„Ein nüchternes Bürogebäude mitten in München soll ein ‚Narrenhaus‘ beherbergen?“, lautet die rhetorische Frage im BR-Pressetext zur ARD-Dokumentation „Leben im Madhouse: Ein Ort für Sinti & Roma“. Weiter heißt es: „Madhouse“ nennt sich die Einrichtung, die sich hier um fast 400 Sinti- und Roma-Familien kümmert. Gegründet hat sie der Diplom-Sozialpädagoge Alexander Diepold,der in den 1960er“Alexander„Alexander Diepold: Nonstop engagiert für Sinti & Roma, im Sozial- & Bildungswesen, in Kunst & Kultur: Ein aktualisiertes Portrait“ weiterlesen
Kategorie-Archive: Gesellschaft
„Sinti & Roma“ – thematisiert von Renée Rauchalles in der aktuellen Ausgabe des Kulturmagazins „Literatur in Bayern“
„Erinnern – aber wie?“ Diese Frage stellt das Kulturmagazin Literatur in Bayern in seiner aktuellen Ausgabe (Nr. 152) in den Mittelpunkt. Ein spannendes Thema, das sich hier vielfältig präsentiert. „Erinnerung muss in die Gegenwart hineinwirken!“ fordert dazu Herausgeber Gerd Holzheimer im Editorial. Dem stimmt Malerin und Autorin Renée Rauchalles zu, die mit gleich zwei Beiträgen“„Sinti„„Sinti & Roma“ – thematisiert von Renée Rauchalles in der aktuellen Ausgabe des Kulturmagazins „Literatur in Bayern““ weiterlesen
Todesursache Flucht – Eine unvollständige Liste von Kristina Milz + Anja Tuckermann (Hrsg.), präsentiert zum Weltflüchtlingstag mit Heribert Prantl am DI, 20.6.2023 im Literaturhaus München
Das kontinuierliche Sterben auf den Fluchtrouten nach Europa muss ein Ende haben! Dieses Anliegen stand im Zentrum vieler Veranstaltungen zum gestrigen Weltflüchtlingstag, so auch in München, so auch im Literaturhaus. Den unkontrollierten Zuzug Geflüchteter, den so viele BürgerInnen fürchten (und der AfD daher steten Zuwachs bescheren) beinhaltet dieses Anliegen dabei keineswegs und hat ihn auch“Todesursache„Todesursache Flucht – Eine unvollständige Liste von Kristina Milz + Anja Tuckermann (Hrsg.), präsentiert zum Weltflüchtlingstag mit Heribert Prantl am DI, 20.6.2023 im Literaturhaus München“ weiterlesen
Zwischen Abseits und Auszeit: Der neue Münchner RomnoPowerClub fördert junge Sinti und Roma
Kicken und Kofferpacken … Hinter diesen beiden alltäglich anmutenden Freizeit-Aktivitäten verbirgt sich im Fall der RomnoPowerClubs ein akribisch durchdachtes Konzept, zugeschnitten auf die Bedürfnisse der jungen Sinti- und Roma in Deutschland: Begegnungen mit VertreterInnen der Mehrheitsgesellschaft im Rahmen sportlicher Ereignisse, Bildungsangebote, sowie Zusammenhalt untereinander und Empowerment in geschütztem Rahmen. Dabei umfasst der Aktivitätenkatalog durchaus auch“Zwischen„Zwischen Abseits und Auszeit: Der neue Münchner RomnoPowerClub fördert junge Sinti und Roma“ weiterlesen
W.A. Riegerhofs letzte Münchner Originale – Festgehalten in nostalgischen Momentaufnahmen und reflektiert von Gaby dos Santos
„Messerscharfe Momentaufnahmen besonderer Münchnerinnen und Münchner, in schwarzweiß gehalten, mit einer Prise Nostalgie und gaaanz viel Herz betrachtet.“ „Typisch Riegerhof eben.“ Gaby dos Santos; FB-Post vom 11.5.2023 So lautete mein spontanes Fazit auf Facebook, nach dem Besuch von Riegerhofs Foto-Ausstellung „Die letzten Münchner Originale“. W.A. Riegerhofs „letzte Münchner Originale“ werden liebevoll aufgebaut; Veranstaltungsort ist das“W.A.„W.A. Riegerhofs letzte Münchner Originale – Festgehalten in nostalgischen Momentaufnahmen und reflektiert von Gaby dos Santos“ weiterlesen
Der Ukrainekrieg diskutiert aus weiblicher Perspektive beim Christinnentag 2023 des Forums Kirche und SPD im Bayerischen Landtag; Gastgeberin Diana Stachowitz
