Eigentlich hatte ich Komponist Jon Michael Winkler darum gebeten, in einigen Zeilen seine Eindrücke des neues Werks von Michaela Dietl – „Requiem – Gedenken in Liebe, ein Tango“ – zu schildern. Tatsächlich aber hat ihn die Musik derart inspiriert, dass daraus, wie Winkler es bezeichnet, „eine persönliche Rhapsodie“ entstanden ist, eine Rhapsodie in Worten, die einen direkt in die“Jeder„Jeder Handgriff ein Gebet – Michaela Dietls „Requiem“ aus Sicht ihres Musiker-Kollegen Jon Michael Winkler“ weiterlesen
Autor-Archive:Gaby dos Santos
Vom Gschdanzl zum Requiem – Tonkünstlerin Michaela Dietl, Portrait und Interview
„(…) geprägt durch ihre Heimat, ist das Bayerische ihre Sprache und sie gibt ihm seine Schönheit zurück,“ schrieb Petra Finsterle, vom Club Voltaire München, über die bayerische Tonkünstlerin Michaela Dietl. Wobei die Stücke, die sie singt und spielt, fast ausschließlich aus eigener Feder stammen. An der LMU hat sie Germanistik, Philosophie und Geschichte studiert, auf den Straßen Europas das Musizieren und“Vom„Vom Gschdanzl zum Requiem – Tonkünstlerin Michaela Dietl, Portrait und Interview“ weiterlesen
„Sepp Werkmeister, Doyen der deutschen Jazzfotografen“ – von Marcus A. Woelfle
Der Fotograf Sepp Werkmeister zählt zu den wichtigsten deutschen Bildchronisten des Jazz. Anlässlich seines 85. Geburtstags lud ihn Marcus A. Woelfle als Studiogast in seine radioJazznacht auf BR 2 und hielt in Folge einige der vielen Reminiszenzen und Anekdoten Werkmeisters in nachstehendem Beitrag fest: Sepp Werkmeister,radioJazzNacht März 2016, Foto: Marcus Woelfle Louis Armstrong, Miles Davis,“„Sepp„„Sepp Werkmeister, Doyen der deutschen Jazzfotografen“ – von Marcus A. Woelfle“ weiterlesen
Zwischen „Europäischen Identitäten“ und nationaler Identität – Im Gespräch mit Dr. Roland Jerzewski, ESM
Anfang der 70er Jahre in den Dolomiten: Schülerinnen und Schüler Europäischer Schulen sind aus Brüssel, Luxemburg, Karlsruhe und Varese zu einem Ski-Urlaub angereist, indirekt gesponsert von Europäischen Forschungszentren und Institutionen, bei denen ihre Väter überproportional gut im Brot stehen, gemessen an den normalen Gehältern in den Herkunftsländern. Es ist schon später am Abend und man hat“Zwischen„Zwischen „Europäischen Identitäten“ und nationaler Identität – Im Gespräch mit Dr. Roland Jerzewski, ESM“ weiterlesen
Verliehen aber nicht vergeben – Zwischen Posse und Politikum: Vom Ende des Münchner Anita-Augspurg-Preises 2015
„Wenn die israelitische Kultusgemeinde die Vergabe des Preises als Angriff sieht, steht es uns angesichts unserer Geschichte gut an, das ernst zu nehmen“, sagte Fraktionschef Hans Podiuk. Damit ließ die CSU die Preisverleihung platzen (…), schrieb SZ.de zur Aberkennung des Anita-Augspurg-Preises 2015 an die Münchner Gruppe der Internationalen Frauenliga für Frieden und Freiheit (> IFFF). Der Preis wird zu Ehren“Verliehen„Verliehen aber nicht vergeben – Zwischen Posse und Politikum: Vom Ende des Münchner Anita-Augspurg-Preises 2015“ weiterlesen
Letzter Gig: Ein Rückblick zum 5. Todestag von Jazz-Geiger Hannes Beckmann
