Schwabing sei ein Zustand, befand einst die Literatin Franziska zu Reventlow und sprengte mit dieser Aussage die topografischen Grenzen dieses Stadtteils ins Ideelle. Als Ikone der dortigen Bohème um 1900, trug „Fanny“ maßgeblich dazu bei, dass sich der Name dieses Viertels zum Synonym eines Shangri Las für zukunftsorientierte Kunst und Kulturschaffende entwickelte, im Kielwasser einer“Eine„Eine Soiree auf Tuchfühlung mit der Utopie Schwabings: Impressionen, Gedanken und Begegnungen zum Schwabinger Kunstpreis 2025 – Ausgezeichnet wurden das „ausARTen“ Festival, die Buchhandlung „glitch“ sowie die Schriftstellerin Susanne Roeckl“ weiterlesen
Kategorie-Archive: Kulturbörse
Ein Gruppenbild „für die Ewigkeit, aber auch nicht länger“, plädiert für den Erhalt der pluralistischen Münchner Stadtgesellschaft! Mit Christian Ude als Galionsfigur gegen Rechtsextremismus, im SalonCuisine von Gaby dos Santos
„Mein herrlich buntes München niemals missen müssen!“ Das wünsche ich mir seit jeher und nun erst recht, nach dem Fotoshooting vom 15. April 2025. Stattgefunden hat es im familiären Ambiente meines SalonCuisine, mit einem Dutzend MitbürgerInnen, die erfolgreich genau diese multikulturelle Farbigkeit abbilden, respektive sich für ihren Erhalt engagieren. Mich zu dieser Rund angeregt und,“Ein„Ein Gruppenbild „für die Ewigkeit, aber auch nicht länger“, plädiert für den Erhalt der pluralistischen Münchner Stadtgesellschaft! Mit Christian Ude als Galionsfigur gegen Rechtsextremismus, im SalonCuisine von Gaby dos Santos“ weiterlesen
Reprise des Erfolgsstücks „BAR JEDEN MITGEFÜHLS“ aus der Kulturschmiede kairoisis gUG. der evangelischen Theologin und Kulturschaffenden Sabine Böhlau, im Kulturzentrum Giesinger Bahnhof, Zeitraum 2. bis 6. April, Regie: Anette Weber
Schon lange wollte ich Sabine Böhlau portraitieren, die für gleich zwei Bereiche steht, die mir ein Herzensanliegen sind: Der christliche Glaube, mit den vielfältigen Werten, für die er stehtsowie das Multiversum von Kunst und Kultur. Nun ist mir Timo Lechner zuvorgekommen, mit einem umfassenden Portrait im evangelischen „Sonntagsblatt“, der zentralen Content-Plattform aller Redaktionen im Evangelischen Presseverband. Netterweise“Reprise„Reprise des Erfolgsstücks „BAR JEDEN MITGEFÜHLS“ aus der Kulturschmiede kairoisis gUG. der evangelischen Theologin und Kulturschaffenden Sabine Böhlau, im Kulturzentrum Giesinger Bahnhof, Zeitraum 2. bis 6. April, Regie: Anette Weber“ weiterlesen
Schlaglichter auf Haidhausen – Die neue Fußgängerzone als Freilichtbühne für Stadtteilgeschichte und Geschichten: Kunst- und Kultur, wunderbar lässig veranstaltet vom BA 5
Eine Utopie urbanen Lebens präsentierte sich mir vergangenen Samstag, mitten in der neuen Fußgängerzone Haidhausens, die sich seit Juli 2024 vom Rosenheimer bis zum Pariser Platz erstreckt: Auf Höhe der Buchhandlung Buch und Töne hatte der Bezirksausschuss Sitzreihen aufgestellt sowie gegenüber eine Musikanlage und einen Lesetisch (s. Titelbild) Freilichtpublikum auf improvisierten Zuschauerrängen, u.a., im braunen“Schlaglichter„Schlaglichter auf Haidhausen – Die neue Fußgängerzone als Freilichtbühne für Stadtteilgeschichte und Geschichten: Kunst- und Kultur, wunderbar lässig veranstaltet vom BA 5“ weiterlesen
Madhouse KULTUR der Sinti & Roma
Wo Sinti und Roma zusammenkommen, ist auch die Musik nie weit weg… Diese Erkenntnis hat sich selbst innerhalb der Mehrheitsgesellschaft längst etabliert, und tatsächlich ist das musikalische Erbe der Sinti und Roma unauflöslich mit deren kultureller Identität verwoben!Hier setzt die sozio-kulturelle Einrichtung Madhouse München an, 1987 von Alexander Diepold gegründet, zunächst als stationäre heilpädagogisch-therapeutische und“Madhouse„Madhouse KULTUR der Sinti & Roma“ weiterlesen
