„Per noi Roma è amore…“ … eröffnete uns Sängerin Elena Bonelli im Silbersaal des Deutschen Theaters; eine Liebe, die sie mit einem Feuerwerk aus Liedern und Anekdoten hochleben ließ. Das tat diese leidenschaftliche „Stimme Roms“ auf Italienisch, nachdem sie ihre englische Moderation schnell wieder ad acta gelegt hatte: Viel zu viel Berichtenswertes gab es zu“Ode„Ode an die Ewige Stadt: Elena Bonelli, „die Stimme Roms“, gastierte im Silbersaal des Deutschen Theaters“ weiterlesen
Autor-Archive:Gaby dos Santos
„Schwabinger Sieben“… – Joachim Lotsch setzt der einstigen Kultkneipe ein literarisches Denkmal
„Während der ‚Neorenaissance Schwabings‘ ging man zum Würfeln in die Säge, zum Klugschwätzen in Toni Netzles Alten Simpl und zum Saufen in die Schwabinger Sieben“, resümierte sinngemäß der Maler und Cartoonist Michael Heininger (Foto re.) in seiner Einführungsrede zur Buchpräsentation von „Schwabinger Sieben“, einer Sammlung Kurzgeschichten von Joachim Lotsch, die alle um die gleichnamige Schwabinger“„Schwabinger„„Schwabinger Sieben“… – Joachim Lotsch setzt der einstigen Kultkneipe ein literarisches Denkmal“ weiterlesen
Mein Fotoshooting im Graffiti-Tunnel, mit „Stadtspaziergänger“ Sigi Müller
Während sich unser Fotoshooting vor 5 Jahren einheitlich im Dämmerlicht einer Blauen Stunde auf der noblen Maximilianstraße abspielte (s. die ersten beiden nachstehenden Foto v.li.), inszenierte mich Fotograf Sigi Müller diesmal in einem Fußgänger-Tunnel unter dem Münchner Friedensengel(s. die beiden nachstehenden Fotos v.re.). 2021, Nobelmeile Maximilianstraße 2020, Nobelmeile Maximilianstraße 2026, Graffiti-Tunnel 2026, Graffiti-Tunnel 2021/2026: Kontrastierende“Mein„Mein Fotoshooting im Graffiti-Tunnel, mit „Stadtspaziergänger“ Sigi Müller“ weiterlesen
„In der Erinnerung liegt die Kraft, Gerechtigkeit zu erneuern. (…)“ – Zum Gedenken an die Deportation der 141 Münchner Sinti und Roma, am 13. März 1943, das Programm 2026 der Landeshauptstadt, sowie die Abschrift einer Predigt von Dekan Felix Reuter (Ökumenischer Gedenkgottesdienst, 11.3.25)
Warum nicht endlich die Vergangenheit ruhen lassen und über die Verbrechen unserer Vorfahren das gern zitierte „Ei“ schlagen? Diese Frage köchelt schon lange in unserer Gesellschaft vor sich hin und kocht pünktlich auf – und gerne auch mal über, sobald Jahrestage anstehen. Auch ich selbst habe mir diese Frage schon gestellt, insbesondere, wenn Gedenkstunden mal“„In„„In der Erinnerung liegt die Kraft, Gerechtigkeit zu erneuern. (…)“ – Zum Gedenken an die Deportation der 141 Münchner Sinti und Roma, am 13. März 1943, das Programm 2026 der Landeshauptstadt, sowie die Abschrift einer Predigt von Dekan Felix Reuter (Ökumenischer Gedenkgottesdienst, 11.3.25)“ weiterlesen
Hans-Jochen Vogel, der Influencer anderer Machart: Ein Impuls von Heinrich Bedford- Strohm, Vorsitzender des Weltkirchenrats (WCC) am 1.2.26 in Marktschwaben
Der heutige Vormittag ist für mich ein berührender Vormittag. So viele Menschen hier zu sehen, zu wissen, dass noch viel mehr Menschen gekommen wären, wenn der Platz gereicht hätte, das ist ein beredtes Zeugnis dafür, dass es ein sehr besonderer Mensch war, an den wir heute zwei Tage vor seinem 100. Geburtstag denken. Hans-Jochen Vogel“Hans-Jochen„Hans-Jochen Vogel, der Influencer anderer Machart: Ein Impuls von Heinrich Bedford- Strohm, Vorsitzender des Weltkirchenrats (WCC) am 1.2.26 in Marktschwaben“ weiterlesen
Alexander Diepold ist neuer Vorsitzender der Bundesvereinigung der Sinti & Roma in Deutschland – Eine Würdigung in Freundschaft von Gaby dos Santos