Mit einem Sexstreik wollten schon 400 Jahre vor Christus die Frauen um Lysistrata, in der gleichnamigen Komödie des griechischen Dramatikers Aristophanes, ein Ende des Peloponnesischen Krieges erzwingen. Zu Beginn der Neuzeit wiederum griff eine gewisse Johanna von Orleans in den Hundertjährigen Krieg ein, führte den späteren französischen König Karl VII. erst zu einem Sieg über Engländer und Burgunder und später auf“Der„Der Ukrainekrieg diskutiert aus weiblicher Perspektive beim Christinnentag 2023 des Forums Kirche und SPD im Bayerischen Landtag; Gastgeberin Diana Stachowitz“ weiterlesen
Nach der überraschenden Freilassung Benedikt Toths aus lebenslanger Haft am 24.4.2023, folgt jetzt der Kampf um seine komplette Rehabilitierung im Mordfall Charlotte Böhringer („Parkhaus Mord“)
Nach der überraschenden Freilassung von Benedikt „Bence“ Toth aus lebenslanger Haft folgt jetzt der Kampf um seine komplette Rehabilitierung im Mordfall Charlotte Böhringer. „Versäumnisse, Irrtümer und Willkürlichkeiten der Ermittlungsbehörden, des Gerichts und seiner Kontrollinstanzen um den Fall von Benedikt Toth müssen auf den Prüfstand gestellt werden. Unser Ziel ist, eine breite Öffentlichkeit zu erreichen und endlich die“Nach„Nach der überraschenden Freilassung Benedikt Toths aus lebenslanger Haft am 24.4.2023, folgt jetzt der Kampf um seine komplette Rehabilitierung im Mordfall Charlotte Böhringer („Parkhaus Mord“)“ weiterlesen
Auf Zeitstreife durch das Münchner Polizeipräsidium in der Ettstraße: Fotoshooting mit Sigi Müller, außerdem Tonaufnahmen und Meetings für das Historical „Nächster Halt Auschwitz!“
Hinter Gitter und auf die Spuren der Vergangenheit hat mich das Fotoshooting mit Fotograf und AZ-Stadtspaziergänger Sigi Müller geführt (s.a. Titelfoto), gemeinsam mit einer Gruppe Münchner Sinti, die alle beim > Historical > Nächster Halt Auschwitz mitwirken. Das untere Foto zeigt den bekannten Münchner Fotografen vor dem Münchner Polizeipräsidium in der Ettstrasse, neben ihm Wesley“Auf„Auf Zeitstreife durch das Münchner Polizeipräsidium in der Ettstraße: Fotoshooting mit Sigi Müller, außerdem Tonaufnahmen und Meetings für das Historical „Nächster Halt Auschwitz!““ weiterlesen
KAHLSCHLAG AIDS – Präsentation des gleichnamigen Buchs von Christian Noak sowie Gedenkabend für den Schauspieler und Aids-Aktivisten Ernst Häussinger im SUB, dem schwul-lesbischen Kommunikations- und Kulturzentrum
“Alles was lebt wird sterben, alles was stirbt hat einst gelebt.“ Diese einfachen, doch in ihrem Zusammenwirken so eindringlichen Zeilen stammen aus der Neuveröffentlichung KAHLSCHLAG AIDS – Macht und Ohmacht einer Bewährungsprobe. In ihr finden sich Texte zur Rolle von HIV und Aids in der Gesellschaft, zu an AIDS-erkrankten Menschen, ihren Angehörigen und Freunden. Dabei“KAHLSCHLAG„KAHLSCHLAG AIDS – Präsentation des gleichnamigen Buchs von Christian Noak sowie Gedenkabend für den Schauspieler und Aids-Aktivisten Ernst Häussinger im SUB, dem schwul-lesbischen Kommunikations- und Kulturzentrum“ weiterlesen
Aus Anlass von 40 Jahren Zentralrat deutscher Sinti und Roma Reflexionen von Alexander Diepold zu den Festreden des Vorsitzenden Romani Rose und des Publizisten Mehmet Daimagüler
Dieses Jubiläum bildet sicherlich einen Meilenstein in Bezug auf die Bürgerrechte dieser Ethnie in Deutschland, nach wie vor bleibt unsere Mehrheitsgesellschaft jedoch in der Pflicht und gefordert, was die bedingungslose Gleichstellung eines Volkes anbelangt, das seit hunderten von Jahren unter uns lebt – und uns doch so unbekannt geblieben ist. Der Gründung des Zentralrats war“Aus„Aus Anlass von 40 Jahren Zentralrat deutscher Sinti und Roma Reflexionen von Alexander Diepold zu den Festreden des Vorsitzenden Romani Rose und des Publizisten Mehmet Daimagüler“ weiterlesen