Die letzte Bühne von Jazzgeiger und Komponist Hannes Beckmann, lag im vorderen Bereich des Saales, war in warmes Licht getaucht und mit Blumen geschmückt. Zwischendrin stand der Sarg, den ich aber nicht wirklich mit Hannes in Bezug zu bringen vermochte. Zu sehr hatte mich die Nachricht seines Todes überrascht, ja schockiert. Von der Verschlechterung seines Zustands in den“Letzter„Letzter Gig: Ein Rückblick zum 5. Todestag von Jazz-Geiger Hannes Beckmann“ weiterlesen
„Wo bitte geht’s zu Buch und Bühne?“ Persönliche Reminiszenzen zum Künstlerkreis Kaleidoskop, kombiniert mit einer Chronik von Bernhard Ganter
Jeder, den es in die Welt der Literatur, Malerei oder auf jene Bretter verschlagen hat, die die Welt bedeuten und auch der, der meint, vom Schicksal auf dem Weg dorthin aufgehalten worden zu sein, teilt eine Erfahrung: Schon als Kind verzückte man wahlweise oder en bloc Familie, Lehrer, kurzum das unmittelbare Umfeld mit künstlerischen Darbietungen derart,“„Wo„„Wo bitte geht’s zu Buch und Bühne?“ Persönliche Reminiszenzen zum Künstlerkreis Kaleidoskop, kombiniert mit einer Chronik von Bernhard Ganter“ weiterlesen
„Der Ewigkeit verpflichtet“ – Der russische Komponist Georgi Swiridow (1915 – 1998)
Ein Zeitzeugengespräch mit dem Komponisten Vladimir Genin, geführt und niedergeschrieben sowie durch Hörbeispiele ergänzt von Jon Michael Winkler, Musiker und KomponistRedaktion und Text-Gestaltung: Gaby dos Santos Anmoderation der Swiridow-Gala: Tatjana Lukina, Arthur_Galiandin „Georgi Swiridow? Nie gehört ..!“ – Mit dieser Wissenslücke steht man hier in Deutschland alles andere als alleine da. Auch mir ging es kürzlich so! Auf“„Der„„Der Ewigkeit verpflichtet“ – Der russische Komponist Georgi Swiridow (1915 – 1998)“ weiterlesen
Herzogin Sophie Charlotte – Eine Frau, die zu früh lebte
‚Emanzipiert, für geisteskrank erklärt, entmündigt. Herzogin Sophie Charlotte war mit König Ludwig II. verlobt, heiratete einen französischen Adligen und wollte diesen dann für einen bürgerlichen Arzt verlassen‘. Biograf Christian Sepp über eine Frau, die zu früh lebte“, resümiert Oliver Das Gupta nach einem SZ-Interview mit dem Autor. Die Rede ist von Sophie Charlotte – Sisis leidenschaftliche Schwester – So lautet“Herzogin„Herzogin Sophie Charlotte – Eine Frau, die zu früh lebte“ weiterlesen
„Und ich gehe heute noch“ – Vom Ausstieg ins Leben der Künstlerin Naomi Isaacs
An einem Sonntag Mittag 1984 saß Sekretärin Naomi Isaacs im Biergarten des Wirtshaus Am Gehrenberg. Sie erinnert sich – sinngemäß: „Ich saß unter Kastanienbäumen und genoss eine Stimmung, die der an schönen Sommertagen glich, mit Vogelgezwitscher und dem Lärmen spielender Kinder, während die Erwachsenen ihren Kaffee tranken. Es war einer dieser seltenen, absolut klaren Tage, an“„Und„„Und ich gehe heute noch“ – Vom Ausstieg ins Leben der Künstlerin Naomi Isaacs“ weiterlesen
Lili Marleen untot im Simpl – Wie Toni Netzle und ich Freundinnen wurden …