„Ich weiß nicht, ob ich Dir wirklich dazu gratulieren kann“ , lautete meine verhaltene Reaktion, als mir Alexander neulich – so ganz nebenbei – an der Pforte zum Münchner Rathaus von seiner Ernennung zum Vorsitzenden der Bundesvereinigung der Sinti und Roma (BVSR) in Deutschland berichtete. Natürlich fiel meine Reaktion nicht deshalb verhalten aus, weil ich“Alexander„Alexander Diepold ist neuer Vorsitzender der Bundesvereinigung der Sinti & Roma in Deutschland – Eine Würdigung in Freundschaft von Gaby dos Santos“ weiterlesen
Eine Soiree auf Tuchfühlung mit der Utopie Schwabings: Impressionen, Gedanken und Begegnungen zum Schwabinger Kunstpreis 2025 – Ausgezeichnet wurden das „ausARTen“ Festival, die Buchhandlung „glitch“ sowie die Schriftstellerin Susanne Roeckl
Schwabing sei ein Zustand, befand einst die Literatin Franziska zu Reventlow und sprengte mit dieser Aussage die topografischen Grenzen dieses Stadtteils ins Ideelle. Als Ikone der dortigen Bohème um 1900, trug „Fanny“ maßgeblich dazu bei, dass sich der Name dieses Viertels zum Synonym eines Shangri Las für zukunftsorientierte Kunst und Kulturschaffende entwickelte, im Kielwasser einer“Eine„Eine Soiree auf Tuchfühlung mit der Utopie Schwabings: Impressionen, Gedanken und Begegnungen zum Schwabinger Kunstpreis 2025 – Ausgezeichnet wurden das „ausARTen“ Festival, die Buchhandlung „glitch“ sowie die Schriftstellerin Susanne Roeckl“ weiterlesen
„Wir erinnern an Himmlers ‚Auschwitz Erlass‘ vom 16.12.1942, der die Deportation ‚unserer Menschen‘ besiegelte…“
Aus diesem Anlass lädt Madhouse München, das soziokulturelle Zentrum für Sinti und Roma, zu einer Gedenkstunde mit anschließendem Umtrunkin den Senatssaal im Bayerischen Landtag,am Freitag, den 12. Dezember 2025, um 19h (Einlass 18h) PROGRAMM in Übersicht: Begrüßung & Abendmoderation: Alexander Diepold/Madhouse München Begleitende Bild-/Klang-Sequenzen begleiten, kontrastieren und kommentieren das Geschehen. Zum Teil handelt es sich um“„Wir„„Wir erinnern an Himmlers ‚Auschwitz Erlass‘ vom 16.12.1942, der die Deportation ‚unserer Menschen‘ besiegelte…““ weiterlesen
22 Stimmen für 22 Minuten kostbaren Erinnerns – Impressionen der Premiere von „RITUAL“, einem Dokumentarfilm von Bahre Srebrenica, produziert von ausARTen – Perspektivwechsel durch Kunst, ergänzt durch Zitate aus einem Post von Erkan Inan
„Was machen wir, wenn wir jemanden verlieren, den wir lieben?“, lautete die Frage, die mich an diesem verregneten Sonntag Mittag aus meiner kuscheligen Mansarde ins Nasskalte gelockt hatte und weiter zur Matinee ins City Kino. Beleuchtet wurde diese maßgebliche Frage im 22-minütigen Dokumentarfilm RITUAL von Bahre Srebrenica, in dem sich 22 Kunst- und Kulturschaffende aus“22„22 Stimmen für 22 Minuten kostbaren Erinnerns – Impressionen der Premiere von „RITUAL“, einem Dokumentarfilm von Bahre Srebrenica, produziert von ausARTen – Perspektivwechsel durch Kunst, ergänzt durch Zitate aus einem Post von Erkan Inan“ weiterlesen
Fotokunst in retrospektiver Fülle: Milly Orthens Langzeitzyklus „Sinti & Roma, gestern und heute“: Bis 19.12.2025 in der Volkshochschule München Neuhausen (Neuhauser Trafo) zu sehen
Als Kind habe sie die Lebensweise der Sinti und Roma derart fasziniert, dass sie sich mitunter wünschte, von ihnen entführt zu werden, „denn ‚Zigeuner‘ “ – so nannte man diese Volksgruppen damals noch gemeinhin – „…klauen Kinder“. Mit dieser Reminiszenz eröffnete am 25. Oktober 2025 die Fotografin Milly Orthen (DGPh) in der Volkshochschule München Neuhausen ihre“Fotokunst„Fotokunst in retrospektiver Fülle: Milly Orthens Langzeitzyklus „Sinti & Roma, gestern und heute“: Bis 19.12.2025 in der Volkshochschule München Neuhausen (Neuhauser Trafo) zu sehen“ weiterlesen
