Salon reloaded: Wohnzimmerkonzerte von Petra und Thomas de Lates in München-Schwabing

Immer wieder träumt jemand davon, gerade in einer Stadt wie München, die auf eine große Bohème-Tradition zurückblickt, eines Tages als Salonnier/e große Kreative und faszinierende Zeitgenoss_Innen um sich zu scharen, wie das Licht die Motten … Thomas & Petra de Lates Ein nachvollziehbarer Traum, der aber heutzutage meist unsanft auf dem Boden unserer schnelllebig gewordenen“Salon„Salon reloaded: Wohnzimmerkonzerte von Petra und Thomas de Lates in München-Schwabing“ weiterlesen

Kopftuchträgerin mit Doktor-Titel, ein Paradox? Diskussionsabend der Arbeitsgruppen „Kirche und Frauen“​ in der BayernSPD-Landtagsfraktion

Die Ingenieurin, die an diesem Abend neben mir sass, brach am Ende der Debatte in Tränen aus. Zuvor hatte sie in gebrochenem Deutsch sehr eindringlich um mehr Akzeptanz gegenüber Kopftuch tragenden Musliminnen in unserer Gesellschaft gebeten. Einen Satz, der ihr besonders am Herzen lag, hatte sie sich vorher auf Deutsch ausformulieren lassen. Sinngemäß lautete der,“Kopftuchträgerin„Kopftuchträgerin mit Doktor-Titel, ein Paradox? Diskussionsabend der Arbeitsgruppen „Kirche und Frauen“​ in der BayernSPD-Landtagsfraktion“ weiterlesen

„Burli“ – Regisseur Bernd Fischerauer präsentiert einen beeindruckenden Roman vor prominentem Publikum

Es verbirgt sich einiges aus Bernd Fischerauers persönlicher Biografie in der Titelfigur seines Debüt-Romans „Burli“, den der bekannte Regisseur und Drehbuchautor vergangene Woche in Till Hoffmanns Schwabinger Lustspielhaus vorstellte. Bernd Fischerauer, Jahrgang 1943, wuchs wie sein „Burli“, im Graz der Nachkriegsjahre und des Wirtschaftswunders auf, als sich noch so mancher brauner Filz unter sorgfältig ausgekämmten“„Burli“„„Burli“ – Regisseur Bernd Fischerauer präsentiert einen beeindruckenden Roman vor prominentem Publikum“ weiterlesen

„Justice In Jail…“ – Kunstperformance von Terry Swartzberg und dem „Bündnis für gerechte Justiz in Bayern“ auf dem Münchner Marienplatz, 30.1.2017: Hintergründe und Details

Diesmal kannte ich das Gesicht hinter den Schlagzeilen – Es ging um den Mord an der milionenschweren Parkhaus-Besitzerin Charlotte Böhringer: Einst war sie mir persönlich begegnet, in einer dieser frühmorgendlichen Absturzkneipen am Viktualienmarkt, in denen, jenseits aller gesellschaftlichen Schranken, Halbwelt, Bohème und Schickeria sich jene Theke teilen, die noch ein paar Stunden Aufschub vor der“„Justice„„Justice In Jail…“ – Kunstperformance von Terry Swartzberg und dem „Bündnis für gerechte Justiz in Bayern“ auf dem Münchner Marienplatz, 30.1.2017: Hintergründe und Details“ weiterlesen

„Vergiss das Theater und sieh auf das Nô!“ Zur Aufführung der Nô-Trilogie im Meta Theater von Axel Tangerding

„Vergiß das Theater und sieh auf das Nô“, lautete das Motto des Abends, doch – fernöstliche Weisheit hin oder her – an diesem Ort begegnete mir „Theater“ auf so unmittelbare Weise, dass es mir unvergesslich blieb … Ähnlich erging es seinerzeit wohl dem italienischen Regisseur Andrea Paciotto, der sich in der Festschrift „Take A Risk“ erinnert:“„Vergiss„„Vergiss das Theater und sieh auf das Nô!“ Zur Aufführung der Nô-Trilogie im Meta Theater von Axel Tangerding“ weiterlesen

„Alles wird anders, aber nichts ändert sich“: Jazz-Reminiszenzen mit einem Gastbeitrag von Jörn Pfennig

Dieses Jahr besuchte ich, nach längerer Abstinenz, wieder einmal das Jazzfest München. Für mich war es in vielerlei Hinsicht eine Heimkehr – zu den Zeiten, als ich mich der Jazz-Szene eng verbunden betrachtete. Nicht zuletzt war ich ja mit Edir dos Santos verheiratet, der viele Jahre Schlagzeuger in den Formationen des Jazz-Geigers Hannes Beckmann war. Zudem hat mich ein“„Alles„„Alles wird anders, aber nichts ändert sich“: Jazz-Reminiszenzen mit einem Gastbeitrag von Jörn Pfennig“ weiterlesen

Hochprozentig politisch im Alten Simpl – Drei Jahrzehnte Bonner Republik aus der Tresenperspektive