„Pfiat di PUZZLE!“ – Mehr als nur ein Nachruf … auf das interkulturelle TV-Magazin von Özlem Sarikaya im Bayerischen Fernsehen
Genussvoll einen virtuellen Boulevard der Kulturen entlang zu bummeln, dessen Farbigkeit und Vielfalt wir unserer postmigrantischen Gesellschaft verdanken, dazu lud fünfzehn Jahre lang das TV-Magazin PUZZLE im Bayerischen Fernsehen ein. Gestartet war es 2008, mit einem innovativen Konzept, das damals seinesgleichen suchte – und – soweit ich weiß – noch immer sucht: (…) Gemäß dem“„Pfiat„„Pfiat di PUZZLE!“ – Mehr als nur ein Nachruf … auf das interkulturelle TV-Magazin von Özlem Sarikaya im Bayerischen Fernsehen“ weiterlesen
Zwischen Abseits und Auszeit: Der neue Münchner RomnoPowerClub fördert junge Sinti und Roma
Kicken und Kofferpacken … Hinter diesen beiden alltäglich anmutenden Freizeit-Aktivitäten verbirgt sich im Fall der RomnoPowerClubs ein akribisch durchdachtes Konzept, zugeschnitten auf die Bedürfnisse der jungen Sinti- und Roma in Deutschland: Begegnungen mit VertreterInnen der Mehrheitsgesellschaft im Rahmen sportlicher Ereignisse, Bildungsangebote, sowie Zusammenhalt untereinander und Empowerment in geschütztem Rahmen. Dabei umfasst der Aktivitätenkatalog durchaus auch“Zwischen„Zwischen Abseits und Auszeit: Der neue Münchner RomnoPowerClub fördert junge Sinti und Roma“ weiterlesen
Endgültiges AUS für die von Gaby dos Santos im März 1999 gegründete Kulturplattform jourfixe-münchen!
AUS und VORBEI für die Kulturplattform jourfixe-muenchen nach über zwanzig ereignisreichen Jahren, in denen sie die Münchner Kunst- und Kulturszene mitgeprägt und für die eine oder andere Schlagzeile gesorgt hat! Unvergessen dabei die legendär verrückten Zeit in Wolfi Kornemanns Nachtcafé!!, als „Graffiti Sprayer sich Schlägereien mit den Türstehern lieferten, Miki Theodorakis Bouzouki-Solist musikalische Akzente setzte,“Endgültiges„Endgültiges AUS für die von Gaby dos Santos im März 1999 gegründete Kulturplattform jourfixe-münchen!“ weiterlesen
Jazz, Jasmin und ein „kotzender Hund“ -Reminiszenzen satt an einem Abend in der Jazzbar Vogler
Alles wird anders, aber nichts ändert sich – Dieses Sprichwort bringt meinen Abend in der Jazzbar Vogler auf den Punkt: Seit Corona über uns hereingebrochen ist, haben sich zwar die Öffnungszeiten (18.30h – 23h) und die Anordnung der Livemusik-Sets des Lokals geändert, aber einen Vogler-Abend erlebe ich nach wie vor als veritablen Vogler-Abend, sprich: „Als“Jazz,„Jazz, Jasmin und ein „kotzender Hund“ -Reminiszenzen satt an einem Abend in der Jazzbar Vogler“ weiterlesen
„Ein halb-wahnsinniger Schreibspaziergang“ durch das herbstliche Bogenhausen, im Rahmen der ausklingenden #SchreibResi-Initaitive 2022 der Monacensia, beschrieben von Marianne Wille und kommentiert von Gaby dos Santos
„Ist es nicht interessant, Dinge mal aus einer anderen Perspektive zu betrachten, z. B. einen Stadtteil mit neuen Augen zu sehen?“, fragte sich TZ-Kolumnistin Marianne Wille und führte fort:“ ‚Ein halb-wahnsinniger Schreibspaziergang# wurde mir im Newsletter der Monacensia von den beiden namhaften Schriftstellerinnen Dana von Suffrin und Sandra Hoffmann angeboten – so etwas reizt doch!“„Ein„„Ein halb-wahnsinniger Schreibspaziergang“ durch das herbstliche Bogenhausen, im Rahmen der ausklingenden #SchreibResi-Initaitive 2022 der Monacensia, beschrieben von Marianne Wille und kommentiert von Gaby dos Santos“ weiterlesen
Marie Theres Relins pointierter Appell zum Besetzungsprocedere gegenüber Frauen in Film und TV
