„Der Ewigkeit verpflichtet“ – Der russische Komponist Georgi Swiridow (1915 – 1998)

Ein Zeitzeugengespräch mit dem Komponisten Vladimir Genin, geführt und niedergeschrieben sowie durch Hörbeispiele ergänzt von Jon Michael Winkler, Musiker und KomponistRedaktion und Text-Gestaltung: Gaby dos Santos Anmoderation der Swiridow-Gala: Tatjana Lukina, Arthur_Galiandin „Georgi Swiridow? Nie gehört ..!“ –  Mit dieser Wissenslücke steht man hier in Deutschland alles andere als alleine da. Auch mir ging es kürzlich so! Auf“„Der„„Der Ewigkeit verpflichtet“ – Der russische Komponist Georgi Swiridow (1915 – 1998)“ weiterlesen

Herzogin Sophie Charlotte – Eine Frau, die zu früh lebte

‚Emanzipiert, für geisteskrank erklärt, entmündigt. Herzogin Sophie Charlotte war mit König Ludwig II. verlobt, heiratete einen französischen Adligen und wollte diesen dann für einen bürgerlichen Arzt verlassen‘. Biograf Christian Sepp über eine Frau, die zu früh lebte“, resümiert Oliver Das Gupta nach einem SZ-Interview mit dem Autor. Die Rede ist von  Sophie Charlotte – Sisis leidenschaftliche Schwester – So lautet“Herzogin„Herzogin Sophie Charlotte – Eine Frau, die zu früh lebte“ weiterlesen

„Und ich gehe heute noch“ – Vom Ausstieg ins Leben der Künstlerin Naomi Isaacs

An einem Sonntag Mittag 1984 saß Sekretärin Naomi Isaacs  im Biergarten des Wirtshaus Am Gehrenberg. Sie erinnert sich – sinngemäß: „Ich saß unter Kastanienbäumen und genoss eine Stimmung, die der an schönen Sommertagen glich, mit Vogelgezwitscher und dem Lärmen spielender Kinder, während die Erwachsenen ihren Kaffee tranken. Es war einer dieser seltenen, absolut klaren Tage, an“„Und„„Und ich gehe heute noch“ – Vom Ausstieg ins Leben der Künstlerin Naomi Isaacs“ weiterlesen

Lili Marleen untot im Simpl – Wie Toni Netzle und ich Freundinnen wurden …

Wäre Lale Andersen dem Alten Simpl nicht ein Leben lang verbunden geblieben, ebenso wie deren legendären Wirten, erst Theo Prosel und später Toni Netzle , dann hätte ich Toni niemals kennen lernen dürfen. Das Leben nimmt oft seltsame Wendungen, führt zusammen und trennt dann wieder. Beispielhaft dafür steht die Geschichte, die ich heute in meinem Blog“Lili„Lili Marleen untot im Simpl – Wie Toni Netzle und ich Freundinnen wurden …“ weiterlesen

Terry Swartzbergs Steine des Anstoßes

In der Reihe „Nymphenburger Gespräche“, veranstaltet von diversen Institutionen, die sich für interkulturellen und interreligiösen Dialog einsetzen, stand heute Abend ein Gespräch mit Terry Swartzberg auf dem Programm, seines Zeichens Journalist, PR-Fachmann, Autor, Aktivist etc. …Abgesehen davon, dass der interkulturelle und interreligiöse Dialog für mich generell ein wichtiger Aspekt ist, freute ich mich, in diesem besonderen Rahmen mehr“Terry„Terry Swartzbergs Steine des Anstoßes“ weiterlesen

„Ich bin ganz Verlangen, ganz Gefühlsausbruch …“ zum 100. Todesjahr von Alexander Skrjabin

