Literarische Frauenpower im Moosacher Pelkovenschlössl vom 24. bis 26. November 2017: Zur Jahrestagung der Autorinnenvereinigung ein Beitrag von Sprecherin und Autorin Maria Jolanda Boselli

„Lesen ist Silber, Schreiben ist Gold“, lautet der Titel einer Veranstaltung der diesjährigen Tagung 2017 der Autorinnenvereinigung, die erstmals in München stattfindet, aber er benennt ebenso gut, was die Autorinnenvereinigung seit Jahren motiviert. Dabei handelt es sich um den einzigen Zusammenschluss deutschsprachiger Autorinnen und  internationales Netzwerk für Schriftstellerinnen aller Genres, die in deutscher Sprache schreiben und publizieren.“Literarische„Literarische Frauenpower im Moosacher Pelkovenschlössl vom 24. bis 26. November 2017: Zur Jahrestagung der Autorinnenvereinigung ein Beitrag von Sprecherin und Autorin Maria Jolanda Boselli“ weiterlesen

„Nicht die Bequemen verteidigen die Demokratie …“ Eindrücke zur Verleihung des Georg–Elser–Preises 2017 an Ernst Grube

Zum Abschluss eines hochemotionalen Festakts las Ernst  Grube der Stadt München, die ihn soeben mit dem Georg-Elser-Preis 2017 ausgezeichnet hatte, freundlich die Leviten. „(…) Ernst Grube war und ist immer auch unbequem. Aber es sind nicht die Bequemen, die die Demokratie verteidigen. (…)“ hieß es ja auch unter anderem in der Begründung der Jury … Ernst Grube“„Nicht„„Nicht die Bequemen verteidigen die Demokratie …“ Eindrücke zur Verleihung des Georg–Elser–Preises 2017 an Ernst Grube“ weiterlesen

„Ich bekomme soviel zurück“- Ein Gespräch mit Petra Windisch de Lates, Mitbegründerin (1989) und Vorstand der Deutschen Lebensbrücke e.V. und der Jazzmusiker Initiative/Jazzfest München sowie Kuratorin der Künstlerhaus-Reihe „jazz & beyond“

Eine strahlende Erscheinung ist sie… – und immer schon gewesen, seit sie mir vor 40 Jahren erstmals im Jazzlokal „Kleines Rondell“ begegnete. Damals studierte sie Biologie und kellnerte in Jenny’s Place, einem weiteren Jazz-Club, unter Ägide von Sängerin Jenny Evans. Ein paar Jahre später sah ich Petra zu meiner großen Überraschung im TV wieder, als“„Ich„„Ich bekomme soviel zurück“- Ein Gespräch mit Petra Windisch de Lates, Mitbegründerin (1989) und Vorstand der Deutschen Lebensbrücke e.V. und der Jazzmusiker Initiative/Jazzfest München sowie Kuratorin der Künstlerhaus-Reihe „jazz & beyond““ weiterlesen

„We Are All The Same“ – Blick hinter die Kulissen eines ungewöhnlichen Projekts von Fotokünstler Dirk Schiff

„We All The Same“ ist ein Titel mit einer eindeutigen, fast banalen Aussage, der aber schon beim zweiten Hinsehen aneckt! Wir sind doch nicht alle gleich? V.li.: Serena/ehrenamtliche Flüchtlingshelferin, Sahra Wagenknecht/Politikerin DIE LINKE, Anuj Sharma/Designer, Darlington/Flüchtling Im Gegenteil, es lebe der Individualismus, beseelt wie wir gerade hierzulande vom Zeitgeist der Ichbezogenheit sind. Und tatsächlich zeichnet“„We„„We Are All The Same“ – Blick hinter die Kulissen eines ungewöhnlichen Projekts von Fotokünstler Dirk Schiff“ weiterlesen

„Milton’s Tower – oder die schönheit der dinge“ – Besuch bei Proben zum inklusiven Bühnenstück der Freien Bühne München

j „Das ist unser Leuchtturm und er ist wunderschön, weil hier das Gras unter all den Sternen leise schläft.“ heißt es im Theaterstück „MILTON’S TOWER – oder die schönheit der dinge“. Schauspielerin Magdalena Meier Die Poesie der obigen Zeilen steht für den Zauber, der die aktuelle Produktion der Freien Bühne München prägt. Den Text geschrieben“„Milton’s„„Milton’s Tower – oder die schönheit der dinge“ – Besuch bei Proben zum inklusiven Bühnenstück der Freien Bühne München“ weiterlesen

