten und ich uns seit nunmehr 25 Jahren, und ich weiß um sein großes Können. Dennoch überrascht mich bei jedem seiner Konzerte von Neuem, wie er es versteht, die Bittersüße“„Tanz„„Tanz mit mir die Liebe bis zum Schluss“ – Chansonnier Karsten Troyke rührte das Publikum im Jüdischen Museum München zu Tränen und rief Erinnerungen wach, begleitet vom Trio SCHO und Klarinetten-Solist Jan Hermerschmidt“ weiterlesen
… und wieder stirbt ein Stück Münchner Bohème … Am 7.12.19, letzte Gelegenheit zum AtelierBesuch bei Wolfram P. Kastner, Maler & Aktionskünstler
Es ist eines der letzten Ateliers der Maxvorstadt und Kreativ-Schmiede eines der ebenfalls wohl letzten Enfants Terribles der Münchner Kunst- und Kulturszene: Das Atelier von Wolfram Kastner, Maler, Bildhauer und ein dem (Polit)-Establishment mehr als unbequemer Polit-Aktivist, einer also, der das kulturelle Geschehen einer Stadt auf unverzichtbare, weil unverwechselbare Weise mitprägt. „Wolfram P. Kastner macht“…„… und wieder stirbt ein Stück Münchner Bohème … Am 7.12.19, letzte Gelegenheit zum AtelierBesuch bei Wolfram P. Kastner, Maler & Aktionskünstler“ weiterlesen
Philosoph Jürgen Habermas absolviert die erste Signierstunde seines Lebens in der Buchhandlung Lentner am Marienplatz, Gunna Wendt liest aus seiner neuen Philosophiegeschichte vor
Einmal mehr punktete die kleine aber umso feinere Buchhandlung Lentner am Marienplatz mit einer Veranstaltung allererster Güte, der Buchpräsentation des Soziologen und Philosophen Jürgen Habermas. Dieser hat zu seinem !90. Geburtstag im Juni 2019, eine große Philosophiegeschichte in zwei Bänden vorgelegt: „Die okzidentale Konstellation von Glauben und Wissen“ sowie „Vernünftige Freiheit. Spuren des Diskurses über“Philosoph„Philosoph Jürgen Habermas absolviert die erste Signierstunde seines Lebens in der Buchhandlung Lentner am Marienplatz, Gunna Wendt liest aus seiner neuen Philosophiegeschichte vor“ weiterlesen
Eine Leidenschaft – zwei Schulen … und ab sofort Mitglied bei unserer Kulturplattform jourfixe-muenchen ist die „Neue Jazzschool e.V.“
Vertreten durch die Sängerin, Kulturmanagerin, Germanistin und stellvertretende Geschäftsführerin und Projektleiterin Katrin Neoral, ist die Neue Jazzschool München e.V. jetzt Mitglied der Kulturplattform jourfixe-muenchen. Auf obiger Foto-Collage zu sehen sind Katrin Neoral sowie Schulleiter Max Neissendorfer, selbst ein profilierter Jazz-Pianist, dem Schulgründer und Jazzlegende Joe Haider 1985 die Leitung übertrug. Ihre Bedeutung als Musikschule hat sie“Eine„Eine Leidenschaft – zwei Schulen … und ab sofort Mitglied bei unserer Kulturplattform jourfixe-muenchen ist die „Neue Jazzschool e.V.““ weiterlesen
Begehbare Kunst im MUCA – Museum of Urban & Contemporary Art – in München
„Gaby dos Santos in Wonderland“ war gefühlsmäßig angesagt, bei der ersten Führung durch das MUCA seitens Boris Schmidt, der als Marketing-Chef, zusammen mit dem Gründer und Betreiber-Ehepaar Stefanie und Christian Utz, dieses Museum im Herzen Münchens leitet (Hotterstrasse 12), das seit 2016 den Kulturbetrieb unserer Stadt durch sein ganzheitliches Konzept auf ungewöhnliche Art bereichert. Hier hängt“Begehbare„Begehbare Kunst im MUCA – Museum of Urban & Contemporary Art – in München“ weiterlesen
In der Konzertreihe „Zwischen Mars und Venus XIII“ besangen Joel Frederiksen und sein Ensemble Phoenix Munich im Bayerischen Nationalmuseum die unverblümte „Leichtigkeit der Liebe“ in Thomas Campions Renaissance
Titel-Collage, v.r.: Joel Frederiksen – Bass-Gesang/Laute, Colin Balzer – Tenor, Domen Marinčič – Viola da Gamba und Ryosuke Sakamoto – Laute/Gamba, Ganz links Dr. Ulrike Keil, die das Ensemble vertritt Wer Klartext zu körperlicher Liebe für ein Phänomen der post 68er Jahre hielt, wurde in diesem Konzert englischer Renaissance-Lieder von Thomas Campion (1567-1620) eines besseren“In„In der Konzertreihe „Zwischen Mars und Venus XIII“ besangen Joel Frederiksen und sein Ensemble Phoenix Munich im Bayerischen Nationalmuseum die unverblümte „Leichtigkeit der Liebe“ in Thomas Campions Renaissance“ weiterlesen
Komponistin Barbara Heller trifft auf Clara Schumann im „Archiv Frau und Musik“ in Frankfurt – Eine Momentaufnahme mit Symbolkraft von Susanne Wosznitzka
Komponistin Barbara Heller, die kürzlich mit dem Darmstädter Musikpreis 2019 ausgezeichnet wurde, verharrt vor einer Vitrine mit Exponaten aus dem Besitz ihrer Vor-Vorkollegin, der Pianistin und Komponistin Clara Schumann (1819 – 1896), die es immerhin als Frau und Musikschaffende eigenständig auf den Hundermarkschein geschafft hatte. Diese Szene, die Musikwissenschaflterin Susanne Wosnitzka während der Festivitäten zum“Komponistin„Komponistin Barbara Heller trifft auf Clara Schumann im „Archiv Frau und Musik“ in Frankfurt – Eine Momentaufnahme mit Symbolkraft von Susanne Wosznitzka“ weiterlesen