„Man sollte auch mit seinen politischen Feinden immer ein Bier trinken können!“ , so lautet bis heute das Credo von Toni Netzle, der ehemaligen Prominentenwirtin im historischen Münchner Lokal Alter Simpl. „Der Simpl war hochpolitisch“, erinnert sich auch CSU-Politiker Peter Gauweiler und berichtet, wie dennoch die energische Toni es verstand, die Diskussionen stets über der Gürtellinie“Hochprozentig„Hochprozentig politisch im Alten Simpl – Drei Jahrzehnte Bonner Republik aus der Tresenperspektive“ weiterlesen

Dusko Goykovich der Meister der 5 Bs – Portrait zum 85. Geburtstag von Marcus Woelfle

Man glaubt es kaum, wenn man ihn in seiner wesentlich jüngeren Ausstrahlung auf der Bühne erlebt, aber am 14. Oktober 2016 feiert Dusko Goykovich seinen 85.Geburtstag. Er ist nicht nur einer der international erfolgreichsten Musiker seiner Wahlheimat München, er ist auch einer der vielseitigsten und hat längst einen festen Platz in der Jazzgeschichte. Zum einen“Dusko„Dusko Goykovich der Meister der 5 Bs – Portrait zum 85. Geburtstag von Marcus Woelfle“ weiterlesen

Die runden Ecken der Balalaika – 25 Jahre MIR – Zentrum für russische Kultur in München!

Blut und Klang im Doppelpack … Ausgerechnet die Tartaren sollen im 13. Jahrhundert die Domra als Musikinstrument nach Russland eingeführt haben. Dort avancierte sie schnell zum bevorzugten Instrument fahrender Spielleute, die ein ganze Land mit diesem der Laute verwandten Instrument verzauberten. Dermaßen verzauberten, das es das Volk an Sonntagen eher zum Open Air auf den Marktplatz zog, als in“Die„Die runden Ecken der Balalaika – 25 Jahre MIR – Zentrum für russische Kultur in München!“ weiterlesen

Stolpersteine auch in München! – Zu den drei Verlegungen am 4. Juli 2016

Der Presslufthammer von Bildhauer Gunter Demnig wirbelte viel Staub auf, echten wie sinnbildlichen, als er sich in den Beton vor dem Hauseingang der belebten Bayerstraße 25 am Münchner Hauptbahnhof grub. Gunter Demnig die Verlegung des Stolpersteins in der Bayerstr. 24 vor Gebäude und Grund gehören einem in Holland ansässigen Investor, der ausdrücklich darum gebeten hatte, diesen Stolperstein“Stolpersteine„Stolpersteine auch in München! – Zu den drei Verlegungen am 4. Juli 2016“ weiterlesen

Wolfi Kornemann – Nachruf auf den Grand Seigneur des Nachtcafé

Keiner, außer Wolfi Kornemann, hätte mir damals, um die Jahrtausendwende, die Chance geboten, meine Vision einer Kulturplattform, an der Schnittstelle zwischen Hochkultur und Bohème in ihrer teilweise gewagt experimentellen Form aufzubauen und schon gar nicht in einem der renommiertesten Clubs der Stadt. 2000, Mit der damaligen jourfixe-Moderatorin Maria Maschenka Noch dazu in einem Prominenten-Lokal. Andere Wirte“Wolfi„Wolfi Kornemann – Nachruf auf den Grand Seigneur des Nachtcafé“ weiterlesen

Krista Posch: Ein Tisch, ein Stuhl und großes Theater

Man kennt sie aus dem TV, von den großen Bühnen des deutschsprachigen Raumes und als Synchronstimme der wunderbaren Charlotte Rampling: Schauspielerin und Sängerin Krista Posch. Ebenso aber schlägt ihr Herz für die künstlerischen Entfaltungsmöglichkeiten, die nur ein intimer Bühnenrahmen bieten kann. Ö. v. Horváth 1919 Darauf zugeschnitten hat sie ihr Format Theater am Tisch entwickelt“Krista„Krista Posch: Ein Tisch, ein Stuhl und großes Theater“ weiterlesen

Gesine Schwan – Genossin mit europäischem Profil – kommentiert von Dr. Roland Jerzewski

Gesine Schwan wirkte auf Anhieb wie Balsam auf meine derzeit politisch wunde Genossinnen-Seele. Vor Beginn ihres Vortrags vor Schülerinnen und Schülern der Europäischen Schule München (ESM), hatten sich Lehrkräfte und Ehrengäste in der Direktionsetage um die Politikerin versammelt, die dort vorab ihre Ansichten klar zum Ausdruck brachte, Lösungsvorschläge inklusive. Nachdem es unserer Parteispitze, durch Zickzack-Kurse und öffentlich“Gesine„Gesine Schwan – Genossin mit europäischem Profil – kommentiert von Dr. Roland Jerzewski“ weiterlesen

Jeder Handgriff ein Gebet – Michaela Dietls „Requiem“ aus Sicht ihres Musiker-Kollegen Jon Michael Winkler