Arrivederci, servus Theodora „Dorli“ Diehl! Abschied von der sanften Matriarchin eines Münchner Künstlerklans

Zum Abschied in der überfüllten Aussegnungshalle sang der Schlossherr von Weitersroda, der Liedermacher, Kabarettist und Polit-Aktivist Prinz Chaos II. alias Florian Kirner, noch einmal das berühmte Lied „I hab die schönen Maderln net erfunden …“ für seine Großmutter Theodora „Dorli“ Diehl. Geschrieben hatte es einst ihr Vater, Theo Prosel, in einer einzigen Nacht in der Künstlerkneipe Simplicissimus in München,“Arrivederci,„Arrivederci, servus Theodora „Dorli“ Diehl! Abschied von der sanften Matriarchin eines Münchner Künstlerklans“ weiterlesen

Herbergssuche – Münchner Muslime seit Mai auf der Suche nach einem Gebetsraum

Jesuiten bieten Münchner Musliminnen und Muslimen für ihr Freitagsgebet Raum in der Michaelskirche … Diese Meldung im Mai 2017 klang erst einmal sehr berührend, setzte sie doch ein Zeichen für wahrhaftige interkonfessionelle Solidarität, wie sie gerade jetzt nur wünschenswert sein kann.Soweit so gut und schön, doch diese Schlagzeile steht auch für ein  für die Münchner“Herbergssuche„Herbergssuche – Münchner Muslime seit Mai auf der Suche nach einem Gebetsraum“ weiterlesen

„Selbstverglorifizierendes Geschmatze“ – Verbitterung in der Münchner Sinti & Roma Community nach der Gedenkfeier zum ersten Jahrestag des OEZ-Anschlags

Als „selbstverglorifizierende Geschmatze“ kritisiert Oliver Stey die Reden von Ministerpräsident Horst Seehofer und Oberbürgermeister Dieter Reiter zum Jahrestag des Anschlags am Münchner OEZ. Oliver  entstammt der Zirkus-Familie Stey, bezeichnet sich sich daher selbst als „Gaukler und Komödiant bzw. Reisender“ und zählt somit, wie Sinti, Roma und Jenische, zu einer der Volksgruppen innerhalb unserer Stadtgesellschaft, die“„Selbstverglorifizierendes„„Selbstverglorifizierendes Geschmatze“ – Verbitterung in der Münchner Sinti & Roma Community nach der Gedenkfeier zum ersten Jahrestag des OEZ-Anschlags“ weiterlesen

Die Liebe zu ihrer Mutter kostete sie mit 16 Jahren das Leben! Die Geschichte hinter den Stolpersteinen von Rosa Mittereder und Tochter Erna Wilhelmine – Klartext von Drehbuch/Autor Peter Probst

Sie sank dahin, ein Hauch von Gold, violetten hingemäht, gedenkt in einem Gedicht die Auschwitz Überlebende und Künstlerin Rachel Knobler ihrer mit sieben Jahren von den Nazis ermordeten Schwester … Ein solcher Hauch goldenen Gedenkens legte sich am 27. Juni 2017 über eine (weitere) Reihe Münchner Hauseingänge, aus denen man einst Mitbürger_Innen auf eine Reise -„Die„Die Liebe zu ihrer Mutter kostete sie mit 16 Jahren das Leben! Die Geschichte hinter den Stolpersteinen von Rosa Mittereder und Tochter Erna Wilhelmine – Klartext von Drehbuch/Autor Peter Probst“ weiterlesen

Somewhere Over The Rainbow in München … Zur Einweihung des Bodendenkmals für die in der NS-Zeit verfolgten Schwulen und Lesben mit einem Hintergrund-Vortrag des Historikers Albert Knoll, Forum Queeres Archiv München

Für Stadtrat Thomas Niederbühl der Rosa Liste stellte diese städtische Zeremonie mit Sicherheit eine Sternstunde dar: In pastelligen Farben, in bewusster Anlehnung an den Regenbogen, erinnert ab sofort ein Bodendenkmal der Künstlerin Ulla von Brandenburg an die in der NS-Zeit verfolgten Schwulen und Lesben in München! Wie Thomas Niederbühl in seiner Ansprache erzählte, währte sein Kampf für“Somewhere„Somewhere Over The Rainbow in München … Zur Einweihung des Bodendenkmals für die in der NS-Zeit verfolgten Schwulen und Lesben mit einem Hintergrund-Vortrag des Historikers Albert Knoll, Forum Queeres Archiv München“ weiterlesen