Sängerin Fernanda von Sachsen überzeugt mit Strahlkraft, Stimme und mit kongenialem Quartett in der Künstlerhaus-Reihe „Jazz and Beyond“, kuratiert von Petra Windisch de Lates
Wow, was für ein Musikerlebnis an diesem Abend, mit Sängerin Fernanda von Sachsen und ihrem Quartett! Wobei es die charismatische Künstlerin nicht nur mir, sondern längst auch ausgemachten Jazz-Kennern, wie Journalist Oliver Hochkeppel angetan hat, der ihr in der Süddeutschen Zeitung kürzlich ein Feature gewidmet hat, mit dem titelgebenden Wortspiel: Kommender Jazz-AdelFernanda von Sachsen im“Sängerin„Sängerin Fernanda von Sachsen überzeugt mit Strahlkraft, Stimme und mit kongenialem Quartett in der Künstlerhaus-Reihe „Jazz and Beyond“, kuratiert von Petra Windisch de Lates“ weiterlesen
Nachlese zu Daniel Fischers Gypsy Jazz Tagen 2025, am 11.10., zwischen Künstlernähe und Hochkultur
Seit nunmehr 10 Jahren bereichert der Gitarrist und Veranstalter Daniel Fischer die Münchner Musikszene mit seinen Gypsy Jazz Tagen, so auch wieder in diesem Jahr, unter anderem mit einem beeindruckenden, weil kontrastierenden doppelten Programmangebot am 11.10.2025: Beim ersten Solo von Tschavolo Schmitt filmten alle Anwesenden mit; rechts im Bild Alexander Diepold, Chef des soziokulturellen Zentrums“Nachlese„Nachlese zu Daniel Fischers Gypsy Jazz Tagen 2025, am 11.10., zwischen Künstlernähe und Hochkultur“ weiterlesen
Freundschaft als Biotop: Marynas deutsch-ukrainischer Geburtstag gibt zu denken…
Ein weiterer Geburtstag, fern der Heimat gefeiert, wo Putins Krieg nunmehr im vierten Jahr wütet‼️ Daher verbirgt sich hinter obigem Foto von Daniela Koch soviel mehr, als „nur“ der Schnappschuss einer fröhlichen Geburtstagsrunde im Münchner Zoo Hellabrunn. Das galt insbesondere für Geburtstagskind Maryna (3.v.li.), denn unweigerlich verleiten Jahrestage dazu, einen sentimental verklärten Blick auf die“Freundschaft„Freundschaft als Biotop: Marynas deutsch-ukrainischer Geburtstag gibt zu denken…“ weiterlesen
An die Münchner Fans von Gypsy Jazz appelliert… hat EX-OB Christian Ude, mit einer engagierten Rede im Deutschen Theater
‼️Ein unverzichtbares Ausrufezeichen, mitten hinein in den glamourösen Rahmen der Gypsy Jazz Tage im Deutschen Theater, setzte Münchens ehemaliger OB Christian Ude in seiner Eröffnungsrede, indem er die noch immer unbefriedigende Situation der Sinti und Roma als deutsche Minderheit ansprach. In gebotener Ausführlichkeit, wie ich finde, denn ob als ZuschauerIn oder interpretatorisch: Wer in Gypsy“An„An die Münchner Fans von Gypsy Jazz appelliert… hat EX-OB Christian Ude, mit einer engagierten Rede im Deutschen Theater“ weiterlesen
Susanne von Lieven-Jell: Kulturpolitische Allrounderin und Fotografin aus dem Herzen Münchens
Mein erstes, wunderbar anregendes Treffen mit Susanne von Lieven-Jell in der realen Welt, also jenseits von Facebook & Co. liegt noch gar nicht lange zurück. Es fand am 1. Juli 2024 statt. Doch erschien mir das Umfeld unseres Treffens beinahe schon wieder surreal, weil Susannes Altbauwohnung in einer Gegend liegt, die sich noch etwas von“Susanne„Susanne von Lieven-Jell: Kulturpolitische Allrounderin und Fotografin aus dem Herzen Münchens“ weiterlesen
Den fulminanten Start zum heißen Jazzsommer 2025 lieferte Uli Geissendoerfers Quartett bei „jazz & beyond“, der von Petra Windisch de Lates kuratierten Reihe im Münchner Künstlerhaus: Nachlese mit Hintergründen + Vorschau