Haralampi Oroschakoff: Mit seiner Autobiografie „Das Lächeln des Emigranten“ und der Ausstellung „Prèt à Porter“ (bis 17.1.2023), führt der Künstler in die schwindende Welt von LebensART und Dandytum, mit Ed.Meier München als kongenialer Adresse
Malerei zu Mokassins? Die skeptische Frage stellte sich mir im Vorfeld der obigen Ausstellung des Autors und Malers Haralampi Oroschakoff, denn schon oft habe ich mich wundern müssen, an was für Wände der Mangel an Ausstellungsflächen mitunter auch gelungenste Werke nagelt. In diesem Fall jedoch schwanden meine Bedenken, sobald ich die Räumlichkeiten von Ed.Meier in“Haralampi„Haralampi Oroschakoff: Mit seiner Autobiografie „Das Lächeln des Emigranten“ und der Ausstellung „Prèt à Porter“ (bis 17.1.2023), führt der Künstler in die schwindende Welt von LebensART und Dandytum, mit Ed.Meier München als kongenialer Adresse“ weiterlesen
Marie Theres Relins pointierter Appell zum Besetzungsprocedere gegenüber Frauen in Film und TV
„Mein Name ist Marie Theres, ich bin 56 Jahre alt und aufgrund meines Alters in Ihren Augen nicht mehr filmkompatibel.“ So beginnt Marie Theres Relin ihr „offenes Bewerbungsschreiben“ an die „lieben ProduzentInnen, RegisseurInnen, FilmschaffendeInnen“. Was die Schauspielerin, Autorin, Journalistin und Aktivistin in Folge formuliert, trifft so sehr ins Schwarze und liest sich so exemplarisch für“Marie„Marie Theres Relins pointierter Appell zum Besetzungsprocedere gegenüber Frauen in Film und TV“ weiterlesen
Die ungewöhnlichen Perspektiven von Peter Teuschel, Psychiater, Künstler, Autor, Blogger
Die schöpferische Arbeit von Peter Teuschel zeichnet eine ungewöhliche Symbiose aus Kunst und Wissenschaft aus, mit dem Ergebnis wahrhaftiger, niemals aber desillusionierender Perspektiven. Peter Teuschels Kreativität steht für Schönheit trotz allem, erzeugt durch die tief gehende Wärme seiner Texte, die auf den Punkt gewählten Momentaufnahmen seiner Fotografien und filigrane Umsetzung seiner Bilder. « Surprising and unusual“Die„Die ungewöhnlichen Perspektiven von Peter Teuschel, Psychiater, Künstler, Autor, Blogger“ weiterlesen
„Mai in Moll“: Eine kleine literarische Sternstunde aus der Rubrik der „Du bist nicht allein“-Botschaften, von Peter Teuschel, Psychiater, Künstler und Autor
Jetzt ist es tatsächlich Mai geworden. Und wenn nicht gerade, wie hier in München, Gewitter toben, könnte man meinen, es wäre ein typischer Mai. An der Isar stapeln sich die Sonnenhungrigen und wenn man morgens mit dem Hund dort spazieren geht, sollte man gut aufpassen, denn sonst schlägt er sich den Bauch voll mit allem,“„Mai„„Mai in Moll“: Eine kleine literarische Sternstunde aus der Rubrik der „Du bist nicht allein“-Botschaften, von Peter Teuschel, Psychiater, Künstler und Autor“ weiterlesen
zweifelHAFT – Die Causa Benedikt Toth, der nach einem fragwürdigen Indizienprozess eine lebenslange Haftstrafe verbüßt: Details und eine Petition von Marie Velden & Susanne von Lieven-Jell
Zwar droht uns hierzulande im Fall eines Fehlurteils nicht, unschuldig im Todestrakt zu landen, doch das Risiko, sich vor der Trümmern der eigenen Existenz respektive hinter Gittern wiederzufinden, ist auch in unserem Justizsystem sehr real. Das hat auf dramatische Weise der Justizskandal um Gustl Mollath gezeigt. „Auch der Münchner Benedikt Toth sitzt seit sechzehn Jahren,“zweifelHAFT„zweifelHAFT – Die Causa Benedikt Toth, der nach einem fragwürdigen Indizienprozess eine lebenslange Haftstrafe verbüßt: Details und eine Petition von Marie Velden & Susanne von Lieven-Jell“ weiterlesen
„Sprache pflegt sich selbst zu pflegen“ – Kommentar von Gaby dos Santos zur Souveränität von Sprache sowie eine Youtube-Wortmeldung zur Problematik des Genderns von Dieter Hallervorden