Das Bekenntnis des Komponisten Alexander Skrjabin zu großer Emotionalität, die sich im Titel der Gedenkveranstaltung wiederspiegelt, hatte mich schon im Vorfeld neugierig auf den Konzert-Abend in der Münchner Seidlvilla gestimmt. Geladen hatte  das russische Kulturzentrum MIR, anlässlich des 100. Todesjahres des Komponisten. Selbst Künstlerin, darüber hinaus mit einer Affinität zu dem, was gemeinhin als „russische Seele““„Ich„„Ich bin ganz Verlangen, ganz Gefühlsausbruch …“ zum 100. Todesjahr von Alexander Skrjabin“ weiterlesen

Die Cajuns in Louisiana: Geschichte, Kultur, Musik in Text, Bildern und Hörbeispielen sowie Michael Benteles American Cajun, Blues & Zydeco-Festival

1981 – Der Hollywood-Streifen Southern Comfort zeigt Gemetzel ohne Ende in den Sümpfen Louisianas. Schließlich verschlägt es zwei Überlebende  in eine abgelegene Ortschaft. Hier wird nicht getötet, sondern zum Tanz aufgespielt … Parlez nous à boire, heißt der Song, der im altertümlichen Französisch des 18 Jahrhunderts gehalten ist. Unter den Kino-Besuchern befindet sich ein junger Musiker, Schauspieler“Die„Die Cajuns in Louisiana: Geschichte, Kultur, Musik in Text, Bildern und Hörbeispielen sowie Michael Benteles American Cajun, Blues & Zydeco-Festival“ weiterlesen

„Kommt herbei zu einem gleichen Wort zwischen uns …“ Muslimisches Leben in München als gesellschaftliche Chance

„Wir brauchen Kulturdolmetscher“, sagte der SPD-Parteivorsitzende Sigmar Gabriel in einer Rede in Mainz; man könne schließlich nicht erwarten, dass jeder Flüchtling gleich ein lupenreiner „Verfassungspatriot“ sei. Diesbezüglich jedoch könnten unsere Mitbürgerinnen und Mitbürger mit Migrationshintergrund wertvolle Hilfestellung leisten. Mitglieder der „Flüchtlingshilfe Muenchner Muslime“ beim Großeinkauf von Socken, Quelle: FMM Und das tun sie auch längst,“„Kommt„„Kommt herbei zu einem gleichen Wort zwischen uns …“ Muslimisches Leben in München als gesellschaftliche Chance“ weiterlesen

„Herr und Frau Müller heißen anders“ – Zeitzeugen des Oktoberfest-Attentats erinnern sich

Wo war ich und wo warst Du, als am 26. September 1980 die Bombe explodierte? Als 1980, mitten das geschäftige Treiben aus Spaß, Tradition und Kommerz die Tragödie hereinbrach, legte sich über die Betriebsamkeit des größten Volksfests der Welt eine dumpfe Stimmung. Tiefes Mitleid für die Opfer, 13 Tote und 211 Verletzte, 68 davon schwer, mischte sich mit Abscheu über“„Herr„„Herr und Frau Müller heißen anders“ – Zeitzeugen des Oktoberfest-Attentats erinnern sich“ weiterlesen

Sherpas – ein wunder Nabel im Wohlstandsbauch des Everest Tourismus Betrachtungen und ergänzende Fakten zum Dokumentarfilm „Sherpas – Das Beben am Dach der Welt“ von Gábor Halász

„Der Everest ist zu einem Spielplatz der Reichen verkommen!“ Jamling Tenzing Norgay Dies äußert Sherpa Jamling Tenzing Norgay  im Dokumentarfilm  und fügt hinzu: „Das hätte meinem Vater nicht gefallen!“ Jamling gehört dem Volk der Sherpas an und ist der Sohn des legendären  Tenzing Norgay, der 1953, zusammen mit Edmund Hillary, als erster Mensch den Everest bestieg. Die damalige Erstbesteigung war von symbiotischem“Sherpas„Sherpas – ein wunder Nabel im Wohlstandsbauch des Everest Tourismus Betrachtungen und ergänzende Fakten zum Dokumentarfilm „Sherpas – Das Beben am Dach der Welt“ von Gábor Halász“ weiterlesen

Plötzlich Rentnerin! Herbstliche Bestandsaufnahme oder Frühherbst des Lebens?