Künstlerisch „dazwischen“ – nicht „daneben“! Zur Dankesrede von Autorin Gunna Wendt, Schwabinger Kunstpreisträgerin 2017

Neben Schauspieler Thorsten Krohn und Wolfgang Schlick mit seiner Express Brass Band, war es unser jourfixe-Mitglied Gunna Wendt, die den diesjährigen Schwabinger Kunstpreis erhielt, persönlich überreicht von einem wie immer geistreich launigen Kulturreferenten Hans-Georg Küppers. Autorin Gunna Wendt mit Hans-Georg Küppers, Kulturreferent der Landeshauptstadt München, Foto: SPD-Stadtrat Haimo Liebich Gunna, seit letztem Jahr auch Mitglied“Künstlerisch„Künstlerisch „dazwischen“ – nicht „daneben“! Zur Dankesrede von Autorin Gunna Wendt, Schwabinger Kunstpreisträgerin 2017″ weiterlesen

Gottes verstoßene Kinder? – Über die Vereinbarkeit von Homosexualität und Spiritualität, Gastbeitrag von Jon Michael Winkler > Teil 1: Die Bibel unterm Regenbogen

„Du liebst alles, was ist, und verabscheust nichts von allem, was du gemacht hast, denn hättest du etwas gehasst, so hättest du es nicht geschaffen. Wie könnte etwas ohne deinen Willen Bestand haben, oder wie könnte etwas erhalten bleiben, das nicht von dir ins Dasein gerufen wäre? Du schonst alles, weil es dein Eigentum ist,“Gottes„Gottes verstoßene Kinder? – Über die Vereinbarkeit von Homosexualität und Spiritualität, Gastbeitrag von Jon Michael Winkler > Teil 1: Die Bibel unterm Regenbogen“ weiterlesen

Im Schatten der Laterne – Nachlese zur Aufführung des „Lili Marleen“-Historicals in der Hanns-Seidel-Stiftung München im Mai 2017

Am Ende war das Publikum eingeladen, selbst „Lili Marleen“ zu singen, an der Gitarre begleitet von Artur Kolbe, Referatsleiter bei der Hanns-Seidel-Stiftung und Gastgeber des Abends, von dem auch die Idee stammte. Artur Kolbe, Referatsleiter bei der HSS und Gastgeber des Abends; Foto: Julia Forbes Zugegebenermaßen: Im Vorfeld stand ich diesem Vorhaben ziemlich skeptisch gegenüber – Publikumsreaktionen“Im„Im Schatten der Laterne – Nachlese zur Aufführung des „Lili Marleen“-Historicals in der Hanns-Seidel-Stiftung München im Mai 2017″ weiterlesen

Gründe zur Absage der Tagung in der Evangelischen Akademie in Tutzing: Kommentar zum SZ-Artikel 21.4. und Nachtrag zum Blogbeitrag 20.4.

Nach Absage bzw. „Vertagung“ der Tagung „Nahost-Politik im Spannungsdreieck: Israelisch-palastinensische Friedensgruppen als Lernorte für deutsche Politik!“ nun, via SZ-Artikel vom 21.4.17,  geht es nun um die Gründe, die zur Absage einer Veranstaltung geführt haben, bei welcher der Dialog und das gemeinsame palästinensisch-israelische Ringen um Frieden im Vordergrund gestanden wäre. Mit der Evangelischen Akademie in Tutzing als“Gründe„Gründe zur Absage der Tagung in der Evangelischen Akademie in Tutzing: Kommentar zum SZ-Artikel 21.4. und Nachtrag zum Blogbeitrag 20.4.“ weiterlesen

Absage der Tagung „Nahost-Politik im Spannungsdreieck: Israelisch-palastinensische Friedensgruppen als Lernorte für deutsche Politik?“

Dass Versöhnung möglich ist, zeigen die israelisch-palästinensischen Friedensgruppen, die auf Augenhöhe zusammenarbeiten und sich um Ausgleich der Interessen bemühen. Ihre VertreterInnen haben wir nach Tutzing eingeladen und wollen herausfinden, was von ihnen zu lernen ist (…), formulierte auf ihrer Homepage die Evangelischen Akademie in Tutzing. in ihrer Einladung zu obiger Tagung. Für den 12. bis 14″Absage„Absage der Tagung „Nahost-Politik im Spannungsdreieck: Israelisch-palastinensische Friedensgruppen als Lernorte für deutsche Politik?““ weiterlesen