Wäre Lale Andersen dem Alten Simpl nicht ein Leben lang verbunden geblieben, ebenso wie deren legendären Wirten, erst Theo Prosel und später Toni Netzle , dann hätte ich Toni niemals kennen lernen dürfen. Das Leben nimmt oft seltsame Wendungen, führt zusammen und trennt dann wieder. Beispielhaft dafür steht die Geschichte, die ich heute in meinem Blog“Lili„Lili Marleen untot im Simpl – Wie Toni Netzle und ich Freundinnen wurden …“ weiterlesen
Terry Swartzbergs Steine des Anstoßes
In der Reihe „Nymphenburger Gespräche“, veranstaltet von diversen Institutionen, die sich für interkulturellen und interreligiösen Dialog einsetzen, stand heute Abend ein Gespräch mit Terry Swartzberg auf dem Programm, seines Zeichens Journalist, PR-Fachmann, Autor, Aktivist etc. …Abgesehen davon, dass der interkulturelle und interreligiöse Dialog für mich generell ein wichtiger Aspekt ist, freute ich mich, in diesem besonderen Rahmen mehr“Terry„Terry Swartzbergs Steine des Anstoßes“ weiterlesen
„Ich bin ganz Verlangen, ganz Gefühlsausbruch …“ zum 100. Todesjahr von Alexander Skrjabin
Das Bekenntnis des Komponisten Alexander Skrjabin zu großer Emotionalität, die sich im Titel der Gedenkveranstaltung wiederspiegelt, hatte mich schon im Vorfeld neugierig auf den Konzert-Abend in der Münchner Seidlvilla gestimmt. Geladen hatte das russische Kulturzentrum MIR, anlässlich des 100. Todesjahres des Komponisten. Selbst Künstlerin, darüber hinaus mit einer Affinität zu dem, was gemeinhin als „russische Seele““„Ich„„Ich bin ganz Verlangen, ganz Gefühlsausbruch …“ zum 100. Todesjahr von Alexander Skrjabin“ weiterlesen
Die Cajuns in Louisiana: Geschichte, Kultur, Musik in Text, Bildern und Hörbeispielen sowie Michael Benteles American Cajun, Blues & Zydeco-Festival
1981 – Der Hollywood-Streifen Southern Comfort zeigt Gemetzel ohne Ende in den Sümpfen Louisianas. Schließlich verschlägt es zwei Überlebende in eine abgelegene Ortschaft. Hier wird nicht getötet, sondern zum Tanz aufgespielt … Parlez nous à boire, heißt der Song, der im altertümlichen Französisch des 18 Jahrhunderts gehalten ist. Unter den Kino-Besuchern befindet sich ein junger Musiker, Schauspieler“Die„Die Cajuns in Louisiana: Geschichte, Kultur, Musik in Text, Bildern und Hörbeispielen sowie Michael Benteles American Cajun, Blues & Zydeco-Festival“ weiterlesen
„Kommt herbei zu einem gleichen Wort zwischen uns …“ Muslimisches Leben in München als gesellschaftliche Chance
„Wir brauchen Kulturdolmetscher“, sagte der SPD-Parteivorsitzende Sigmar Gabriel in einer Rede in Mainz; man könne schließlich nicht erwarten, dass jeder Flüchtling gleich ein lupenreiner „Verfassungspatriot“ sei. Diesbezüglich jedoch könnten unsere Mitbürgerinnen und Mitbürger mit Migrationshintergrund wertvolle Hilfestellung leisten. Mitglieder der „Flüchtlingshilfe Muenchner Muslime“ beim Großeinkauf von Socken, Quelle: FMM Und das tun sie auch längst,“„Kommt„„Kommt herbei zu einem gleichen Wort zwischen uns …“ Muslimisches Leben in München als gesellschaftliche Chance“ weiterlesen
„Herr und Frau Müller heißen anders“ – Zeitzeugen des Oktoberfest-Attentats erinnern sich