„Mein Name ist Marie Theres, ich bin 56 Jahre alt und aufgrund meines Alters in Ihren Augen nicht mehr filmkompatibel.“ So beginnt Marie Theres Relin ihr „offenes Bewerbungsschreiben“ an die „lieben ProduzentInnen, RegisseurInnen, FilmschaffendeInnen“. Was die Schauspielerin, Autorin, Journalistin und Aktivistin in Folge formuliert, trifft so sehr ins Schwarze und liest sich so exemplarisch für“Marie„Marie Theres Relins pointierter Appell zum Besetzungsprocedere gegenüber Frauen in Film und TV“ weiterlesen
Die veruntreute Vita des schwulen Textdichters Bruno Balz – „Kann denn Liebe Sünde sein?“: Mein Bühnenportrait zu den Schilderungen von Balz-Intimus Jürgen Draeger erweist sich als pseudo-biografisches Narrativ zwischen Halbwahrheiten, Lügen und Legenden!
Zweifel daran, ob die Biografie von Bruno Balz tatsächlich deckungsgleich mit den Schilderungen seines Erben und Nachlassverwalters Jürgen Draeger (+ 2020) sei, hatte ich schon länger gehegt, zunehmend mit jedem neuen, mir bis dato unbekannten Detail, das in einem der Interviews auftauchte, die Draeger kontinuierlich im gesamten deutschsprachigen Raum gab. Bildcollage zu Jürgen Drager, u.a.“Die„Die veruntreute Vita des schwulen Textdichters Bruno Balz – „Kann denn Liebe Sünde sein?“: Mein Bühnenportrait zu den Schilderungen von Balz-Intimus Jürgen Draeger erweist sich als pseudo-biografisches Narrativ zwischen Halbwahrheiten, Lügen und Legenden!“ weiterlesen
„Final Curtain für das Rockmuseum München“ aus der Linsenperspektive von Sigi Müller, der einen letzten, nostalgisch anmutenden Stadtspaziergang für seine AZ-Kolumne dorthin unternommen hat
Die Formulierung „den Umzug rocken“, mit der Fotograf Sigi Müller in seiner heutigen AZ-Kolumne den Auszug des Rockmuseums München aus dem Olympiaturm umschreibt, mutet eher als Euphemismus des Tages an, denn was sich tatsächlich in der Fotoreportage abspielt, ist nicht weniger, als das Ende einer Ära! Rockmuseum Abbau München Fotos Sigi Müller 04.01.22 Bei Durchsicht“„Final„„Final Curtain für das Rockmuseum München“ aus der Linsenperspektive von Sigi Müller, der einen letzten, nostalgisch anmutenden Stadtspaziergang für seine AZ-Kolumne dorthin unternommen hat“ weiterlesen
ZIRKA – Zentrum für interdisziplinäre Raum- und Kulturarbeit: Erste neue Nutzer für „Halle 23“ im Kreativlabor nach einiger Aufregung in 2021 – Pressetext, Video-Clips und weiterführende Links
Ein wenig erschlagen von soviel kreativer Fülle fühle ich mich schon, nachdem ich zu vorliegendem Pressetext nachrecherchiert habe. Aber mehr noch fühle ich mich davon elektrisiert, zumal ich konzeptionelle Ansätze wiederfinde, die mir schon lange ein Anliegen waren. Insbesondere das – meiner Meinung nach unverzichtbare – interdisziplinäre Arbeiten in Kunst und Kultur schlägt sich bereits“ZIRKA„ZIRKA – Zentrum für interdisziplinäre Raum- und Kulturarbeit: Erste neue Nutzer für „Halle 23“ im Kreativlabor nach einiger Aufregung in 2021 – Pressetext, Video-Clips und weiterführende Links“ weiterlesen
Sergej Djagilew und die Magie seiner „Ballets Russes“ präsentiert im Jahreskalender 2021 von MIR – dem Zentrum russischer Kultur in München
Man muss nicht zwingend über eigenes Geld verfügen, solange man nur genug für eine Vision entbrennt … Dieses Credo bestätigt auf eindrucksvolle Art der Werdegang von Sergej Djagilew, der Schöpfer der bis heute sagenumwobenen Ballets Russes. Das galt für seine Anfänge als visionärer Impresario ebenso, wie für sein weiteres Leben, womit er sich in die“Sergej„Sergej Djagilew und die Magie seiner „Ballets Russes“ präsentiert im Jahreskalender 2021 von MIR – dem Zentrum russischer Kultur in München“ weiterlesen
Benefiz-Gala 2021 am 16.12./20.15h in TV und Internet: „Tech meets Art“ unterstützt Kunst und Kultur in Krisenzeiten
Ein abruptes AUS für die Bethlehem-Rallye der Kunst und Kulturschaffenden auch in diesem Jahr! Daher haben sich die Initatoren von „Tech meets Art“, Oliver Zeller und Martin Weinel auch 2021 wieder zu einer Benefiz-Gala entschlossen.