ELLA FITZGERALD – Von der Obdachlosen zur Millionärin – Zum 100. Geburtstag der „First Lady of Swing“ ein Portrait von Marcus A. Woelfle

„Eines Abends machte ich einen Bummel durch Harlem und geriet zufällig in den Savoy Ballroom“, so erinnerte sich Mary Lou Williams, in den 30er Jahren die First Lady des Jazz. “Als ich ein paar Runden getanzt hatte, hörte ich plötzlich eine Stimme, die mir kalte Schauer über den Rücken jagte. Ich hatte nie gedacht, dass“ELLA„ELLA FITZGERALD – Von der Obdachlosen zur Millionärin – Zum 100. Geburtstag der „First Lady of Swing“ ein Portrait von Marcus A. Woelfle“ weiterlesen

Vom Wirtschaftswunder in die Unsterblichkeit: Die Malerin Magda Bittner-Simmet und ihr Schwabinger Ateliermuseum

„Sei wie das Veilchen im Moose, sittsam, bescheiden und fein …“ so lautete ein beliebter Eintrag in die Poesie-Alben meiner Generation. Ich bin Jahrgang 1958. Der Feminismus steckte da noch in den Kinderschuhen und mir wäre daher nicht in den Sinn gekommen, es doch besser mit der „stolzen Rose“ zu halten, „die immer bewundert will“Vom„Vom Wirtschaftswunder in die Unsterblichkeit: Die Malerin Magda Bittner-Simmet und ihr Schwabinger Ateliermuseum“ weiterlesen

„That’s It“ – Gedanken und Reminiszenzen zum Tod von SPD-Politiker Horst Ehmke

„Toni Netzle … ja das ist schon endlos lange her. In Tonis Simpel traf sich alle Welt und wurde dabei zu einer anderen Welt: Bunter, lockerer, toleranter …“ Es war ein damals schon unendlich müde klingender, zurück gezogen lebender HORST EHMKE, der mir 2012 obige Aussagen zu Toni Netzle und ihrem Alten Simpl ins Telefon diktierte.“„That’s„„That’s It“ – Gedanken und Reminiszenzen zum Tod von SPD-Politiker Horst Ehmke“ weiterlesen

„Nur mit dem Herzen sieht man gut!“​ Vom Umgang mit Bildender Kunst und zur Eröffnungsrede von MKG-Präsident Nikos W. Dettmer zur Jahresausstellung 2017

Der Kaiser ist nackt, dennoch jubelt das Volk ihm und insbesondere seinem neuen, angeblich maßgeschneiderten Outfit zu. Zwei Hochstapler haben ihnen versichert, dass NUR die Klugen des Kaisers neue Kleider würden wahrnehmen können. Unter diesen Umständen ziehen es alle Bürger vor, den neuen Look ihres Souveräns mit Begeisterung zu quittieren, gerade weil sie nichts sehen.“„Nur„„Nur mit dem Herzen sieht man gut!“​ Vom Umgang mit Bildender Kunst und zur Eröffnungsrede von MKG-Präsident Nikos W. Dettmer zur Jahresausstellung 2017″ weiterlesen

Vom Kreativ-Wirtschaften in der vogelfreien Künstlerszene – Zum Gespräch mit Jürgen Enninger, Leiter des Kompetenzteams für Kultur – und Kreativwirtschaft der Landeshauptstadt München

„Jeder will ein großer Schauspieler sein, aber keiner ein kleiner Bühnenarbeiter,“ schreibt Ephraim Kishon in einer Episode aus seiner Satirensammlung „Kein Applaus für Podmanitzki“. Sie handelt vom „Tingel-Tangel“ Schauspieler Jarden Podmanitzki, „dem (sinngem.) berühmtesten Unbekannten“ seiner Zunft, dessen Narzißmus vor dem stoischen, da gewerkschaftlich abgesicherten Selbstverständnis des Kulissenschiebers Mundek kapitulieren muss. Podmanitzki ist so sehr“Vom„Vom Kreativ-Wirtschaften in der vogelfreien Künstlerszene – Zum Gespräch mit Jürgen Enninger, Leiter des Kompetenzteams für Kultur – und Kreativwirtschaft der Landeshauptstadt München“ weiterlesen