Wo war ich und wo warst Du, als am 26. September 1980 die Bombe explodierte? Als 1980, mitten das geschäftige Treiben aus Spaß, Tradition und Kommerz die Tragödie hereinbrach, legte sich über die Betriebsamkeit des größten Volksfests der Welt eine dumpfe Stimmung. Tiefes Mitleid für die Opfer, 13 Tote und 211 Verletzte, 68 davon schwer, mischte sich mit Abscheu über“„Herr„„Herr und Frau Müller heißen anders“ – Zeitzeugen des Oktoberfest-Attentats erinnern sich“ weiterlesen
Sherpas – ein wunder Nabel im Wohlstandsbauch des Everest Tourismus Betrachtungen und ergänzende Fakten zum Dokumentarfilm „Sherpas – Das Beben am Dach der Welt“ von Gábor Halász
„Der Everest ist zu einem Spielplatz der Reichen verkommen!“ Jamling Tenzing Norgay Dies äußert Sherpa Jamling Tenzing Norgay im Dokumentarfilm und fügt hinzu: „Das hätte meinem Vater nicht gefallen!“ Jamling gehört dem Volk der Sherpas an und ist der Sohn des legendären Tenzing Norgay, der 1953, zusammen mit Edmund Hillary, als erster Mensch den Everest bestieg. Die damalige Erstbesteigung war von symbiotischem“Sherpas„Sherpas – ein wunder Nabel im Wohlstandsbauch des Everest Tourismus Betrachtungen und ergänzende Fakten zum Dokumentarfilm „Sherpas – Das Beben am Dach der Welt“ von Gábor Halász“ weiterlesen
Plötzlich Rentnerin! Herbstliche Bestandsaufnahme oder Frühherbst des Lebens?
Seit kurzem habe ich es amtlich, schwarz auf weiß: JETZT BIN ICH RENTNERIN. Zumindest bis Mitte 2017. Weil sich bis dahin ja der Arbeitsmarkt ändern und wieder Jobs auch für Fälle wie mich bieten könnte, zumindest theoretisch. Bis auf Weiteres verschwindet mein Name jedenfalls erst mal aus der Arbeitslosen-Statistik. Eine sicherlich sinnvollere Maßnahme, als so“Plötzlich„Plötzlich Rentnerin! Herbstliche Bestandsaufnahme oder Frühherbst des Lebens?“ weiterlesen
Euros nach Athen tragen ..? Wolfgang Bosbach im Pressegespräch zu Griechenland
Ziemlich zu Anfang des heutigen Pressegesprächs mit Wolfgang Bosbach gab PresseClub Vize Peter Schmalz das Wortspiel „Euros nach Athen tragen“ statt der berühmten „Eulen“ zum besten. Und ja, nach den Ausführungen von Wolfgang Bosbach wird uns das Griechenland-Debakel noch viele Euros kosten, egal ob nun ein Grexit folgt oder neue Verhandlungen zu weiteren Hilfspaketen für“Euros„Euros nach Athen tragen ..? Wolfgang Bosbach im Pressegespräch zu Griechenland“ weiterlesen
Frau Zoff und Gatte Bert … Sommerliche Einblicke in das Stadtarchiv München sowie Vorschau mit Veranstaltungshinweisen zu meinem Griechenland-Blog
1922 ehelichte eine Sängerin namens Marianne Zoff einen Herrn Bertholt Brecht und auf der Heiratsurkunde, die ich gestern betrachten durfte, hatte ein gewisser Lion Feuchtwanger als Trauzeuge unterschrieben … Viel renommiertes Kulturholz für eine Trauung …Dennoch erlangte der Spruch „nomen est omen“ fünf Jahre später bedauerliche Gültigkeit, belegt durch eine Scheidungsurkunde, in der beide Parteien gleichermaßen für“Frau„Frau Zoff und Gatte Bert … Sommerliche Einblicke in das Stadtarchiv München sowie Vorschau mit Veranstaltungshinweisen zu meinem Griechenland-Blog“ weiterlesen