„Viel Gluck mit die Bücher“: Ein Berliner Buch-Schaufenster für unabhängige Verlage, vorgestellt von Thomas Zehender/danube books Verlag
„Viel Gluck mit die Bücher“ wünscht ein US-Kommilitone dem späteren Verleger Peter Graf. Jahre später benennt der seinen Buchladen – nur für unabhänige Verlage – nach diesem Gruß in Holperdeutsch …
Paris 2021: Momentaufnahme eines Gipfeltreffens französischer TheaterliteratInnen zu Ehren von Eva Giesel (LITAG Theaterverlag München), begleitet von René Heinersdorff, Mehrfachintendant und neuer Chef der Komödie im Bayerischen Hof
V.li: Gastgeberin Suzanne Sarquier – Violaine Arsac – Benoît Solès – René Heinersdorff – Eva Giesel – Sébastien Castro – Antoine und Caroline, Mitarbeiter der Agence Drama Vorne: Salomé Lelouch, Paris, Agence Drama, im November 2021 Gepackte Koffer gehören zur Lebensrealität von Eva Giesel, Inhaberin des Litag Theaterverlags in München, da sie permanent den deutschen,“Paris„Paris 2021: Momentaufnahme eines Gipfeltreffens französischer TheaterliteratInnen zu Ehren von Eva Giesel (LITAG Theaterverlag München), begleitet von René Heinersdorff, Mehrfachintendant und neuer Chef der Komödie im Bayerischen Hof“ weiterlesen
6.12.2021/20h: Künstlerkreis Kaleidoskop präsentiert von Chanson-Poet Csaba Gal, mit: Musikkabarettistin Viktoria Lein, Textzüchterei Jan-Eike Hornauer, Autorin Ute Bronder, Songwriter Robespierre, Kabarettist Da Mane, Wirtshaus am Hart/München
Zum Glück meldet sich der Künstlerkreis Kaleidoskop mit einem Special zum Sankt Nikolaus zurück! Denn was wäre die Kunst- und Kulturszene einer Stadt ohne ihre Künstlerzirkel? Bilden sie doch die Grundlage für Viele und Vieles, was einige Zeit später Einzug auf den großen, größeren oder ganz großen Bühnen, Clubs und Verlagen hält. Zudem eignen sie“6.12.2021/20h:„6.12.2021/20h: Künstlerkreis Kaleidoskop präsentiert von Chanson-Poet Csaba Gal, mit: Musikkabarettistin Viktoria Lein, Textzüchterei Jan-Eike Hornauer, Autorin Ute Bronder, Songwriter Robespierre, Kabarettist Da Mane, Wirtshaus am Hart/München“ weiterlesen
Ein Leben für die Bühne: Eva Giesel und ihr Litag Theaterverlag München in der Maximilianstraße – Gastbeitrag von Renée Rauchalles
Was macht und wie funktioniert ein Theaterverlag, wie kommen die Stücke ans Theater? Um das zu erfahren, besuche ich Eva Giesel in ihrem Büro in der Maximlianstraße in München und staune: Es gibt kaum Bücherregale. Heute werden Texte online verschickt, denn man hat nur die Rechte für die Erstellung des Arbeitsmaterials für Bühnenaufführungen und keine“Ein„Ein Leben für die Bühne: Eva Giesel und ihr Litag Theaterverlag München in der Maximilianstraße – Gastbeitrag von Renée Rauchalles“ weiterlesen
