Während ich, nach unserem gemeinsamen Berliner Gastspiel, gestern nur noch erschöpft „in Essig“ lag, war Alexander Diepold in der Hauptstadt längst ein paar Häuser weiter geeilt und zwar in den Bundesrat:

Nach einem Empfang dort, auf dem Alexander sich u.a. mit Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow kurz schloss, folgte im Plenarsaal die alljährliche Gedenkminute zum Jahrestag, am 16. Dezember 1942, von Himmlers Auschwitz-Erlass zur Deportation aller deutschen Sinti, Roma, Jenischen und Fahrenden ins „Zigeunerlager“ nach Auschwitz-Birkenau.
Siehe dazu auch den Blogbeitrag
„Vorgeschichte …„im GdS-Blog
Zur anschließenden Aussprache unter Vorsitz der aktuell amtierenden Bundesratspräsidentin Manuela Schwesig geladen waren, neben Mitgliedern des neu gegründeten Zentralrats der Jenischen in Deutschland, die drei großen Verbände deutscher Sinti & Roma: Der Zentralrat Deutscher Sinti und Roma, die Sinti Allianz Deutschland sowie die Bundesvereinigung Deutscher Sinti und Roma (BVSR), unter Vorsitz von Daniel Strauß. Deren ehrenamtlicher Sekretär, der Musiker und Europaparlamentarier Romeo Franz hatte ebenfalls gerade im Ensemble meines > Historicals >„Nächster Halt Auschwitz“ mitgewirkt. Dieses kreist symbolträchtig um das Berliner Holocaust-Mahnmal der Sinti und Roma, für das Romeo Franz 2012 die Klanginstallation eingespielt hat. Die dort geplanten Baumaßnahmen zur neuen S-Bahn-Trasse erregen anhaltend die Gemüter und waren Bestandteil von Romeos Rede im Bundesrat.


Eines der aktuellen Themen Alexander Diepolds ist eine Forschungsstudie zur Hasskriminalität, insbesondere auch gegenüber Sinti und Roma, die diesbezüglich teils eine Frustrationstoleranz entwickelt haben, die nicht länger hingenommen werden darf
Dazu sprach er gestern auch im Bundesrat, siehe auch auf Seite 2 des nachstehenden PDF’s >


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