Seit kurzem habe ich es amtlich, schwarz auf weiß: JETZT BIN ICH RENTNERIN. Zumindest bis Mitte 2017. Weil sich bis dahin ja der Arbeitsmarkt ändern und wieder Jobs auch für Fälle wie mich bieten könnte, zumindest theoretisch. Bis auf Weiteres verschwindet mein Name jedenfalls erst mal aus der Arbeitslosen-Statistik. Eine sicherlich sinnvollere Maßnahme, als so“Plötzlich„Plötzlich Rentnerin! Herbstliche Bestandsaufnahme oder Frühherbst des Lebens?“ weiterlesen

Euros nach Athen tragen ..? Wolfgang Bosbach im Pressegespräch zu Griechenland

Ziemlich zu Anfang des heutigen Pressegesprächs mit Wolfgang Bosbach gab PresseClub Vize Peter Schmalz das Wortspiel „Euros nach Athen tragen“ statt der berühmten „Eulen“ zum besten. Und ja, nach den Ausführungen von Wolfgang Bosbach wird uns das Griechenland-Debakel noch viele Euros kosten, egal ob nun ein Grexit folgt oder neue Verhandlungen zu weiteren Hilfspaketen für“Euros„Euros nach Athen tragen ..? Wolfgang Bosbach im Pressegespräch zu Griechenland“ weiterlesen

Frau Zoff und Gatte Bert … Sommerliche Einblicke in das Stadtarchiv München sowie Vorschau mit Veranstaltungshinweisen zu meinem Griechenland-Blog

1922 ehelichte eine Sängerin namens Marianne Zoff einen Herrn Bertholt Brecht und auf der Heiratsurkunde, die ich gestern betrachten durfte, hatte ein gewisser Lion Feuchtwanger als Trauzeuge unterschrieben … Viel renommiertes Kulturholz für eine Trauung …Dennoch erlangte der Spruch „nomen est omen“ fünf Jahre später bedauerliche Gültigkeit, belegt durch eine Scheidungsurkunde, in der beide Parteien gleichermaßen für“Frau„Frau Zoff und Gatte Bert … Sommerliche Einblicke in das Stadtarchiv München sowie Vorschau mit Veranstaltungshinweisen zu meinem Griechenland-Blog“ weiterlesen

Reflektionen von Jon Michael Winkler zur Uraufführung im Gasteig/25.6.2015, des Historicals „Ingeborg-Schober…“ von Gaby dos Santos, mit Rocksängerin Claudia Cane

Rocksängerin Claudia Cane während der öffentlichen Probendurchläufe zu „Ingeborg Schober – Eine Poptragödie“, im Artist Studio von Peter Lang (im UG des Münchner Künstlerhauses); Foto: Stefan Prager Mein Freund und künstlerischer Wegbegleiter Jon Michael Winkler hat mich mit einem Facebook-Beitrag überrascht, zu dem ihn unsere Pressevorführung im PresseClub München inspiriert hat, dem ich nur einige“Reflektionen„Reflektionen von Jon Michael Winkler zur Uraufführung im Gasteig/25.6.2015, des Historicals „Ingeborg-Schober…“ von Gaby dos Santos, mit Rocksängerin Claudia Cane“ weiterlesen

GastBlog „Das Archiv Frau und Musik“ in Frankfurt, vorgestellt von Susanne Wosnitzka

Von außen ein unscheinbarer, heller Backsteinbau entpuppen sich die „hoffmanns höfe“ als erstaunlich lebendig. In diesem Konglomerat aus Tagungsräumen, einem Hotel und Bürozimmern – einer gemeinnützigen Gesellschaft für Bildung und berufliche Integration – befindet sich das Archiv Frau und Musik, das weltweit älteste, größte und bedeutendste Archiv zu Musik von Frauen aus aller Welt. Einer“GastBlog„GastBlog „Das Archiv Frau und Musik“ in Frankfurt, vorgestellt von Susanne Wosnitzka“ weiterlesen

Nicht immmer Simpl – Schlüssellochperspektiven einer Promiwirtin – Toni Netzle an der Schwelle zum 85.