In Anbetracht der tropischen Schwüle, hatte sich erfreulich viel Publikum zur Juni-Ausgabe von Petra Windisch de Lates (Titelbild re.) jazz and beyond-Reihe im Münchner Künstlerhaus eingefunden. Versprochen hatte die versierte Jazz-Veranstalterin „der Jahreszeit angemessen, heiße und feurige Musik (…)“ und angekündigt: Pianist und Komponist Uli Geissendoerfer, die belgische Sängerin Pascale Elia, Bassist Patrick Scales „Garant“Den„Den fulminanten Start zum heißen Jazzsommer 2025 lieferte Uli Geissendoerfers Quartett bei „jazz & beyond“, der von Petra Windisch de Lates kuratierten Reihe im Münchner Künstlerhaus: Nachlese mit Hintergründen + Vorschau“ weiterlesen
Zweifel, Engagement und unermüdliche Recherche: Wie Marie Velden und Susanne von Lieven-Jell den „Parkhausmord“ mit investigativem Gespür neu aufrollten
Als die Autorin Marie Velden im Frühjahr 2021, im Auftrag des Magazins FOCUS – Echte Verbrechen begann, den sogenannten „Parkhausmord“ von 2006 an der Münchner Millionärin Charlotte Böhringer neu zu recherchieren, ahnte sie nicht, dass sie damit den Grundstein für eine außergewöhnliche Initiative legen würde. Zusammen mit ihrer langjährigen Freundin, der Fotografin Susanne von Lieven-Jell,“Zweifel,„Zweifel, Engagement und unermüdliche Recherche: Wie Marie Velden und Susanne von Lieven-Jell den „Parkhausmord“ mit investigativem Gespür neu aufrollten“ weiterlesen
Spatium Memorial “ŠTO TE NEMA?” – Dreißig Jahre nach dem Genocid von Srebrenica präsentiert Erkan Inan (ausARTen) in einer Ausstellung das Archiv des aufwühlenden Denkmals von Aida Šehović; Momentaufnahmen der Vernissage von Alexander Diepold (Madhouse KULTUR)
Für jedes einzelne Opfer steht eine kleine Keramik-Tasse und erinnert an die über 8.000 Menschen, die daraus den Kaffee, den Hinterbliebene einschenken, nie mehr werden trinken können, weil sie, genau fünfzig Jahre nach Ende des Zweiten Weltkriegs, in Srebrenica selbst Opfer eines Verbrechens an der Menschlichkeit/crime against humanity wurden: Am 11. Juli 1995, im letzten“Spatium„Spatium Memorial “ŠTO TE NEMA?” – Dreißig Jahre nach dem Genocid von Srebrenica präsentiert Erkan Inan (ausARTen) in einer Ausstellung das Archiv des aufwühlenden Denkmals von Aida Šehović; Momentaufnahmen der Vernissage von Alexander Diepold (Madhouse KULTUR)“ weiterlesen
„Schluss mit Karneval!“: Papst Franziskus aus der Insider-Retrospektive von Dr. Michael Mandlik/BR, 2014 – Re-Blog zum Konklave 2025
2013 herrschte Aufbruchsstimmung im Vatikan: Ein neuer Papst war gewählt, sein Vorgänger überraschend zurückgetreten. Den neuen Mann auf dem Stuhl Petri zeichnete ein ebenso neuer Stil aus und schon bald wurden Begebenheiten wie die folgende kolportiert: Raum der Tränen mit päpstlichen Outfits. In der Mitte die rote „mozzetta“. Quelle: Osservatore Romano 2013 Schauplatz ist der“„Schluss„„Schluss mit Karneval!“: Papst Franziskus aus der Insider-Retrospektive von Dr. Michael Mandlik/BR, 2014 – Re-Blog zum Konklave 2025″ weiterlesen
Ein Gruppenbild „für die Ewigkeit, aber auch nicht länger“, plädiert für den Erhalt der pluralistischen Münchner Stadtgesellschaft! Mit Christian Ude als Galionsfigur gegen Rechtsextremismus, im SalonCuisine von Gaby dos Santos
„Mein herrlich buntes München niemals missen müssen!“ Das wünsche ich mir seit jeher und nun erst recht, nach dem Fotoshooting vom 15. April 2025. Stattgefunden hat es im familiären Ambiente meines SalonCuisine, mit einem Dutzend MitbürgerInnen, die erfolgreich genau diese multikulturelle Farbigkeit abbilden, respektive sich für ihren Erhalt engagieren. Mich zu dieser Rund angeregt und,“Ein„Ein Gruppenbild „für die Ewigkeit, aber auch nicht länger“, plädiert für den Erhalt der pluralistischen Münchner Stadtgesellschaft! Mit Christian Ude als Galionsfigur gegen Rechtsextremismus, im SalonCuisine von Gaby dos Santos“ weiterlesen