Die zahllosen Wortmeldungen – meist im Fortissimo-Modus – zur Gender-Diskussion empfinde ich zunehmend als Platte mit nervigem Sprung! Dies begründet sich vor allem durch die aggressive Tonart, in der die selbsternannten Hüterinnen und Hüter der deutschen Sprache gegen all diejenigen zu Felde ziehen, die die Parität von Mann und Frau auch sprachlich widerspiegeln möchten. Doch“„Sprache„„Sprache pflegt sich selbst zu pflegen“ – Kommentar von Gaby dos Santos zur Souveränität von Sprache sowie eine Youtube-Wortmeldung zur Problematik des Genderns von Dieter Hallervorden“ weiterlesen
„Whistleblower“ – Der Fotograf und AZ-Kolumnist Sigi Müller enthüllt …
Ich bin Fotograf und ich habe mir mein Handy danach ausgesucht, welches die beste Kamera hat und auch gut filmt. Natürlich arbeite ich beruflich nicht mit dieser Kamera, aber wenn es mal schnell gehen muss, beispielsweise bei einem Banküberfall, und ich keinen Fotoapparat dabei habe, was zwar nie passiert, aber man kann ja nie wissen“„Whistleblower“„„Whistleblower“ – Der Fotograf und AZ-Kolumnist Sigi Müller enthüllt …“ weiterlesen
Die Wellen des Hasses brechen! Sabine Leutheusser-Schnarrenberger und Gunna Wendt liefern mit „Unsere gefährdete Demokratie“ einen engagierten Beitrag zur Populismus- und Hate-Speech-Debatte/ab Januar bei Hirzel (Pressemitteilung)
In den sozialen Medien erleben wir zunehmend Verleumdungen, Beleidigungen und Einschüchterungen. Diese wirken als Radikalisierungstreiber und führen auch zu körperlicher Gewalt gegen Menschen, die sich für unsere Gesellschaft einsetzen. Gerade weil die Angriffe vom Engagement abschrecken, werden sie zu einer Gefahr für unsere Demokratie, die auf Teilhabe beruht. Ausgehend von elf Gesprächen mit Mandatsträgern und“Die„Die Wellen des Hasses brechen! Sabine Leutheusser-Schnarrenberger und Gunna Wendt liefern mit „Unsere gefährdete Demokratie“ einen engagierten Beitrag zur Populismus- und Hate-Speech-Debatte/ab Januar bei Hirzel (Pressemitteilung)“ weiterlesen
40 Jahre AIDS aus Münchner Perspektive: Rückschau zum Welt Aids Tag 2021, mit Foto-Material der Stadträte Christian Vorländer (SPD) und Thomas Niederbühl (Rosa Liste/Die GRÜNEN) sowie Präsentation des Dokumentarfilms von Jobst Knigge „40 Jahre Aids – Wir leben noch – Schweigen=Tod“
Eine einzigartige Zeitspanne sexueller Freizügigkeit war unserer Generation vergönnt, nachdem die Jugendbewegung einen Schlussstrich unter der bis dato gesellschaftlich zelebrierten Prüderie gezogen hatte. Davon machte auch ich reichlich Gebrauch. Bedenkenlos. Gedankenlos mitunter. Schließlich gab es ja die Pille zur Verhütung. Doch plötzlich, aus dem Nichts, belastete ab Sommer 1981 eine neue Krankheit, AIDS, die gerade“40„40 Jahre AIDS aus Münchner Perspektive: Rückschau zum Welt Aids Tag 2021, mit Foto-Material der Stadträte Christian Vorländer (SPD) und Thomas Niederbühl (Rosa Liste/Die GRÜNEN) sowie Präsentation des Dokumentarfilms von Jobst Knigge „40 Jahre Aids – Wir leben noch – Schweigen=Tod““ weiterlesen
Terry Swartzberg: Kippa-Träger nonstop seit neun Jahren – Fazit eines Selbstversuchs
Ein Jubiläum, das sich sehen lassen kann, feiert heute Terry Swartzberg: Seit nunmehr neun Jahren, auf den Tag genau, trägt er nonstop Kippa, in Rahmen eines Selbstversuchs! Die Kippa (auch: Kippah, hebräisch כִּפָּה /Plural Kippot, jiddisch יאַרמלקע yarm[u]lke oder קאפל kappl) oder seltener Jarmulke (aus dem Slawischen) ist eine vornehmlich in Ausübung der Religion gebräuchliche Kopfbedeckung männlicher Juden. > MEHRTäglich jedoch tragen diese Kopfbedeckung vorwiegend orthodoxe Juden – und eben Terry Swartzberg, der durch“Terry„Terry Swartzberg: Kippa-Träger nonstop seit neun Jahren – Fazit eines Selbstversuchs“ weiterlesen