Mag sein, dass es in der Künstlerszene mitunter zugeht, wie im Haifischbecken. Dennoch – oder vielleicht gerade deswegen – verwandelt sich selbiges mitunter in einen Koi-Karpfenteich, es bedarf nur des richtigen Anlasses. Und ein solcher ist mit der Hommage-Veranstaltung zu Toni Netzles bevorstehendem 85. Geburtstag gegeben: Einige ehemalige Simpl-Gäste reisen zur Matinee am Donnerstag, 19.“Nicht„Nicht immmer Simpl – Schlüssellochperspektiven einer Promiwirtin – Toni Netzle an der Schwelle zum 85.“ weiterlesen

Sängerin Linda Jo Rizzo, die Februarvögel & ich – Begegnungen in der Künstlerszene

Bevor mir Linda zum ersten Mal begegnete, hatte ich mich gerade in einem Liebeskummer häuslich eingerichtet, in den eines Februar Morgens unvermittelt gut gelauntes Vogelzwitschern hereinplatzte! Der Gesang der  – wie ich sie seither nenne – „Februarvögel“,  der den Zeitenwechsel ankündigt: Im selben Jahr stellten sich die Weichen für mein künftiges Bohème-Leben, heiratete ich Edir“Sängerin„Sängerin Linda Jo Rizzo, die Februarvögel & ich – Begegnungen in der Künstlerszene“ weiterlesen

Nur ein Klassentreffen der Mächtigen? Stimmen und Gedanken zur Münchner Sicherheitskonferenz 2015

„Arnie Schwarzenegger kommt auch …“ hatte letzte Woche bei der Pressekonferenz sinngemäß Wolfgang Ischinger, Vorsitzender der Münchner Sicherheitskonferenz, angekündigt. „Aha – und was will er da reden?“ fragte sich die Zuhörerschaft im Presseclub. „Hasta la vista, baby“ rief einer der anwesenden Journalisten, was mit allgemeinem Gelächter quittiert wurde. Makabre Fußnote eigentlich, angesichts der derzeit angespannten weltpolitischen“Nur„Nur ein Klassentreffen der Mächtigen? Stimmen und Gedanken zur Münchner Sicherheitskonferenz 2015“ weiterlesen

„Erster Weltkrieg – Eine europäische Erfahrung“ Mein Auftritt und Tagungs-Wochenende an der Evangelischen Akademie Tutzing

„Ende“ stand in großen Lettern auf meiner letzten Bildprojektion, doch statt Endapplaus legte sich bleierne Stille über die Kapelle von Schloss Tutzing, in der ich gerade unsere überarbeitete Collage zum Ersten Weltkrieg aufgeführt hatte: „Mit Gott im Ersten Weltkrieg“. Die Schloss–Kapelle in der Evangelischen Akademie in Tutzing: Kontemplativer Aufführungsort der Collage „Mit Gott im Ersten“„Erster„„Erster Weltkrieg – Eine europäische Erfahrung“ Mein Auftritt und Tagungs-Wochenende an der Evangelischen Akademie Tutzing“ weiterlesen

„Ohne Künstler und Kunstschaffende wäre keine Stadt lebenswert“ – Abschied von Dr. Angelika Baumann im Kulturreferat

Als “Mittelweg ohne Gold” bezeichnet der Satiriker Ephraim Kishon die vielen Kompromisse, die ich, wie viele Kunstschaffende, eingehen muss, um einigermaßen über die – materiellen – Runden zu kommen. Da ich mit einem relativ großen Einfallsreichtum bedacht wurde, beschreite ich meinen “Mittelweg ohne Gold” recht komfortabel, mal mehr, mal weniger, aber irgendwie stetig. Dabei sammle“„Ohne„„Ohne Künstler und Kunstschaffende wäre keine Stadt lebenswert“ – Abschied von Dr. Angelika Baumann im Kulturreferat“ weiterlesen