Eigentlich hatte ich Komponist Jon Michael Winkler darum gebeten, in einigen Zeilen seine Eindrücke des neues Werks von Michaela Dietl – „Requiem – Gedenken in Liebe, ein Tango“ – zu schildern. Tatsächlich aber hat ihn die Musik derart inspiriert, dass daraus, wie Winkler es bezeichnet,  „eine persönliche Rhapsodie“ entstanden ist, eine Rhapsodie in Worten, die einen direkt in  die“Jeder„Jeder Handgriff ein Gebet – Michaela Dietls „Requiem“ aus Sicht ihres Musiker-Kollegen Jon Michael Winkler“ weiterlesen

Vom Gschdanzl zum Requiem – Tonkünstlerin Michaela Dietl, Portrait und Interview

„(…) geprägt durch ihre Heimat, ist das Bayerische ihre Sprache und sie gibt ihm seine Schönheit zurück,“ schrieb Petra Finsterle, vom Club Voltaire München, über die bayerische Tonkünstlerin Michaela Dietl. Wobei die Stücke, die sie singt und spielt, fast ausschließlich aus eigener Feder stammen. An der LMU hat sie Germanistik, Philosophie und Geschichte studiert, auf den Straßen Europas das Musizieren und“Vom„Vom Gschdanzl zum Requiem – Tonkünstlerin Michaela Dietl, Portrait und Interview“ weiterlesen

„Sepp Werkmeister, Doyen der deutschen Jazzfotografen“ – von Marcus A. Woelfle

 Der Fotograf Sepp Werkmeister zählt zu den wichtigsten deutschen Bildchronisten des Jazz. Anlässlich seines 85. Geburtstags lud ihn Marcus A. Woelfle als Studiogast in seine radioJazznacht auf BR 2 und hielt in Folge einige der vielen Reminiszenzen und Anekdoten Werkmeisters in nachstehendem Beitrag fest: Sepp Werkmeister,radioJazzNacht März 2016, Foto: Marcus Woelfle Louis Armstrong, Miles Davis,“„Sepp„„Sepp Werkmeister, Doyen der deutschen Jazzfotografen“ – von Marcus A. Woelfle“ weiterlesen

Zwischen „Europäischen Identitäten“ und nationaler Identität – Im Gespräch mit Dr. Roland Jerzewski, ESM

Anfang der 70er Jahre in den Dolomiten: Schülerinnen und Schüler Europäischer Schulen sind aus Brüssel, Luxemburg, Karlsruhe und Varese zu einem Ski-Urlaub angereist, indirekt gesponsert von Europäischen Forschungszentren und Institutionen, bei denen ihre Väter überproportional gut im Brot stehen, gemessen an den normalen Gehältern in den Herkunftsländern. Es ist schon später am Abend und man hat“Zwischen„Zwischen „Europäischen Identitäten“ und nationaler Identität – Im Gespräch mit Dr. Roland Jerzewski, ESM“ weiterlesen

Verliehen aber nicht vergeben – Zwischen Posse und Politikum: Vom Ende des Münchner Anita-Augspurg-Preises 2015

„Wenn die israelitische Kultusgemeinde die Vergabe des Preises als Angriff sieht, steht es uns angesichts unserer Geschichte gut an, das ernst zu nehmen“, sagte Fraktionschef Hans Podiuk. Damit ließ die CSU die Preisverleihung platzen (…), schrieb SZ.de zur Aberkennung des Anita-Augspurg-Preises 2015 an die Münchner Gruppe der Internationalen Frauenliga für Frieden und Freiheit (> IFFF). Der Preis wird zu Ehren“Verliehen„Verliehen aber nicht vergeben – Zwischen Posse und Politikum: Vom Ende des Münchner Anita-Augspurg-Preises 2015“ weiterlesen

Letzter Gig: Ein Rückblick zum 5. Todestag von Jazz-Geiger Hannes Beckmann

Die letzte Bühne von Jazzgeiger und Komponist Hannes Beckmann, lag im vorderen Bereich des Saales, war in warmes Licht getaucht und mit Blumen geschmückt. Zwischendrin stand der Sarg, den ich aber nicht wirklich mit Hannes in Bezug zu bringen vermochte. Zu sehr hatte mich die Nachricht seines Todes überrascht, ja schockiert. Von der Verschlechterung seines Zustands in den“Letzter„Letzter Gig: Ein Rückblick zum 5. Todestag von Jazz-Geiger Hannes Beckmann“ weiterlesen

„Wo bitte geht’s zu Buch und Bühne?“ Persönliche Reminiszenzen zum Künstlerkreis Kaleidoskop, kombiniert mit einer Chronik von Bernhard Ganter

Jeder, den es in die Welt der Literatur, Malerei oder auf jene Bretter verschlagen hat, die die Welt bedeuten und auch der, der meint, vom Schicksal auf dem Weg dorthin aufgehalten worden zu sein, teilt eine Erfahrung: Schon als Kind verzückte man wahlweise oder en bloc Familie, Lehrer, kurzum das unmittelbare Umfeld mit künstlerischen Darbietungen derart,“„Wo„„Wo bitte geht’s zu Buch und Bühne?“ Persönliche Reminiszenzen zum Künstlerkreis Kaleidoskop, kombiniert mit einer Chronik von Bernhard Ganter“ weiterlesen